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 Betreff des Beitrags: Stimmprobleme nach der OP
BeitragVerfasst: 17. Mär 2005 7:56 
Hatte am 10.11.04 Schilddrüsen-OP mit Entfernung des linken S.lappen komplett und rechts zum größten Teil. Nach der OP starke Nachblutungen. Seit der OP habe ich ein minimales Stimmvolumen mit dunkler, heiserer Stimme. Untersuchungen ergaben Stimmbänder u. Stimmbandnerv sind unbeschädigt. Habe seither 17 Sitzungen bei einem Logopäden mit geringer Besserung. Da ich seither Probleme in der Kommunikation, besonders beim Telefonieren habe, schränkt dieses mich in meiner Berufstätigkeit sehr ein.
Suche Leute mit ähnlichen Problemen !!! Kennt jemand mögliche Ursachen ?

Sylve-Maria H.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30. Mär 2005 19:56 
Hallo Sylve-Maria!

Es tut mir sehr leid für Dich, aber es dürfte doch öffter vorkommen als man glaubt.
Ich wurde im August letzten Jahren operiert. Einseitige Stimmbandlähmung seither. Bin bis jetzt noch in logopädischer Behandlung. Ab Freitag, neuer Krankenschein, werde ich die Logopädin wechseln. Hab jemanden empfohlen bekommen, die wirklich gut sein soll. Wenn es dort nicht schnell zu einer Besserung kommt, kann ich die Stimme wahrscheinlich vergessen. Es ist sehr anstrengend zu sprechen. Geht es Dir auch so? Bei Nebengeräuschen besoders.
Hab auch den HNO Arzt geschmissen, da er die Untersuchung immer so brutal machte. Hab jetzt auch einen Doc der normal, sanft u. verständig mit dem umgeht.
Im November hattest du die OP. na, dass ist nicht lange, ich plag mich schon das 7. Monat! Was ich Dir raten kann, wechsle die Logopäden früher, wenn Du den verdacht hast sie sind nicht gut. Warte nicht so lange wie ich.

Alles Gute Sophie


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11. Apr 2005 7:05 
Hallo liebe Sophie,
habe mich sehr gefreut eine Antwort zu bekommen und eine Leidensgefährtin zu finden. Leider habe ich keinen privaten Internetzugang und mußte warten bis ich wieder im Dienst bin. Bei mir soll kein Defekt an den Stimmbändern vorliegen. Ich wäre froh zu wissen, was bei mir der Verursacher ist. Weder Ultraschall noch Untersuchungen beim HNO oder in der Phonetischen Abt. der Uni-Klinik haben bisher etwas gebracht. Meine Logopädin ist sehr aufmerksam und versucht bei jeder Sitzung neue Methoden zu finden. Leider ohne großen Erfolg. Ich kann zwar schon etwas länger sprechen aber nur sehr leise und heiser und mit dem Telefonieren sieht es schlecht aus, was mich dienstlich sehr behindert, da ich im Büro arbeite.
Wünsche Dir alles Gute !!!
Sylve-Maria


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Apr 2005 20:32 
Hallo Ihr Beiden!

Bin ganz neu hier - habe dieses Forum erst jetzt entdeckt...

Meine OP liegt zwar schon sehr lange zurück - so lange daß ich mich nicht mehr genau erinnere wann sie war (1995 ??). Aber ich erinnere mich noch sehr deutlich, daß ich das gleiche Problem hatte!

Der Operateur hat mich - wie üblich - gegen Ende der Narkose aufgeweckt und ich konnte - auch laut Zeugen - laut und deutlich ANNA sagen. Dann schlief ich sofort wieder ein. Als ich dann einige Stunden später von alleine aufwachte war die Stimme weg.

Div. Untersuchungen beim HNO ergaben nur, daß sich irgend ein Stimmband nicht "vorschriftsmäßig" spannte. Also hat mir die Ärtzteschaft Behandlungen mit Reizstrom auf der "physikalischen" verordnet. 2 Monate lang 3-4x / Woche. Nur leider überhaupt keine Wirkung.

Der ziemlich ratlose - relativ junge - Oberarzt hat daraufhin resignierend gemeint, er kann mit seinen Geräten nichts mehr tun für mich. Außer - ich möchte etwas ungewöhnliches probieren. Natürlich hab ich ja gesagt (oder zumindest zu sagen versucht ;-) ) und er schrieb mir ein Homöopathisches Mittel auf. CAUSTICUM D?? (- Die Potenz weiß ich nicht mehr aber ich müsste das Fläschchen noch irgendwo finden.) Ich habs 3 Wochen lang mehrmals täglich genommen und eines Tages wache ich in der Früh auf und meine Stimme war wieder da. Als ob nie etwas gewesen wäre...

