Logog Schilddrüsenforum


Das Diskussionsforum für Schilddrüsenfragen
Erfahrungsaustausch zwischen Patienten,
Angehörigen und Interessierten


Ratschläge können nie einen Arztbesuch ersetzen!!

Initiatoren:
Initiatoren
Willkommen Forum Initiatoren Links Impressum Haftungsausschluß Home


Aktuelle Zeit: 25. Apr 2026 15:49

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 6 Beiträge ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 17. Sep 2005 0:36 
hallo...

endlich nach monaten wartezeit auf einen untersuchungstermin hab ich meinen befund und würde mich über eure meinung freuen

TSH: 4,78 µU/ml (0,35-5,50)
FT4: 1,23 ng/dl (0,89-1,80)
FT3: 3,22pg/ml (2,30-4,20)
TPO Ak (MAK): 53 U/ml (0-60)
TG Ak: <30 U/ml (0-60)
Calcitonin: 2,3 pg/ml (0,0-13)
Kalzium: 2,41 mmol/l (2,10-2,55)

zusammenfassung: normal große schilddrüse mit kleinen adenomen beidseits, EUTHYREOSE (TSH an der oberen normgrenze)

obwohl ich 90 % der symptome einer unterfunktion habe, sind diese scheinbar doch nicht auf diese zurückzuführen...

was meint ihr dazu? hab jetzt mal euthyrox 50 µg verschrieben bekommen, allerdings nur wegen den adenomen (was auch immer das für knoten sind???).

für rückantworten wär ich euch dankbar


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Sep 2005 10:12 
hallo. der tsh deutet eindeutig auf eine unterfunktion hin. obere normgreneze, von wegen. der tsh sollte wenn möglich um die 1 liegen. etwas drunter oder drüber. kein wunder, dass du 90% der symptome hast. euthyrox ist gut. bitte tsh beobachten und euthorox solange erhöhen bis es dir wieder gut geht. katja


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Sep 2005 18:58 
Offline

Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo!

Dein TSH ist nach den neuesten Erkenntnissen nicht nur knapp erhöht sondern schon recht deutlich, die Obergrenze wird eher bei 2,5 angesetzt, leider arbeiten noch nicht alle danach.

Die freien T3+4 sind eher niedrig daher ist es gut, dass Du Hormone verschrieben bekommen hast.

Engmaschige Kontrollen sind am Anfang zu empfehlen, 4-6 Wochen.

lg
Maria


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Sep 2005 19:57 
hallo maria, hallo katja!

danke erstmal für eure antworten. mir gefällt der die meinung der ärztin es sei euthyrose auch nicht, weil dich eben in den diversen foren schon viel über den herabgesetzten referenzbereich von tsh gelesen habe. was mich allerdings etwas verwirrt ist, das scheinbar trotzdem noch die meisten ärzte mit den höheren referenzbereichen arbeiten.... also zumindest die bei denen ich war und da sind immerhin zwei wiener sd-ambulanzen darunter!!! also man sollte meinen dass grad in diesen ambulanzen ES die ärzte BESSER WISSEN SOLLTEN, oder?

so blöd es klingen mag, aber irgendwie verdanke ich es den knoten, dass ich euthyrox verschrieben bekommen habe. obwohl bei mir schon vor 5 jahren eine latente sdu festgestellt wurde, jedoch war lt. damaligen arzt war eine behandlung nicht notwendig. daher dachte ich die symptome die alle auf sdu zutreffen liegen in meiner natur und da kann man nichts machen! damals wusste ich allerdings nicht mal richtig was die sd ist!

diesmal war ich stur! finde es aber erschreckend, wie wenig man den ärzten vertrauen kann!!!

kennt jemand in wien einen arzt der mit den neuen referenzbereichen arbeitet?


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Sep 2005 19:58 
hallo maria, hallo katja!

danke erstmal für eure antworten. mir gefällt der die meinung der ärztin es sei euthyrose auch nicht, weil dich eben in den diversen foren schon viel über den herabgesetzten referenzbereich von tsh gelesen habe. was mich allerdings etwas verwirrt ist, das scheinbar trotzdem noch die meisten ärzte mit den höheren referenzbereichen arbeiten.... also zumindest die bei denen ich war und da sind immerhin zwei wiener sd-ambulanzen darunter!!! also man sollte meinen dass grad in diesen ambulanzen ES die ärzte BESSER WISSEN SOLLTEN, oder?

so blöd es klingen mag, aber irgendwie verdanke ich es den knoten, dass ich euthyrox verschrieben bekommen habe. obwohl bei mir schon vor 5 jahren eine latente sdu festgestellt wurde, jedoch war lt. damaligen arzt war eine behandlung nicht notwendig. daher dachte ich die symptome die alle auf sdu zutreffen liegen in meiner natur und da kann man nichts machen! damals wusste ich allerdings nicht mal richtig was die sd ist!

diesmal war ich stur! finde es aber erschreckend, wie wenig man den ärzten vertrauen kann!!!

kennt jemand in wien einen arzt der mit den neuen referenzbereichen arbeitet?


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Sep 2005 22:14 
Offline

Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Gast hat geschrieben:
was mich allerdings etwas verwirrt ist, das scheinbar trotzdem noch die meisten ärzte mit den höheren referenzbereichen arbeiten.... also zumindest die bei denen ich war und da sind immerhin zwei wiener sd-ambulanzen darunter!!! also man sollte meinen dass grad in diesen ambulanzen ES die ärzte BESSER WISSEN SOLLTEN, oder?

kennt jemand in wien einen arzt der mit den neuen referenzbereichen arbeitet?


Hallo!

In Wien kenne ich nur Herrn Dr. Zettinig und da weiß ich hinsichtlich der Einstellung zum TSH leider nichts Genaues.

Allerdings war ich gerade heute auf dem Grazer Hormonsymposion, wo natürlich auch die Rede auf die Sache mit den neuen TSH-Werten kam und siehe da - auch hier, wo wirklich die Spitzen der SD-Mediziner zusammen kamen, gab es geteilte Meinungen.

Die Studien, die von den neuen Werten bis 2,5 reden können nicht einfach ignoriert werden, die Lösung von den "alten" 4,2 ist aber auch nicht so einfach und viele Labore verwenden sie auch noch.

Als durchgehende Meinung von den ein wenig fortgeschritteneren Ärzten war für mich herauszuhören, dass zwischen 2,5 und den 4,2 Hormone gegeben werden, wenn ZUSÄTZLICH ein Beschwerdebild da ist.

So wird sozusagen "beiden" Toleranzgrenzen Recht gegeben, der niedrigeren, indem auf die Problematik der Einzelperson eingegangen wird, der höheren Toleranzgrenze, als die 2,5 nicht als alleiniger Indikator herangezogen wird.

Ein Kompromiss sozusagen, mit dem man aus meiner Sicht aber leben kann.

Sehr intensiv die Sache mit den neuen TSH-Grenzen vertreten hat ein Arzt aus Innsbruck, Herr Dr. Zechmann.

lg
Maria


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 6 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 6 Gäste


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
design by webcompany
Powered by phpBB © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de