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BeitragVerfasst: 08. Jul 2004 23:41 
Hallo!

Ich dachte, gelesen zu haben, dass die chronische Entzündung der Schilddrüse Hashimoto heißt und man bei der eine atrophische und eine hypertrophe Form unterscheidet.
Heute hat mein Arzt aber zwischen Hashimoto und einer atrophen Form unterschieden.
Also was denn nun? Leider habe ich bei meinem Arzt nicht gleich nachgefragt, solche Sachen fallen mir immer erst hinterher auf.

Weil ich schon dabei bin, weiß zufällig jemand die Normgröße der Schilddrüse? Ich habe im Netz immer nur Maximalwerte gelesen (18ml für Weibchen ;) ) aber keine Untergrenzen. Habe 11 ml.

Ansonsten habe ich einen TSH von 5,76, Ultraschall "unruhig und echoarm" und warte nun auf die restlichen Werte. Alles deutet auf "Hashi" -wie man so schön sagt - hin...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Jul 2004 10:10 
Hallo, XY,

beide Formen werden als Hashimotothyreoiditis bezeichnet:
Bei der einen wird SD-Gewebe in Bindegewebe "umgewandelt", d.h. die SD wird im US immer kleiner und ist echoarm.
Bei der anderen Variante vergrößert sich die SD und wird aber im US auch echoarm.
Sogenannte Normgröße der SD bei der Frau liegt zwischen 14-18ml.

Nach Deiner Schilderung bist Du eindeutig Hashi - auch wenn Deine Blutwerte nur UF anzeigen. Es gibt nämlich auch Fälle, bei denen keine AK´s nachzuweisen sind. Deswegen soll auch immer US gemacht werden.

Bei TSH von 5,76 solltest Du schon längst Thyroxin bekommen!
Achtung bei AI kein Jod - heizt AI-Prozess noch an!

Achte darauf, daß die freien T´s gemacht werden, da die Gesamt-T´s nicht aussagekräftig sind.

LG Bettina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Jul 2004 11:09 
Danke Bettina!
(bin übrigens die Hanna, vielleicht melde ich mich hier an, sobald ich die Diagnose habe...)

Also habe ich doch richtig gelesen, werde meinen Arzt beim nächsten Besuch darauf ansprechen. Bei mir scheint es dann ja mit 11 ml doch eher die atrophische Form zu sein. Vielleicht ist die Zerstörung nur noch nicht so weit fortgeschritten (weil mein Arzt meinte es sei eher nicht die atrophische Form).

Wegen den Blutwerten, ich warte ja noch auf Dienstag, da erfahre ich die Ergebnisse der AK's und T's...
Diese ewige Warterei nervt mich, wenn ich endlich mal genug Geld verdiene werde ich Privatpatient!
Und dabei bin ich in der Blüte meiner Unterfunktion und mir geht es nicht gerade rosig. (siehe Thread "Psyche vor Diagnose...") Ich will endlich mein Thyroxin...

Schöne Grüße,
Hanna

P.S.: Kann dem jetzt jeder zustimmen, dass Hashi hypertroph oder atroph sein kann?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Jul 2004 22:51 
Hallo, Hanna,

Du warst doch heute schon im Hashi-Forum unterwegs. Hast Du etwa die Info-Seiten nicht gelesen?

Gleich auf der ersten Seite (Home) sind die zwei Hasherl beschrieben.

Was Deine Werte angeht: Du stehst wahrscheinlich noch am Anfang Deiner "Karriere", sei Froh , denn je länger Du in UF warst, desto schwieriger bist Du einzustellen.

LG Bettina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. Jul 2004 0:32 
Gast hat geschrieben:
Hallo, Hanna,

Du warst doch heute schon im Hashi-Forum unterwegs. Hast Du etwa die Info-Seiten nicht gelesen?


