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 Betreff des Beitrags: Wer weiß Rat??
BeitragVerfasst: 07. Sep 2005 9:43 
Hallo?
Bei mir wurde im April d.J. MB festgestellt, als ich wegen "geschwollener Schilddrüse" beim Hausarzt war.
Meine Werte damals: Blutsenkung: 1. Stunde 23mm (6-11)
2. Stunde 48mm (6-20)
fT4 6.62 ng/dl (0,88-1,92)
fT3 47,47 qmol/l (2,40-7,80)
TSH 0,009 µU/ml (0,270-4,200)

Überweisung ins LKH, dort wurde nur Ultraschall gemacht: Rechts 21x22x51, links 22x18x51, inhomogen, keine Knoten, hypervaskularisiert.
Therapie 2x1 Favistan.

Nach zwei Wochen waren meine Werte: fT4 3,20 ng/dl (0,88-1,92)
fT3 23,08 qmol/l (2,40-7,80)
TSH 0,021 µU/ml(0,270-4,200)

Also um die Hälfte verbessert. Vom Befinden her konnte und kann ich nichts sagen, ich hatte keine Symptome.

Nach weiterer Einnahme von Favistan hatte ich dann folgende Werte:
fT4 5,66ng/dl
fT3 43,31 qmol/l
TSH 0,005µU/ml

Die nachfolgenden Befunde weiß ich leider nicht auswendig, nur dass sie auch so um den Dreh sind. Der Befund des Labors lautete jedoch, Hyperthyreote Funktion in Verbesserung!

Mittlerweile hab ich einige Kilos zugenommen :( , mein Hausarzt meinte, dass das ein Zeichen davon ist, dass die SD wieder normal arbeitet! Meine Schilddrüse ist allerdings noch immer vergrößert:
Doch der Schlag kam nach dem Blutbefund:
Die Blutsenkung ist in der Norm
fT4 3,80ng/dl
fT3 18,55qmol/l
TSH 0,005µU/l

Selbst mein Hausarzt hat mit dem Ergebnis nicht gerechnet, glaub ich Trotzdem hat er gemeint, es kommt hauptsächlich auf fT3 u.4 an und weniger auf TSH. Doch sollte nicht auch der TSH mal in den Normbereich kommen? Und wenn nicht steht mir vielleich eine OP bevor?

Lg Mari


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07. Sep 2005 21:40 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo Mari!

Wenn Du auch Antikörper hast (nehme ich doch an, da MB Diagnose da ist) dann kann der TSH noch viel länger sehr niedrig sein, die TRAK unterdrücken das und der Arzt hat recht und da hast da wohl einen guten Arzt erwischt!

Geduld! Bei MB kann es mitunter sogar 9 - 12 Monate dauern, bis der TSH wieder "kommt" und bis dahin orientiert man sich an den fT3+4 Werten.

lg
Maria

PS: Du hast Dich damals wegen der Selbsthilfegruppe gemeldet habe ich das richtig in Erinnerung? Hast Du schon mal auf unsere Homepage geschaut in letzter Zeit, es gibt schon die Termine für die Treffen.

www.members.aon.at/shg.schilddruese


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BeitragVerfasst: 28. Sep 2005 14:36 
Hallo, hier bin ich wieder mal!

Also ich komm gerade von der SD-Ambulanz im LKH Leoben. Mein HA hat mich früher als geplant hingeschickt, weil sich meine Werte in der letzten Zeit nur minimal verbessert haben, mein Hals noch immer zu "dick" ist und ich einiges zugenommen habe, trotz der vom Labor attestierten ÜF. Also hats doch nicht gepaßt, obwohl er vorher der Meinung war, das alles so seine Richtigkeit hat.

Im LKH wurde mir sofort eine OP empfohlen, weil eigentlich sollten sich die Werte in 3-4 Monaten "erholen". Auch der Arzt dort konnte sich nicht erklären, warum ich in die Breite gehe, aber sich meine Werte nicht bessern. Bin ich doch mit Tabletten vollgepumpt bis obenhin :)

