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 Betreff des Beitrags: Symptome
BeitragVerfasst: 18. Jun 2008 8:10 
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Registriert: 16. Jun 2008 11:20
Beiträge: 2
Wohnort: Wien
ich möchte gerne mal wissen, welche symptome ihr hier alle so habt?
bei mir wurden vor zwei wochen mehrere knoten in der SD festgestellt (rechts 15mm, links mehrere kleine). seit dezember geht es mir eigentlich mies - kopfschmerzen, herzrhythmusstörungen, panikattacken, gewichtsabnahme, verdauungsprobleme, leichte wadenkrämpfe.
würde mich über antworten sehr freuen


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Jun 2008 14:54 
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Registriert: 05. Jun 2008 8:24
Beiträge: 15
Symptome sollten eigentlich nur auftreten, wenn deine Werte nicht in Ordnung sind, oft ist es bei Knotenbildung aber so, dass die Werte trotzdem in ordnung sind. also würde ich mal die Werte kontrollieren. Ich meine deine Symptome können von einer Über- bzw. Unterfunktion sein - können wohlbemerkt - kann aber auch keinen Zusammenhang geben. Müdigkeit und Abgeschlagenheit haben mich mit meiner Knotenbildung damals erfasst, aber auch ich bin mir nicht sicher, dass die Symptome tatsächlich von den Knoten waren. also am besten du machst mal aktuelle SD-Werte und dann hast du ja auch nicht geschrieben, ob du schon SD-Hormone nehmen musst, LG Kevin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Jun 2008 15:56 
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Registriert: 30. Sep 2006 18:03
Beiträge: 189
Wohnort: Wien
Ich glaube ebenso wie Kev99, dass du eine Blutuntersuchung machen lassen solltest ...

Ich hatte 3 Knoten ( zwischen 15 und 25 mm ) und meine Blutwerte waren ok .... nahm aber vor der OP auch schon jahrelang Thyrex.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Jun 2008 20:23 
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Registriert: 13. Jun 2008 19:25
Beiträge: 5
Ich habe Ende vergangenen Monat einen Lappen herausnehmen lassen und hat sich nunmehr herausgestellt,daß nunmehr auch der Rest wegen Bösartigkeit herausmuß. Ich habe bzw. hatte bis zum heutigen Tag keinerlei Symptome.Hatte auch mehrere Knoten und Zysten.


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 Betreff des Beitrags: herzhythmusstörungen
BeitragVerfasst: 20. Jun 2008 9:59 
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Registriert: 19. Jun 2008 8:59
Beiträge: 6
Wohnort: Wien
ich bin durch herzrhythmusstörungen und vielen wegen zu verschiedenen ärzten überhaupt erst draufgekommen, dass ich knoten am linken lappen habe. dieser wurde mir mittlerweile (im april) komplett entfernt. jetzt bin ich relativ verzweifelt, weil ich immer noch beinahe täglich herzstolpern habe, auch nachts, und kein arzt findet eine ursache. ich kann das "alles in ordnung" nicht mehr hören, es ist eben nicht alles in ordnung, weil das extreme herzklopfen meine lebensqualität verschlechtert und ich z.b. auch angst habe, sport zu machen, bei dem mein puls raufgeht.
meine hormonwerte sind OK und mein blutdruck auch.
kennt diese problematik noch jemand?

liebe grüße!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Jun 2008 10:43 
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Registriert: 16. Aug 2007 8:27
Beiträge: 155
hallo Eisbär!

Du schreibst, deine Hormonwerte sind in Ordnung. Stell deine letzten werte nach der op doch mal rein. Habe nach meiner op ( vor ca 2 J - fast totale entfernung) auch immer herzrasen und ....
nimmst du SD hormone?

LG grisu


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 Betreff des Beitrags: an grisu
BeitragVerfasst: 20. Jun 2008 13:25 
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Registriert: 19. Jun 2008 8:59
Beiträge: 6
Wohnort: Wien
hab meinen befund grad nicht dabei, da noch im büro... den wert werde ich aber nachtragen.

und ja, ich soll zur untzerstützung des rechten lappens 1 tablete L-Thyroxin henning nehmen. mach ich seit 1,5 wochen. keine änderung beim herz soweit.
habe seit ich die knoten bemerkt hatte auch eine veränderung meiner gesichtshaut bekommen - leider ins schlechtere. rote flecken auf den wangen, die manchmal auch abschuppen. hautarzt meinte akne (!!) oder rosazea. behandlung mit salben wirkt nicht (seit märz). seit der entfernung der knoten leider auch keine besserung der haut. ich bin 42 jahre und mich nervt das!