Genau da glaube ich habe ich die Einteilung auch gelesen, deshalb hat es mich ja gewundert, dass mein Arzt das anders unterschieden hat. ;)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. Jul 2004 0:32 
Äh ja, Hanna war das, vergessen dazuzuschreiben...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. Jul 2004 8:26 
Guten Morgen, Hanna,

in diesem Fall kannst Du dem geschriebenen Wort glauben - gewöhn Dich dran, bei dieser Krankheit und den Aussagen der Ärzte erst mal skeptisch zu sein. Du wirst im Lauf Deiner "Karriere" noch genug erleben.

Es gibt leider nur ein paar sehr gut informierte Dox, andere wenige sind bereit sich mit Hashi auseinander zusetzen und dazuzulernen und auch mal das Lehrbuch-Wissen zu vergessen, bzw. zu revidieren.
Die meisten (dazu gehören leider auch sog. Fachleute) haben recht wenig Ahnung - für die gilt immer noch: Hashi ist eine "Macht-ja-Nix-Krankheit".
Die sind nicht bereit die Symptome im Zusammenhang mit der AI zu sehen und schauen oft viel zu sehr auf den TSH.

Aber eigentlich ist es doch egal, wie Dein Doc die Krankheit nennt -
Du weißt woran es hapert und kannst jetzt was unternehmen.
Du kannst ihm ja mal die Hashi-Seiten ausdrucken. Vielleicht möchte er sich weiterbilden.
In meiner Leidenszeit hat mir das Buch von Mary Shomon weitergeholfen "Die gesunde Schilddrüse". Die Frau hat auch eine Web-Seite (englisch). www thyroid.about.com
Jetzt warte ich mit Spannung auf das Buch von Leveke Brakebusch (Hashi-Seite) "Leben mit HT", das soll diese Tage in den Handel kommen.

Mach´s wie ein Eichhörnchen: Raffen, raffen, raffen!
So viele Info´s wie möglich. Googel Dich durch´s Web.

LG Bettina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11. Jul 2004 11:24 
Danke Bettina!

Also meinem Arzt was ausdrucken und geben zum Weiterbilden... *lach* das würde ich mir nicht anmaßen. Ich weiß ja gar nicht, wieviel Erfahrung er auf dem Gebiet schon hat. Bei mir ist das mit dem Arzt schon eher ein Autoritätsverhältnis, ja, der Weißkitteleffekt zieht bei mir noch. ;)
Aber wegen Hashi und dass es auch atroph sein kann werde ich ihn auf jeden Fall ansprechen (und dazu muss ich wahrscheinlich schon allen Mut sammeln).
Ich hoffe nur, dass ich am Dienstag, bei meinem nächsten Termin keine Fragen vergesse. Aber wie ich mich kenne düse ich nach dem Termin wieder ins Forum und frag euch, weil ich etliche Fragen vergessen habe. ;)

Wegen Eisen und Co., als ich das erste Mal wegen meiner Konzentrationsprobleme beim Arzt war wurde das alles mitgemacht soviel ich weiß und war alles in Ordnung.

Schöne Grüße,
Hanna


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11. Jul 2004 11:28 
Huch, das mit dem Eisen und Ferritin-Wert war ja in dem anderen Thread, da hab ich mich ein bisschen vertan, aber du weißt ja wovon ich rede, Bettina. ;)

Hanna


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Jul 2004 20:51 
Hi!
Wie's aussschaut, bin ich auch im Hashi-Club. Hab grad den Befund gekriegt. Was mich beunruhigt, ist der "Anti-TPO"-Wert von 9.588 U/ml. Normwert ist mit 0-60 angegeben. Ist das nicht ein bissl sehr drueber? Habt Ihr das auch in dem Rahmen? Hatte absolut keine Symtome oder Beschwerden und jetzt soll ich lebenslang Thyrex nehmen. Eine entzueckende Aussicht. Hab das Thyrex schon nach einer Blutuntersuchung wegen der TSH-Werte fuer 1,5 Monate genommen - und mit oder ohne Thyrex geht's mir gleich (gut). Ist das normal?
Danke fuer psychische Unterstuetzung und comments und ueberhaupt.
petra


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