Auf mein Nachfragen hin, wurde mir mittgeteilt, dass so um die 90% der SD bei einer solchen OP entfernt werden (Knoten oder so was hab ich nicht). Heißt das, daß auch die Nebenschilddrüsen rauskommen?
Vorher müßte mit Favistanspritzen der "Normalzustand" hergestellt werden, damit eine OP überhaupt stattfinden kann. Was bedeutet, dass ich mich 2-3 Wochen ins LKH legen müßte.
Ich weiß ganz ehrlich nicht, was ich tun soll. Hab ich doch gelesen, dass nach einer OP die Wahrscheinlichkeit, daß die Augenbeteiligung stark auftritt, um einiges erhöht ist. Bis jetzt habe ich noch keine EO. Und wie siehts mit der Gewichtszunahme aus?
Wen wer Erfahrungen damit hat, ich würde mich über alle Infos sehr freuen!
Lg Mari


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BeitragVerfasst: 28. Sep 2005 15:51 
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Registriert: 27. Sep 2005 21:37
Beiträge: 7
Wohnort: Wels - OÖ
Hallo Mari!

Auch ich habe an Gewicht zugelegt. Im KH erklärte man mir, dass es eine neue Studie gibt, wo angeblich 60% der Betroffenen unter dem 40. Lebensjahr an Gewicht zunehmen bei einer Überfunktion der Schilddrüse. Ob dies nun eine Überfunktion aufgrund von Jodüberfluss oder aufgrund einer Fehlfunktion des Immunsystems betrifft, habe ich leider vergessen zu fragen. Ich bin aber 31.10. wieder dort und frage gerne nochmal nach, wenn es dich interessiert.

Zur OP möchte ich sagen, dass meine Mutter vor 15 Jahren die Schilddrüse entfernen hat lassen und seither an einer Unterfunktion leidet mit Augenbeteiligung. Die Ärtze bekommen es seit 5 Jahren nicht in den Griff. Ob dies nun die Regel ist oder einfach an ihrem fortgeschrittenen Alter liegt, kann ich leider nicht beantworten.

Dies sind meine Erfahrungswerte. Ich kann Dir damit wohl leider nicht wirklich weiterhelfen.

Meine Meinung: Bei einer stationären Therapie kann ja wohl nichts Falsches dran sein um die Werte in den Griff zu bekommen. Hängt eine stationäre Therapie von einer OP ab oder kannst du dies anschliessend frei entscheiden ?

Liebe Grüsse
Vanilla


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BeitragVerfasst: 28. Sep 2005 15:57 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo Mari!

Tut mir leid, dass Du da so ein auf und ab hast, aber - auch bei mir gibts auf und ab und gestern hat zu mir auch die Ärztin sehr vorsichtig gemeint, bei so einem auf und ab wäre eine definitive Therapie ev. vorzeitig in Betracht zu ziehen.

Ich habe ihr sehr deutlich gesagt, dass das für mich nicht in Frage kommt und ich vorher WIRKLICH alles versuchen möchte und auch gerne die Geduld dazu aufbringe.

Es ist aus meiner Sicht vor allem eine Frage der Geduld und eine Frage dessen, was man zusätzlich noch macht.

Ich habe heute die neuen Werte bekommen und da war dann das große Staunen da - die Homöopathie hat scheinbar endlich angeschlagen! Geduld ist einfach der größte wichtigste Faktor in diesem Spiel!

Unser erstes Treffen der Selbsthilfegruppe findet am 28.10. statt - näheres auf unserer Homepage www.members.aon.at/shg.schilddruese

Vielleicht kannst Du es einrichten, dann können wir persönlich und tiefergehender reden!

Hinsichtlich stationärer Therapie gebe ich Vanilla recht, das solltest Du/bzw. die Ärzte nicht von einer OP abhängig machen. Ich war auch in der ersten Zeit 8 Tage im KH und habe Favistan intravenös bekommen, da wirkt es schneller und direkter, das geht aber nur im KH.

alles Gute

Maria


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BeitragVerfasst: 28. Sep 2005 21:25 
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Registriert: 18. Mai 2005 12:26
Beiträge: 12
Wohnort: Steiermark
Hallo!

Also, die OP hängt von dem Aufenthalt im KH ab, weil man erst operieren kann, wenn man einen euthyroten (oder wie auch immer man das schreibt) Zustand hergestellt hat.
Ich hab geglaubt, dass die Therapie mit Favistan so ca. 1 Jahr fortgeführt wird, das hab ich schon einige Male gelesen. Also dass sich nach 3-4 Monaten die totale Besserung eingestellt haben muß, ist mir eigentlich neu.

Warum die OP plötzlich so dringend ist, versteh ich nicht. Hab keine Knoten oder so.
Ich wüßte nicht mal, was ich zur Zeit mit meinen Kindern machen soll, wenn ich mich zwecks Favistanspritzen stationär einfinden soll.

