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 Betreff des Beitrags: Blutwerte
BeitragVerfasst: 03. Jan 2010 19:51 
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Registriert: 26. Aug 2008 21:25
Beiträge: 54
Wohnort: Innsbruck
Hallo alle zusammen,

ich wünsche euch allen ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2010!

Ich hätte wiedereinmal ein Frage zu meinen Werten. Ich war Mitte November beim Internisten, weil ich starke Anzeichen einer Überfunktion hatte. Nach dem Bluttest wurden die Hormone reduziert und nach 4 Wochen wieder kontrolliert. Sie waren immer noch zu hoch und daher wieder reduziert. Ich nehme nun 1x 1 ganze und dann 1x 1/2. In 4 Wochen wird dann wieder kontrolliert. Nun das ist ja auch kein Problem.
Meine Frage ist nun, 1. der TSH bei "Krebslern" sollte ja prinzipiell niedriger als normal sein. Wie niedrig? (derzeit 0,03 [0,3-3]
Und die 2. wichtigere Frage betrifft den Tyreoglubinwert. Bis dato war er nur nachweisbar, wenn ich in UF war. Bei der letzten Blutabnahme war er trotz normaler Medikation leicht nachweisbar (Wert 1). Hat das etwas zu bedeuten? Ich hatte bis jetzt 2 RJT und bei der letzten Kontrolle waren sich die Ärzte nicht einig, ob sie sicherheitshalber noch eine machen sollen oder lieber abwarten, bis man sieht, wo sich der Rest befindet!
Vielleicht kennst sich ja von euch jemand mit dem TG Wert aus.

Vielen, vielen Dank!

LG Little


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Jan 2010 21:33 
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Registriert: 25. Okt 2006 20:10
Beiträge: 272
Wohnort: Wiener Neustadt
Thyreoglobulin
Unter der Voraussetzung, daß Patienten mit differenziertem Schilddrüsenkarzinom chirurgisch und aktinisch thyreoidektimiert sind, ist die Bestimmung des Tg nach Absetzen des Schilddrüsenhormons (T4 off) die sensitivste Methode für den Nachweis von Rezidiven bzw. Metastasen (4). Ronga et al. haben das Tg unter TSH suppressiver T4 Medikation und nach Absetzen des Schilddrüsenhormons mit der dJ-131 GKS verglichen (5). Die Sensitivität des Tg unter T4 lag bei 83%, nach Absetzen des T4 bei 100%; die Sensitivität des dJ-131 GKS nach 185 MBq J-131 lag lediglich bei 76% und wird in neueren Arbeiten überhaupt nur mit Werten unter 70% angegeben. Das Problem der Grenzwertziehung für einen positiven oder negativen Tg Spiegel hängt neben dem Testsystem von der therapeutischen Radikalität ab. Unter der Voraussetzung, daß die Tg Messung in der Nachsorge bei Patienten bestimmt wird, welche 4-6 Monate nach chirurgisch und aktinischer Thyreoidektomie sonographisch keine Reste haben und deren Tg nach Absetzen des T4 einmal negativ war, stellt die Bestimmung des Tg nicht nur eine sensitive sondern auch hochspezifische Methode zum Nachweis von Rezidiven und Metastasen des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms dar. Wichtig ist jedoch , daß Tg mit dem bestmöglichen und höchstsensitiven immunoradiometrischen Assay (IRMA) unter Berüchsichtigung der Wiederfindung (Recovery) in einem Schilddrüsenkarzinom Nachsorgezentrum bestimmt und beurteilt wird. Nur dann ist es möglich auch aus einem evt. Geringen Tg Anstieg eine therapeutische Konsequenz abzuleiten.

Quelle: ACO-ASSO / Österreichische Gesellschaft für Chirurgische Onkologie
Austrian Society of Surgical Oncology
-------------------------------------------------------------------------------------

das TSH passt so!!

