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 Betreff des Beitrags: hashimoto> gelenksschmerzen?
BeitragVerfasst: 14. Okt 2003 18:18 
hallo zusammen!

meine mutter legte mir so eine fortbildungszeitschrift unter die nase, wo die häufigsten krankheitserscheinungen bei m. hashimoto aufgelistet waren.
da stand irgendwie ziehmlich viel, was auf mich zutreffend wäre.
eben die müdigkeit (schlafe derzeit immer wenn ich von der schule heimkomme ein paar stunden, und in der nacht natürlich auch- bin aber eigentlih trotzdem immer müde dachte ja, dass das eher wegen den schmerzen so ist), gewichtszunahme (naja, in letzter zeit ja nicht, aber im allgemeinen hab ich probs mit dem gewicht, ohne das ich viel esse, vorallem in letzter zeit weil mir dauernd schlecht war und ich keinen appetit hatte, hab ich fast nichts gegessen, aber abgenommen hab ich nichts, wie immer eigentlich), konzentrationsstörungen (kann mich halt nicht so lange auf was konzentrieren (vor allem in der schule, muss immer ein paar pausen machen), kälteempfinldichkeit, antriebslosigkeit, schlafprobleme (bin zwar dauernd müde, aber richtig schlafen,.... naja, wach halt oft auf), trockene schleimhäute (bei mir extrem die augen. brauchte ziehmlich viel augentropfen und bekomm sofort bei längerem fernsehen, pc sitzen,... augenweh bzw kopfschmerzen- das hat meine mutter übrigens auch), eben das anschwellen des gesichtes und nicht zu vergessen, das hauptsymptom bei mir: die gelenksschmerzen.
soviel mal zu den symptomen.
dachte mir immer, dass das ja auch von meinen gelenken bzw schmerzen kommen könnte, aber mehr hab ich mir da nie drauf gedacht!

hab über m. hashimoto auch gelesen, dass infolge der schilddrüsenerkrankung auch andere immunerkrankungen hervorgerufen werden können!?
mein rheumatologe war sich auch ziehmlich sicher, dass ich eine polyarthritis bzw eine spondarthritis habe.
wie ist das mit der gelenksbeteiligung eigentlich bei hashimoto genau?

was denk ihr im allgemeinen: könnte das auch von meiner schilddrüse kommen?
werd das am montag siche gleich mal meiner orthopädin erzählen. mal schauen was sie meint. sie hat auch mal, im zuge ihrer ausbildung, auf der schilddrüsenambulanz gearbeitet.

wie wird m. hashimoto eigentlich behandelt? klar, die unterfunktion der schilddrüse. aber gehen die gelenksschmerzen dann automatisch weg, wenn sich die funktion wieder normalisiert, oder heißt das dann genauso behandeln wie eine arthritis?

so, jetzt hab ich ja wieder mal einen ganzen roman verfasst...
hoffe ihr könnt mir helfen!?
könnt auch gerne allgemeine erfahrungswerte mit m. hashimoto schreiben!

liebe grüße


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Okt 2003 15:02 
Hi,
als erstes sollte bei hashimoto keine Jod oder jodenthaltene medikamente und auch auf Jodsalz vermieden werde.
Da es sich um eine autoimmunerkrankung handelt und durch das Jod die schilddrüse wieder angeregt wird was wiederrum antikörper und die schilddrüse angegriffen wird vom eigenen abwehrsystem.
Also Jod vermeiden.
Dann mit schilddrüsen Hormone einnehmen dazu die TSH Wete und fT3 und fT4 Hormone am anfang regelmässig kontrollieren.
Zu beachten ist das das Hormon mit der dosis sehr angsam gesteigert wird.
Standard mässig wird versucht auf eine Tablette L-Thyroxin 100 zu kommen.Wichtig*am anfang(ersten 14tage) nimmt man eine Halbe Tablette,dann steigert man es auf insgesammt 3/4 und nimmt diese Dosis wieder 14 tage (bei hashimoto muss man langsam steigern) dann eine Vole tablette.
Danach morgens auf nüchternen magen ohne hormon-Tabletten die Blutwerte(TSH,fT3 und fT4) kontrollierenlassen.
Danach sollte man entscheiden ob mehr Hormone nötig ist.
Dann ganze einstellen kann bis zu 3/4 jahr dauern.
Gewisse Studien belegen das einnahme von Selen und Zink die antikörper bis 40% senkt.Diese mittel sind Immunsystem Stabilisirend und auch die Freienradikale(umweltverschmitzung usw.) werden damit bekämft. Tägliche einname von 200µg Selen und 20mg Zink sind unbedenklich und stärken das immunsytsem.

Die Gelenkschmerzen hatte ich auch und bei richtig eingestellten Hormone lässt das nach.Das kommt von der Starken unterfunktion der Schilddrüse.

Gruß
ClausPeter


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Okt 2003 12:33 
Hallo ....?
ich glaube auch, daß du Hormone benötigst, würde aber keinesfalls selbst mit irgendwelchen Therapien anfangen. Auch wenn ClausPeter das recht gut beschreibt, würde ich doch zuerst einen auf Schilddrüse spezialisierten Arzt/Ärztin ( meist Nuklearmediziner) aufsuchen und mit ihm oder ihr dein Problem besprechen.
Liebe Grüße
Herta


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Jun 2004 14:52 
Hatte Gelenkschmerzen, als ich trotz ÜF noch 100 µg Thyr nehmen sollte. Ging nach Absetzen leider viel zu langsam wieder weg.
Sylvia


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