(PS: Liebe Maria! Zum Treffen werd ich nicht kommen können. Ich würd mir halt am Wochenende leichter tun als Wochentags)

Lg Mari


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BeitragVerfasst: 29. Sep 2005 11:25 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo Mari!

Schade, dass Du nicht kommen kannst, die Termine sind jeweils Freitag Abend, dachte dass das vielleicht gehen würde.

Also grundsätzlich stimmt das schon, dass man Favistan/Thiamazol/andere Thyreostatika grundsätzlich ca. 1 - 1 1/2 Jahre gibt, dann einen Auslassungsversuch macht und dann erst eine Entscheidung Richtung OP trifft.

Nur wenn die Werte überhaupt nicht in den Griff zu bekommen sind, dann "denken" die Ärzte schon früher über eine definitive Lösung (sprich OP) nach.

Ich würde an Deiner Stelle schon noch mal einen anderen Arzt konsultieren. Hast Du eine Möglichkeit, vielleicht in Graz zu einem Arzt zu gehen? Eine zweite Arztmeinung ist immer gut zu haben.

Eine OP ist doch etwas sehr endgültiges, ich für meinen Teil möchte vorher alles versucht haben!

Ich habe auch mit Homöopathie sehr gute Erfolge, aber auch da muss man Geduld haben. 3-4 Monate ist dafür kein Zeitraum! Das muss längerfristiger gesehen werden. Geduld ist da sehr viel von Nöten!!!

Wenn Du magst, kannst Du mir gerne auch über die Mailadresse von der SHG schreiben, findest Du auf unserer Homepage bzw. in meinem Profil.

Alles Gute
Maria


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BeitragVerfasst: 29. Sep 2005 13:17 
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Registriert: 18. Mai 2005 12:26
Beiträge: 12
Wohnort: Steiermark
Hallo Maria!
Im großen und ganzen wär ich ja einer OP nicht abgeneigt. Nur denke ich mir, meine Werte haben sich doch gebessert und "von nicht in den Griff kriegen" kann wirklich nicht die Rede sein.

Auch ist es für mich zum jetzigen Zeitpunkt absolut unmöglich mich für 2-3 Wochen ins Krankenhaus zu legen. Ich hab 2 kleine Kinder, es geht einfach nicht.
Und was mich nach einer OP erwarten? Wirds mir wirklich so "super" gehen, wie mein Arzt meint? Mir gehts nicht schlecht und ist es auch nie gegangen. (wie gesagt, hab und hatte keine Symptome)
Werd ich zunehmen, was wird mit meinen Augen passieren (bin zwar Nichtraucher und hab auch bis jetzt keine Augenbeteiligung)
Werd ich weiterhin jede Woche zum Arzt rennen müssen wegen der Blutkontrolle?

Lg Mari


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. Sep 2005 16:07 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo Mari!

Eine Fülle von Fragen, die wahrscheinlich keiner wirklich beantworten kann, weil es von ganz vielen Faktoren abhängt.

Wenn Du der Meinung bist, dass es für Dich nicht gut ist, wenn Du zum jetztigen Zeitpunkt so lange von Deinen Kindern getrennt bist, dann ist das aus meiner Sicht ein ernst zu nehmendes Argument dafür, keine OP zum jetztigen Zeitpunkt zu machen sondern andere Wege zu suchen.

Gerade wenn Du sowieso kaum Symptome hast (trotz Werten außerhalb der Norm) dann drängt Dich ja wirklich nichts, oder?

Ich frag Dich noch einmal, hast Du vielleicht die Möglichkeit in Graz noch einmal einen anderen Arzt/Ärztin zu konsultieren um eine weitere Meinung einzuholen? Vielleicht würde sich da ein neuer Weg auftun?

lg
Maria


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. Sep 2005 16:46 
Hallo Maria!

Den Gedanken, eine zweite Meinung einzuholen, hatte ich schon seit einiger Zeit. Eine Freundin hat mir eine Ärztin in Graz empfohlen, sehr gut soll auch das KH in Steyr sein.

Wie gesagt, jetzt werde ich mich sicher noch nicht operieren lassen.
Ich hab vor allem Antworten auf Fragen gesucht, die mir nach dem gestrigen Ambulanzbesuch so durch den Kopf schwirrten.

Lg Mari


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