liebe grüße
eisbär


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Jun 2008 8:12 
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Registriert: 05. Jun 2008 8:24
Beiträge: 15
Hallo Eisbär,

ich bin wie du auch 42 Jahre und auch bei mir hat sich einiges verändert seit meiner OP, ich bekam massive psychische Probleme, von Konzentrationsproblemen hin über Benommenheiten, Angstattacken usw. - bin aufgrund dieser Symptome auch Valiumabhängig geworden, da ich versuchte die Zustände damit in Griff zu bekommen, was auch gelang, allerdings mit dem hohen Preis einerseits ein "Drogensüchtiger" heute zu sein und andererseits mit den vielen Nebenwirkungen zu leben, Gedächtnisprobleme, extreme Müdigkeit usw. Hätte ich das nicht gemacht, ich hätte in Frühpension gehen müssen, weil ich einfach nicht mehr arbeitsfähig war. Der Ist-Zustand heute ist ein wenig besser, ich nehme weniger Valium und auch sonst ist es generell besser, aber keinesfalls ideal, mich quälen wie dich auch diverse Symptome. Meine Devise bei dem Ganzen ist heute es anzunehmen und nicht dagegen zu kämpfen, es bringt eh nichts, einfach versuchen so gut wie möglich weiterzuleben, ich will nicht mein ganzes Leben der Krankheit unterordnen. Die Jammerei bringt mich nicht weiter, es ist wie es ist, ich habe sämtliche medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft und jetzt gilt es halt damit zu leben. Übrigens wurde mir auch zig-fach erklärt, wenn die Werte passen, dann sei alles okay.

Du solltest dich vielleicht nicht so sehr versuchen beeindrucken zu lassen von den Symptomen, eine kleine Sicherheit sollte das ärztliche okay bezüglich deines Herzens schon sein, wenn du ein Belastungs-EKG Beispielsweise hinter dir hast. Ich würde trotzdem Sport machen und wenn du auch sonst gesund lebst, von der Ernährung her, vom Gewicht her, vom Stress her, dann solltest du eigentlich irgendwann wieder an Lebensqualität gewinnen, außerdem ist deine OP noch nicht so lange her, es dauert einfach eine Zeit bis sich das ganze System wieder stabilisiert.

Übrigens in Bezug auf die Haut hab ich auch Veränderungen bemerkt, wobei ich denke, "wir" werden einfach älter - meine Gesichtshaut spannt und auch sonst ist die Haut trockener geworden - aber zurück zu deinen Symptome, ich hab die gleichen zeitweilig, sie kommen und gehen, aber ich habe keine große Angst mehr, ich lass mir mein Leben nicht kaputt machen von der Angst, wünsch dir viel Kraft, LG Kevin


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 Betreff des Beitrags: danke
BeitragVerfasst: 23. Jun 2008 9:17 
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Registriert: 19. Jun 2008 8:59
Beiträge: 6
Wohnort: Wien
du hast recht, ich werde mich nicht unterkriegen lassen. aber wenn ich die forumsbeiträge so lese habe ich manchmal wirklich angst vor den nebenwirkungen wie die psychischen zustände und gewichtszunahme... mal sehen! danke jedenfalls für die aufmunternden worte!
liebe grüße!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Jun 2008 10:31 
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Registriert: 30. Okt 2007 14:16
Beiträge: 164
Hallo Eisbär,

deine Symptome kommen wahrscheinlich von einer unzureichenden hormonellen Einstellung bzw. der Umstellung nach der Operation. Die Ärzte nehmen dass teilweise nicht so genau.
Du musst selber dafür sorgen dass du richtig eingestellt bist und regelmäßig kontrollieren lassen. Aber auch bei optimaler Hormonversorgung dauert es ein paar Monate bis sich alles einpendelt.

Rosazea ist oft ein Begleiter von Schilddrüsenproblemen. Falls du Rozex Gel verschrieben bekommen hast, kann es sein dass du das Gel nicht verträgt. Das kommt oft vor. Es gibt einen Rozex Creme – allerdings muss man die aus Deutschland besorgen. Wird von der Krankenkasse bezahlt wenn der Arzt bestätigt dass man das Gel nicht verträgt.

Die Haut wird irgendwie überempfindlich („Stinging“) und reagiert auf alles.. Es hilft, Kosmetik möglichst zu vermeiden, wenn nötig dann nur Produkte ohne Alkohol, Farb- und Duftstoffe - und Vorsicht bei Konservierungsmitteln und Parabenen. Aber wenn die Hormone wieder passen sollte man das eigentlich mit der Zeit wieder in Griff kriegen.

Sport würde ich nicht vermeiden – sondern regelmäßig, dosiert und in Maßen betreiben. Mit einer guten Kondition lebt es sich leichter.

LG


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