Ohne genauer Befunde ist es sehr schwierig, noch dazu da im Forum, irgendwelche Aussagen betreffend Tg-Wert zu treffen. Wichtig ist dabei immer, den Tg-Wert in Zusammenschau mit den anderen diagnostischen Methoden (Sonographie bzw. Ganzkörperszintigraphie) zu sehen !!!

LG. Ernst


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BeitragVerfasst: 04. Jan 2010 11:47 
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Registriert: 26. Aug 2008 21:25
Beiträge: 54
Wohnort: Innsbruck
Hi Ernesto,

vielen Dank für deine Antwort.

Ad TSH: mein Internist hat mich jedoch nochmals reduzieren lassen. Mein Wert lag bei 0,03 und der Referenzbereich liegt bei 0,3-3. Wie hoch sollte der TSH bei uns maximal sein?

Ad TG: Also ich wurde im Juli 2008 operiert (pap. SD-Karzinom) und hatte im September 2008 und im Feber 2009 jeweils eine RJT. Bei der Kontrolle im Sommer war auf dem Scan nichts zu sehen, jedoch ist der TG-Wert leicht angestiegen (1,6). Nachdem der Wert nicht so hoch war und eben der Scan nichts gezeigt hat, haben sich die Ärzte damals gegen eine 3. RJT entschieden. Sie wollten abwarten, wie es sich entwickelt. Die nächste Kontrolle habe ich nun Ende Jänner mit Tyrogenspritzen.
Denkst du, dass der Anstieg nun etwas zu bedeuten hat? Mich hat es nur etwas verunsichert, weil es bis jetzt nie der Fall war, dass ich trotz Hormone einen nachweisbaren TG-Wert hatte.

LG Little


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BeitragVerfasst: 04. Jan 2010 17:01 
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Registriert: 25. Okt 2006 20:10
Beiträge: 272
Wohnort: Wiener Neustadt
ad TSH:
Die TSH-Unterdrückung bei Schilddrüsenkrebs hat zwei Ziele: Erstes Ziel ist den Verlust der Schilddrüse zu ersetzen (=Substitution) und normale Schilddrüsenwerte im Blut zu erreichen. Zweites Ziel ist ein Wachstum von verbliebenen Schilddrüsenzellen bzw. von papillären oder follikulräen Schilddrüsenkrebszellen zu verhindern, welches durch das TSH (=Thyroidea stimulierendes Hormon) stimuliert wird.

Der TSH-Wert soll daher anfänglich bei Schilddrüsenkrebspatienten auf ≤ 0,1 mU/l gedrückt werden (=TSH-Suppression).

Unstrittig ist unter den Ärzten, dass eine TSH-Unterdrückung unter einen Wert von
≤0,05 mU/l oder niedriger, keinen weiteren Vorteil bei der Verhinderung eines Wiederauftretens des Schilddrüsenkrebses (=Rezidiv) hat.
Auch wenn der Schilddrüsenkrebs noch fortbesteht sind sich die Ärzte einig, dass eine TSH-Unterdrückung sinnvoll ist.

Die Studienlage zu weiteren TSH-Unterdrückung in der Nachsorge für das Wiederauftreten des Schilddrüsenkrebs ist jedoch uneinheitlich.

Sicher weiß man jedoch, dass die TSH-Unterdrückung auf Dauer erhebliche Nebenwirkungen hat.
Die Nebenwirkungen einer auch leichten Schilddrüsenüberfunktion reichen von Bewegungsunruhe, Zittern, Nervosität bis hin zu Osteoporose und Herz-Kreislaufrisiken.

Ob der TSH auf Dauer unterdrückt werden soll, hängt von verschieden Faktoren ab. Auf der einen Seite stehen die Klassifikation des Tumors und die Eingruppierung in eine Risikogruppe. Auf der anderen Seite stehen andere Vorerkrankungen, insbesondere Herz-Kreislauferkrankungen.