Liebe Grüße,
Norbert


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22. Apr 2005 6:55 
Hallo Norbert,
war gestern wieder zur Uni-Klinik wo mir gesagt wurde das meine Stimmbänder sich noch in einer Schohnhaltung befinden, die nach der OP (10.11.04) eingetreten ist. Muß jetzt täglich allein üben und darf in 14 Tagen meinen Erfolg (???) vor der Kliniklogopädin präsentieren.
Danke für den Tip mit dem CAUSTICUM D, interessiert mich sehr !!!
Liebe Grüße
Sylve-Maria


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Apr 2005 0:35 
Offline

Registriert: 20. Apr 2005 20:35
Beiträge: 1
Wohnort: 1190 Wien
Hallo Sylve-Maria,

Also, ich hab das Fläschchen noch gefunden. Es war "CAUSTICUM" in der Potenz D12. Mehrmals täglich 5 Kügelchen (wie das bei homöopathischen Med. so üblich ist).

Du schreibst etwas von "Schonhaltung". Keine Ahnung was das ist, aber bei mir hat irgend einer der vielen Ärzte (im Nachhinein !!) behauptet, es hatte irgend etwas mit dem inneren Vernarbungsprozess zu tun. Und er hätte gleich gewusst daß meine Stimme wieder kommen würde... Ja ja - im Nachhinein ist leicht gescheit sein...

Hoffe, Du kannst deine Umwelt bald wieder niederbrüllen!

Norbert


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Apr 2005 6:48 
Hallo Norbert,
werde mich gleich in die Spur machen und das Mittel besorgen und dann wollen wir doch mal sehen ;-) Wegen der Narbenbildung sagte mir die Ärztin von der Phoneatrie, das meine Stimme dadurch nicht beeinflußt werden kann, da die Narbe wesentlich tiefer liegt als der Kehlkopf und die Stimmbänder. Da meine Narbe fast nicht mehr sichtbar ist sind eh alle voll des Lobes für den Operateur nur wie ich mich im Hals fühle kann Keiner nachvollziehen. So, nun muß ich mich an die Arbeit machen, auch wenn es nur als ganz stiller Mitarbeiter ist :-(


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Mai 2005 6:55 
Hallo Norbert,
nehme jetzt 3 Wochen Causticum, bisher leider ohne Erfolg :-( Als ich meiner Ärztin in der Klinik über die Einnahme informierte, sagte sie das ich es weiter nehmen soll ! Nun mal sehen. Ab nächste Woche geht es dann weiter mit 5 Sitzungen bei einer neuen Logopädin !!! Habe inzwischen von Hilfe mittels Akkupunktur gelesen, vielleicht versuche ich es mal damit.
Viele Grüße
Sylve-Maria


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Jun 2005 16:45 
Hallo Sophie und Norbert !!!
Möchte mich ganz herzlich für Eure Ratschläge und den Mut, den ihr mir gemacht habt bedanken !!! Es hat geholfen !!! Seit 20 min. ist meine Stimme wieder da und ich kann laut bis 10 (natürlich auch weiter) zählen! Sei es die neue Logopädin oder das Cauticum, es geht wieder !!!
Vielen Dank und an Alle die solche Probleme haben: HABT MUT !!!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Okt 2005 21:00 
hallo, bin erstes mal im forum. am 2.8.o5 total op gehabt. nach basedow. muss sagen die symptome waren vorher unertraeglich, fast zum umbringen. heute 3 monat nachher mit einstellung von tyrex happerts ein bisschen aber ich muss jetzt 3 tage aussetzen und dann wieder langsam beginnen. das ist aber alles nichts gegen vorher. mit ganz niederer einstellung ebenfalls symptome einer ueberfunktion erhalten. aber ich sag besser so - und mein arzt auch - weglassen kann ich immer noch und ich fuehl am besten selbst wie beim befinden ist. heute wieder ok, keine ruhelosigkeit,, bisschen besser schlafen. also nur mut meine lieben. apropo, die stimme war weg. ein stimmband gelaehmt, da verwachsungen waren und dieses getennt werden musste. allerdings wieder mikrochir. zusammengeneht und jetzt mit hilfe 3 x woechentl. logopaedie kann ich zwar keinen sopran singen aber das sprechen geht einigermassen, auch von der lautstaerke gehts wieder viel besser. habt alle mut und geduld - manchmal hats mir auch schon gefehlt - da ich ein jahr die hoelle durchging vor der op. aber jetzt kanns nur besser werden. bin sogar vor der op ztum psychiater gesachickt worden. keiner kam drauf dass das alles von der ueberfunktion kam. angst, panik, zittern, staendiges weinen, unkontrolliert am ganzen koerper, schwitzen, keine luft und schlussendlich mit herzinfarktverdacht und lungenembolie ins spital geliefert worden. hab gar nichts gehabt und schluss endlich war man bereit auf die schilddruese zu schauen. das wars dann. die aerzte koennen schon d..... sein. fasst muss man selbst daraufhinweisen, was man hat. sagenhaft. heut bin ich in guten haenden hier in wien in der rudolfstiftung und fuehl mich gut betreut von meiner nuklearaerztin. liebe gruesse an alle die propleme mit der sd haben und kopf hoch, glaubt mir, ich hab alles durchgemacht und es ist heut kein vergleich mehr nach 3 monaten. liebe gruesse aus wien eure ro


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