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BeitragVerfasst: 10. Jul 2004 21:44 
Ach so, Blutzucker ist in Ordnung, das habe ich überprüfen lassen... zum Glück!!! Eine Sorge weniger :o). Hanni


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BeitragVerfasst: 10. Jul 2004 21:56 
Hallo, Hanni,

wenn Du eine ganze Prothyrid nimmst, sind das 100µg LT4 + 10µg LT3.
Das entspricht ungefähr 125µg LT4.

Das Kloßgefühl kann natürlich von der Dosiserhöhung 100µg LT4 auf Prothyrid=125µg LT4 kommen. Vielleicht war die Steigerung zu schnell für Dich. Und dann noch mit LT3!

Ich würde mit 112,5 einsteigen. 100er hast Du víelleicht noch und dann lass Dir 25er verschreiben. Ich hab immer 25er in Reserve zum Feindosieren.
Du wirst schnell merken, ob die Dosis stimmt. Wenn Du mittags in das alte Loch fällst, brauchst Du wohl doch 125 µg.

Versuche L-Thyroxin Henning oder Hexal zu bekommen - die haben andere Füllstoffe und wirken subjektiv besser als Euthyrox.

Jetzt bin ich aber doch neugierig: Was für Anforderungen stehen Dir bevor?

LG Bettina


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BeitragVerfasst: 10. Jul 2004 22:53 
Hallo, Bettina!

Ich bin z.Zt. noch am studieren (Lehramt) und habe nächste Woche erstmal unglaublich viele Klausuren. Danach begleite ich eine 3 wöchige Jugendfreizeit (incl. Sprachunterricht) in die Provence... das ist ganz schön anstrengend, so rund um die Uhr zu arbeiten und dann ist das ganze auf einem Campingplatz... Aber Spaß macht es trotzdem total :o)!
Was mich so nervt an der UF , ist, dass ich nicht so belastbar bin, wie man in meinem Alter eigentlich sein sollte. Wenn ich mal so richtig feiern gehe, bekomme ich postwendend am nächsten Morgen die Rechnung dafür und bin total fertig und meistens deprimiert. Ich muss sagen, auch wenn mich die UF schon länger begleitet, habe ich mich noch immer nicht damit abfinden können...
Kommst du damit gut klar?

LG, Hanni


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BeitragVerfasst: 11. Jul 2004 19:40 
Hallo, Hanni,

Deine Klausuren darfst Du alleine schreiben - da beneide ich Dich auch nicht, aber in die Provence komm´ ich mit! Wohin genau fährst Du denn?

Versuche den Alkohol zu meiden - also kein französischer Rotwein des abends. Durchsuch mal das Hashi-Forum nach "Alkohol". Viele von uns vertragen keinen Alkohol mehr, seit wir krank sind. Da gibt´s auch eine wissenschaftliche Begründung.
Eigentlich auch keine schlechte Sache - macht den Urlaub günstiger:
2 Gläser Rotwein und schon berauscht!

Wenn ich wieder in UF rutsche (wie jetzt gerade), fahre ich zwangsläufig alle Aktivitäten auf ein Minimum zurück und setze Prioritäten: ich versuche bei meinen Kindern voll zu funktionieren, bei meinem Mann fordere ich Verständnis ein und der Haushalt liegt brach. Mittagessen gibts dann halt aus der Tiefkühltruhe oder Konserve.
Natürlich nervt´s, wenn man nicht mal mehr den Allteg richtig hinbekommt, aber ich weiß, daß es auch wieder besser wird. Da hilft dann einfach "aussitzen"!
Zu Beginn meiner Hashi-Zeit hatte ich auch extreme Probleme mit der Situation klarzukommen (Psycho, Müde, Konzentration, Gewicht, Muskeln, Gelenke...die ganze Palette), in diesem Menschen konnte ich mich nicht mehr wiedererkennen.
Aber letztendlich hat man ja nur zwei Möglichkeiten:
A) Sich mit der Krankheit arrangieren und das Beste daraus machen oder
B) einen Strick nehmen und sich am nächsten Baum aufhängen.

Nach harten 1 1/2 Jahren hab´ ich zumindest Teile von mir wiedergefunden - nur der Körper (Gewicht) fehlt heute noch (nach 4 Jahren). Und ich bin nicht mehr so belastbar. Früher liefen viele Aktivitäten parallel, heute mache ich schön geordnet Eins nach dem Anderen.
Das war eher für mein Umfeld eine Umstellung, aber inzwischen haben sie´s begriffen.

Seit wann hast Du die Hashi-Diagnose?

LG Bettina

Ps.: Wir drücken alle Daumen für Deine Klausuren!


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BeitragVerfasst: 11. Jul 2004 22:30 
Hallo, Bettina!

Erstmal danke für die lange Antwort und vielen Dank fürs Daumendrücken!!!