Da es sich hier immer um eine Risikoabwägung handelt, sind die Empfehlungen der Leitlinien (Amerika, Europa und Deutschland) über die richtige TSH-Einstellung auch unterschiedlich, obgleich die wissenschaftliche Grundlage zum Teil dieselbe ist.

Einig ist man sich, dass bei Patienten, die in der ganzen Nachsorge als völlig geheilt betrachtet werden können, die Suppressions-Therapie durch eine reine Substitutions-Therapie ersetzt werden kann. Bei den Fragen für welche Risikogruppen und ab welchem Zeitpunkt unterscheiden sich jedoch die Empfehlungen ebenso wie in der Frage, welche Werte in einer Substitutionstherapie anzustreben sind.

Im Folgenden wird daher nur auf die Empfehlung der European Thyroid Association (ETA) eingegangen. Die ETA empfiehlt bei high-risk Patienten (jedes pT3, jedes pT4, jedes N1, jedes M1) und bei Fortbestehen der Tumorerkrankung einen TSH-Wert von ≤ 0,1 mU/l. Bei low-risk Patienten (pT1-2 N0 M0) sowie Patienten der high-risk Gruppe (nach einem Zeitraum von 3-5 Jahren bei unauffälligen Tumormarkern) wird ein TSH-Wert zwischen 0,5 und 1,0 mU/l angestrebt. In den amerikanischen Leitlinien werden hier gar Werte zwischen 0,3 und 2,0 mU/l empfohlen.

Die Risikoabwägung kann letztlich jedoch nur von Arzt und Patient gemeinsam getroffen werden und muss eventuell auch durch Hilfestellungen durch eine Selbsthilfegruppe oder eines professionellen Psychotherapeuten begleitet werden, da das Wissen um die unterschiedlichen Risiken eine psychische Belastung des Patienten sind.

ad TG:
auf dem Nuklearmedizinsichen Kongress in Hannover wurde auch eine Verlaufstudie zur Nachsorge bei mäßig erhötem TG-Wert vorgestellt.

K. Menhart, J.Schönberger, C.Eilles
Klinikum der Universität Regensburg, Nuklearmedizin
Follow-up bei Schilddrüsenkrazinompatienten mit unter Stimulation (TSH >30mU/l) mäßig erhöhtem hTG(1,0-5,0 ng/ml)

in: Nuklearmedizin 2/07, S.A88, P25
http://nukmed07.abstract-dialog.de/pdf2/P25.pdf

Diese Verlaufsstudie umfasst den Zeitraum 1998-2006 und es wurden insgesamt 28 Patienten einbezogen. Es fand sich bei diesen Patienten nach erfolgreicher Ablation in der Nachsorge ein TG-Wert von 2,4 (+-1,7) und kein Hinweis auf ein Tumorrezidiv im Ganzkörperszintigramm nach RJD (Jodszintgraphie) sowei im Ultraschall im Halsbereich (Halssonographie)

Alle Patienten bis auf einen hatte jedoch unter TSH-Suppression einen unauffälligen TG-Wert.

Die Regensburger schlußfolgern aus Ihrer Beobachtung, dass ein "grenzwertig erhöhter hTG (bis 5 ng/ml) unter Stimulationsbedingungen [Harald: Unterfunktion oder rhTSH], vorausgesetz die Jodszintgraphie und Halssonographie sind negativ, nicht überinterpretiert werden sollte."
Eine erneute Radiojodtherpaie (RJT) lässt sich nach Meinung der Regensburger unter den obigen Bedingungen nicht rechtfertigen.

LG. Ernst


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BeitragVerfasst: 04. Jan 2010 21:11 
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Beiträge: 54
Wohnort: Innsbruck
Hi Ernesto,

vielen, vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

Ich hab nun meine genaue Klassifikation rausgeschrieben:
pt1 (TNM 2002), pt2 N1 (12/20) Mx (TNM 1997)
Weiters steht noch: Größe 1,7 cm, mehrfach an den Resektionsrand reichend. 12 von 20 Lymphknoten befallen.

