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Ich hatte mehrere kalte Knoten links. Ich bin diesen Montag in der Rudolfsstiftung zwar nicht vom Prof. Roka operiert worden, aber praktisch von einem seiner Chirurgen. Ich weiß aber nicht, wie der heißt. Wahrscheinlich steht es dann im Befund. Es war ein bisserl hektisch am Montag. Zuerst mußte ich in der Ambulanz eine dreiviertel Stunde warten. Dann war ein ganz netter Arzt, der die Aufnahme geschrieben hat, dann ging ich in das Aufnahmebüro und als ich im 7B bei der Schwester im Büro in der Station saß, haben die schon drei Mal angerufen, ich soll kommen. Dann hab ich geschwind meine Tasche ausgeräumt und in den Kasten gestopft, auf die Toilette mußte ich auch noch schnell und das "letzte Hemd" angezogen und los ging es. Ich bin dann gar nicht mehr zum Nachdenken gekommen. Als ich im OP-Saal war, fing die Droge schon zu wirken an und ich scherzte schon mit den Ärzten und Schwestern. Die haben mir auch noch alles erklärt und auf einmal bin ich schon im Aufwachzimmer gewesen. So lief es sehr gut. Die OP dauerte ca. 40 Minuten, im Aufwachraum müßte ich ca. 2 Stunden gewesen sein und habe dann bewußt tief geatmet, damit meine Atemwerte stimmten. Am gleichen Tag bin ich schon aufgestanden und es ging mir, außer dass ich müde war, sehr gut. Am Abend um 8h habe ich die Schwester um ein Brot gebeten, weil ich so extrem Hunger hatte. gggg Ich habe dann das beste Käsebrot meines Lebens gegessen.
Und am nächsten Tag war meine Müdigkeit weg und und ich bin schon durch das Haus marschiert und habe im 14. Stock die Aussicht genossen.
Gestern bin ich nach Hause gekommen. Derzeit nehm ich nichts. Prof. Kroiss meint, dass ich noch mit der Einnahme von Thyrex zuwarten soll, bis der Befund da ist - das wird erst am Montag sein. Einen SD-Lappen habe ich ja noch, der linke wurde mir genommen. Am Montag weiß ich dann mehr.
Ich bin zeitweise müde und nicht belastbar, stehe auf, leg mich nieder usw. Vom "Tubus" oder so ähnlich bin ich im Hals innen noch offen und habe außen ein bisserl Wundschmerz und die HWS-Muskulatur schmerzt etwas. Aber am Abend werfe ich ein Voltaren rapid und einen Magenschutz ein und schlafe dann wunderbar. Ich möcht mich nicht quälen. Ich war im Spital eine Nacht bis auf 2 Stunden wach, weil ich tapfer sein wollte. Ich hatte solche Verspannungen. Nächsten Tag habe ich dann mit dem Voltaren wunderbar geschlafen und dann ging es auch am Tag wieder besser.
Bin froh, dass ich alles hinter mir habe und im Nachhinein gesehen, war es wirklich nicht schlimm und die Narkose habe ich auch wunderbar vertragen. Alle Ärzte und Schwestern und Pfleger waren wirklich sehr nett!
LG
Joschkoline1
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