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BeitragVerfasst: 17. Mai 2008 7:41 
hallo hermine,
natürlich sind wir alle in diesem forum einzelfälle!

würdest du z.b. gerne morphium bekommen (mit der ernährung), weil ja doch viele leute immer schmerzen haben?

es geht doch darum, dass durch die jodierung der gesamten bevölkerung nicht nur gutes getan wird, sondern auch kranke "produziert" werden, die dann quasi als kollateralschäden gelten. wir müssen darum kämpfen, dass endlich jeder einzelne auf seinen jodstatus untersucht wird, BEVOR er/sie jodgaben erhält.

noch einmal: nicht das jod an sich ist schlecht, jeder braucht jod, es ist ein SPURENelement. aber es braucht sicher nicht jeder soviel davon, dass er es in 90% der lebensmittel zu sich nehmen muss, ob er will oder nicht.

peter


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Mai 2008 14:49 
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Registriert: 30. Sep 2006 18:03
Beiträge: 189
Wohnort: Wien
@ Peter

Ja, da hast du schon Recht .... die Zwangsvergatterung der Jodzufuhr ist sicherlich nicht das, was wir uns wünschen.
Und wenn ich dir bei deiner Idee helfen kann, dann tu ich das gerne.

Doch bei meiner Frage ging es mir vorrangig darum, ob wir als Betroffene bei unseren Kindern schon frühzeitiger SD - Untersuchungen machen lassen sollten als der sogenannte "Normalfall" ?

Dies soll auf gar keinen Fall in Panikmache ausarten - aber ich mach mir schon meine Gedanken darüber, da ich eine fast 13-jährige Tochter habe und meine Omi auch schon betroffen war ....

LG
Hermine


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Mai 2008 15:14 
hallo hermine,

natürlich wäre eine echte vorsorge sinnvoll, aber in dem sinne eben, dass sie VOR der medikation stattfindet. genau darum geht es. derzeit werden wir alle mit jod vollgestopft (die meisten wissen es wahrscheinlich gar nicht - ich habe es auch nicht gewusst), und danach werden die symptome behandelt - oder entfernt.

peter


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Mai 2008 18:32 
Offline

Registriert: 30. Sep 2006 18:03
Beiträge: 189
Wohnort: Wien
@ Peter

Dass eine Vorsorge VOR einer Medikation stattfinden sollte ist klar .... wahrscheinlich würde es in vielen Fällen dann ja auch keine Medikation geben müssen.

Hast du Kinder ?
Wenn ja, - wie sieht es bei deinen Kindern aus ?
Wie alt sind sie ?
Hast du sie schon mal bzgl. der SD untersuchen lassen ?
Und damit meine ich nicht nur eine Blutuntersuchung sondern z.B. auch einen US.

Ich hab erst vor ein paar Tagen mit einer Kollegin gesprochen, und sie meinte, bei ihr sei alles in Ordnung weil ihre Blutwerte stimmen.
Sie hat noch nie davon gehört, dass man auch einen US machen könnte ...
Eine andere Kollegin von mir hat zwar Knoten ( max. 10 mm Durchmesser) - man hat bei ihr eine Sziniti machen wollen, ihr aber nicht gesagt, dass sie das SD - Hormon vorher absetzen soll.
Und siehe da, die Sziniti war in Ordnung.
Zufällig erzählte sie mir davon und ich konnte über ihren behandelnden Arzt nur den Kopf schütteln.
Jetzt hat sie das Medikament ganz abgesetzt und hat eigenartige Symptome ( zitternde Hände, seelisch sehr unausgeglichen, hektisch bis hysterisch, Durchfall, ... ).

Das Problem liegt wohl auch darin, den "richtigen Arzt" zu finden .

Haben wir den Richtigen schon gefunden ?

Bei mir ist es mir eigentlich ziemlich egal .... ich hab mich an das Leben ohne SD schon gewöhnt ...
....... doch wie schauts mit unseren Kindern aus ?

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Vorsorge bei ihnen ?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Mai 2008 13:30 
Hallo Hermine,
meine Kinder sind 20 und 14, ich habe noch keine Untersuchung mit US machen lassen, die Blutwerte waren ok bis jetzt.

Aber du hast recht, eigentlich sollte ich ...

Aber bei meiner Skepsis der Schuldmedizin gegenüber habe ich die Befürchtung, dass die Ärzte dann irgendwas finden, damit sie wieder ein Opfer haben....

lg
Peter


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 Betreff des Beitrags: Familiengeschichte?
BeitragVerfasst: 19. Mai 2008 15:51 
Offline

Registriert: 07. Okt 2007 21:51
Beiträge: 11
Wohnort: Bezirk Wr. Neustadt
Hallo Hermine,

zu deiner Umfrage bezüglich Familiengeschichte.
Kurz meine Geschichte:
Ich bin 28 Jahre alt und bei mir wurde vor ca. 3 Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion + Hashimoto festgestellt und ich habe seitdem Thyrex genommen. Voriges Jahr wurde ein Knoten festgestellt, ich wurde operiert und es stellte sich heraus, dass es ein 8mm großes Schilddrüsenkarzinom war. Deshalb musste ich ein zweites Mal operiert werden um den Rest der Schilddrüse zu entfernen und ich hatte nun vor einigen Wochen eine RJT.

Aus diesem Grund habe ich meine Familie dazu animiert, ebenfalls die Schilddrüsenwerte kontrollieren zu lassen. Der Hausarzt meiner Mutter machte sich mehr oder weniger lustig über sie und wollte ihr die Untersuchung verweigern, weil "der Krebs eh so selten ist, nichts mit Vererbung zu tun hat und sie nicht glauben soll, dass sie krank sei nur weil ihre Tochter zufällig diesen Krebs bekommen habe".
Sie hat sich aber durchgesetzt, wurde untersucht und bei ihr wurde eine vergrößerte Schilddrüse mit mehreren kleinen Knoten festgestellt - sie wurde zur Szintigrafie geschickt - genaue Befunde liegen noch keine vor.
Mein Vater hat sich (noch) nicht untersuchen lassen.
Mein Bruder hat sich (noch) nicht untersuchen lassen.
Meine jüngere Schwester hat sich untersuchen lassen und hatte keine Probleme.
Meine ältere Schwester hat sich untersuchen lassen und bei ihr wurde festgestellt, dass sie ebenfalls eine Schilddrüsenunterfunktion + Hashimoto hat und sie nimmt nun ebenfalls Tabletten.

Ich kannte vor meiner Diagnose niemanden mit Schilddrüsenproblemen (niemand in unserer Familie war je davon betroffen) und jetzt stellt sich heraus, dass 2 von 3 untersuchten Familienmitgliedern auch betroffen sind? Kann das Zufall sein, oder gibt es einen Zusammenhang?

Ich habe zwar keine Kinder, würde aber meine Kinder schon untersuchen lassen, denn je früher man eine Schilddrüsenfehlfunktion bemerkt, desto besser kann sie behandelt werden.

lg
Barbara


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