Dank deiner Antwort kenn ich mich mit dem TSH nun wirklich aus.

Bezüglich TG bin ich noch nicht ganz fit.
Mir ist klar, dass ein leichter TG-Anstieg während der UF nicht sofort eine RJT rechtfertigen. Bin ja auch froh, dass ich nicht noch eine hatte, aber dennoch ist es irgendwie ein ungutes Gefühl, weil irgendwo wahrscheinlich noch eine Mini-Rest da ist (Auskunft der Ärzte).
Jedoch geht es mir mehr um den Anstieg des TG-Wert trotz normaler Medikation. Bei den Patienten der Studie waren die TG-Werte ja leicht erhöht, wenn sie einen TSH-Wert von >30 hatten. Mein TSH ist nur 0,03. Würde man das in Relation setzen, dann hätte ich theoretisch bei einem TSH von 30 eine Mega-TG-Wert. Ich weiß man kann das nicht 1:1 sehen. Ich würde nur gern wissen, warum der TG-Wert jetzt auf einmal steigt.
Es ist wieder etwas Neues und neue Dinge beunruhigen mich einfach. Ich hatte in letzter Zeit auch ein paar neurologische Ausfälle (Finger, Unterarm, Zunge), Kopfschmerzattacken, wobei keine Medis helfen. Laut MRT ist aber nichts ersichtlich. Im Sommer hat man mir auch geraten eine Mammographie zu machen. Dort war zwar auch nichts gravierendes zu sehen (außer Mastopathie) jedoch wurde beim Befund angeführt, dass die axillären Lymphknoten reaktiv sind.
Wahrscheinlich ist es eine reine Überreaktion bzw. schon einen Nervelei vor der nächsten Untersuchung.

Ich danke dir auf jeden Fall nochmals für deine Antworten.

Alles Liebe!
Little


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BeitragVerfasst: 25. Jan 2010 18:03 
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Beiträge: 54
Wohnort: Innsbruck
Hallo erneut,

die ganze Aufregung wegen meinem TG-Wert war umsonst, da der Internist oder das Labor einen falschen Wert getestet haben.
Ich habe damals nach 4 Wochen nochmals das Blut testen lassen. TSH war dann leicht zu hoch - 0,3 - wobei es egal war, weil ich jetzt sowieso für die nächste Untersuchung die Medis absetzen musste (UF lässt grüßen)
Jedenfalls hab ich mir dann den Befund schriftlich schicken lassen. Die haben statt dem TG-Wert irgendeinen Leberwert (Tg-Bilirubin) testen lassen. Somit geh ich einfach davon aus, dass der TG-Wert wie sonst auch immer nicht nachweisbar war.
Ich bin schon gespannt, was die Untersuchung nächste Woche zeigt.

Liebe Grüße
Nicole


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BeitragVerfasst: 25. Jan 2010 18:46 
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Beiträge: 272
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*ganz fest die Daumen drück*

LG. Ernst :-)


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 Betreff des Beitrags: ich hätte da auch ein paar Werte…
BeitragVerfasst: 03. Feb 2010 0:32 
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Beiträge: 6
Hab letzte Woche vom Arzt den Befund bekommen und ich kenn mich da auch nicht wirklich aus, was das jetzt alles heißt! Wär echt nett, wenn mir da auch wer weiterhelfen könnte…:)

Diagnose: Pappiläres SD Karzinom rechts T2 N1a M0

Bei Vorgeschichte steht: lymphozytäre Thyreoiditis mit pappilären Karzinom rechts. Tumorausgangsstadium pT2 N1a ? (pT2 ist relatives Anfangsstadium hätte ich mittlerweile schon rausgefunden)

Was heißt "noch nachweisbare TAK"..??