Ich habe die Diagnose Hashimoto seit knapp 4 Jahren (glaube ich... na, vielleicht eher drei...) Auf jeden Fall ist das immer so ein hin und her mit der SD, mal merk ich gar nicht, dass ich eine UF habe, dann wieder richtig (Gewicht (hat sich unter Substitution zum Glück wieder etwas normalisiert, fühle mich ganz in Ordnung so), Psyche und Müdigkeit).
Das Problem ist einfach, dass ich z.Zt. alles andere als einen geregelten Tagesablauf habe, da wäre ich am liebsten schon berufstätig. Es ist denke ich einfacher, wenn man etwas strukturierter lebt.
Aber zum Glück versteht mich meine Familie (Leidensgenossen!) und mein Freund und die sehen auch ein, dass ich manchmal nicht sooo fit bin, psychisch und körperlich. Das hilft sehr!

Ach ja, das mit dem Alkohol hab ich schon gemerkt, wußte aber nicht, warum er mir immer so schnell zu Kopf stieg... Jetzt bin ich schlauer! Aber ich trinke sowieso nur zu besonderen Anlässen ein wenig und das müsste ja noch drin sein.

Jetzt im Sommer gehts in die Nähe von Avignon, traumhafte Gegend. Bist du auch ein Frankreich-Fan?

Aber nochmal was anderes: hast du Erfahrungen mit Thyronajod? ich habe gehört, dass es bei Hashimoto sehr schädlich sein soll, Jod zu nehmen. Warum?
Mein Arzt (ja... ich werde ihn wechseln ;o)) hat mir obiges Medikament mal verschrieben und der Erfolg war, dass ich nach ca. 6 Monaten im Krankenhaus gelandet bin. Ist das jetzt das normale bei Hashi und Jod oder bin ich da ein Ausnahmefall?

LG, Hanni


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BeitragVerfasst: 12. Jul 2004 1:17 
Hi, ich bin´s wieder.

Ich hatte von Anfang an nur Thyroxin, die Wirkung von Thyronajod kenn ich nur von Beschreibungen der Anderen.
Jod heizt den Autoimmunprozeß in der SD an und ist absolut kontraproduktiv. Durch das LT4 will man die SD entlasten, aber das zugeführte Jod regt die eigene Produktion von T4 und T3 an.
Und das Ergebnis ist eine schöne ÜF und verstärkte Symptome von der AI.

Was den Tagesablauf angeht: Ich versuche, ein paar Tage im Voraus einen groben Plan für die Woche zu entwerfen. Der lässt sich nicht immer realisieren, gibt mir aber einen Rahmen vor, ohne den ich in UF nicht klarkommen würde.

Avignon und Aix-en-Provence, die Städte meiner Träume! Zu Studienzeiten haben wir uns immer vorgestellt in der Gegend Jobs zu finden. Als wir noch keine Kinder hatten, waren wir oft in Cassis in den Calanques zum Klettern. Da unten brauche ich schon keine Karte mehr.

LG und gute Nacht
eine neidische Bettina


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BeitragVerfasst: 17. Nov 2004 17:00 
hallo bettina,
ich bin entsetzt was Sie für mediznische ratschläge erteilen!
ich würde es gut heißen nach einem profunden medizinischen.studiums,mit facharzt für innere oder endokrinologie, aber aus eigenen erfahrungen ! erscheint es mir als sehr "siebengescheit" und gefährlich!
grüße
gerhard neusinger
schilddrüsenpatient


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Nov 2004 18:27 
Hallo, Gerhard,

was entsetzt Dich denn so im Besonderen?

Nebenbei - wofür sind die Foren da? Austausch von Betroffenen und die Leute, mit denen ich mich austausche, sind, denke ich, sehr wohl in der Lage, zu entscheiden, ob sie meine Ratschläge annehmen, bzw.realisieren.

LG Bettina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Nov 2004 18:31 
Offline

Registriert: 16. Aug 2004 13:31
Beiträge: 40
Wohnort: Graz
Lieber Gerhard!
Das ganze Leben besteht aus Ratschlägen suchen, anwenden und beurteilen. Ob ich nun in einem Forum bezüglich Verhütung frage oder ob ich Schilddrüseninfos einhole ist doch das selbe!
Vielleicht bist du einiger der wenigen der einen guten Arzt gefunden hat. Die meisten hier sind verzweifelt (wenn du richtig alles durchgelesen und nicht einfach darübergeflogen bist!). Ich bin auch eine von denen, die in voller Verzweiflung über die Unterfunktion und einem nicht sehr informativen Arzt auf diese Seite gestossen ist und jetzt viel mehr weiß als das die Schilddrüse am Hals liegt! Ich weiß, auf welche Werte es bei den Befunden ankommt, das die AK's wichtig sind und welche Beschwerden alles vorkommen können.
Hiermit möchte ich mich für die guten Ratschläge bei allen die dieses Forum besuchen bedanken! Danke

Liebe Grüße

Dani


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