Laborwerte: TSH: 0,08 mU/L (0.50-3.50), FT4: 1.63- ng/dl (0.96-1.56), FT3: 4,9 pmol/l (3.0-7.5), TAK: 17.48- IU/ml, TG: <0.1ng/ml (<78.0)

???

schon mal vielen Dank, wenn mir jemand was dazu schreiben kann!!

viele Grüße


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Feb 2010 9:53 
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Hallo Alice,

alice08 hat geschrieben:
Diagnose: Pappiläres SD Karzinom rechts T2 N1a M0

Bei Vorgeschichte steht: lymphozytäre Thyreoiditis mit pappilären Karzinom rechts. Tumorausgangsstadium pT2 N1a ?

N1a bedeutet, dass ein oder mehrere regionale (unmittelbar angrenzende) Lymphknoten reaktiv waren, normalerweise steht in Klammer daneben wieviele, zB. (2/10) bedeutet, dass 2 von 10 untersuchten Lymphknoten positiv waren. Siehe TNM-Tabelle:

N = Nodi = Regionale Lymphknotenmetastasen
N0 = Keine regionären Lk-Metastasen
Nx = Lk-Metastasen nicht beurteilbar
N1-3 = Zunehmender Befall lokoregionärer Lymphknoten

M0 bedeutet, dass keine Fernmetastasen vorhanden sind. Siehe TNM-Tabelle:

M = Fernmetastasen
M0 = Keine Fernmetastasen vorhanden
Mx = Fernmetastasen nicht beurteilbar
M1 = Fernmetastasen vorhanden (in Organen und alle nicht lokoregionären Lk-Metastasen)

alice08 hat geschrieben:
Laborwerte: TSH: 0,08 mU/L (0.50-3.50), FT4: 1.63- ng/dl (0.96-1.56), FT3: 4,9 pmol/l (3.0-7.5), TAK: 17.48- IU/ml, TG: <0.1ng/ml (<78.0)

Also deine Laborwerte mit den Schilddrüsenparametern sind hervorragend. Genauso soll ein Krebspatient eingestellt sein :-)
fT4 knapp über dem Höchstwert, fT3 OK, dadurch TSH gut unterdrückt, und der Tg-Wert unter der Nachweisgrenze, SUPER. Nach 5 Jahren unauffälliger Nachsorge bzw. nie nachweisbarem Tg, kann man ev. die TSH Suppression ein wenig nachlassen, aber das muß dir dein Arzt genau erklären!!

alice08 hat geschrieben:
Was heißt "noch nachweisbare TAK"..??


Du hast ja in deiner Vorgeschichte geschrieben: ....lymphozytäre Thyreoiditis......
d.h. du hattest mal ne Schilddrüsenentzündung. Und dabei bilden sich Thyreoglobulin Antikörper abgekürzt TAK oder auch TgAK.
Antikörper gegen Thyreoglobulin sind im Serum von Patienten mit Struma, atrophische Thyreoiditis und Thyreotoxikose charakteristischer Weise zu finden.
In geringer Konzentration sind sie auch bei anderen Schilddrüsenerkrankungen nachweisbar.
Die höchste Konzentration wird bei Hashimoto-Thyreoiditis gefunden.

Die Antikörper können bei der Messung von Thyreoglobulin zu falsch niedrigen Werten führen, daher wird bei Karzinompatienten im Zuge der Tg-Bestimmung immer der Antikörperwert ermittelt.

So, hoffe das war jetzt alles nicht zuviel auf einmal. Aber sonst könnte ich Deine Fragen nicht korrekt beantworten.

LG. Ernst


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BeitragVerfasst: 03. Feb 2010 16:14 
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Registriert: 15. Aug 2006 11:58
Beiträge: 69
Wohnort: Oberösterreich
Hallo wollte auch mal meine Blutwerte reinstellen, denn ich kenne mich auch überhaupt nicht aus, ob ich richtig eingestelt bin!
freies T4:20,14
freies T3:3,58
Bitte um Antwort


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