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BeitragVerfasst: 22. Okt 2005 8:07 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo Sassi!

Ich war im Mai bei den Barmherzigen Brüdern auf der SD-Ambulanz. Abgesehen davon, dass sie eine Wartezeit von 6-8 Wochen auf einen Termin haben, ist es auch beim Termin so, dass man ziemlich lange warten muss (Ich hatte um 9h Termin und bin um 11.30h dran gekommen und das nüchtern!!!). Ist halt eine Ambulanz und auf Krankenschein.

Einige Berichte über die Ambulanzen findest Du auch bei den Beiträgen anderer Betroffener. z.B. http://schilddruesenforum.at/viewtopic.php?t=1148

Wenn Du genauere Infos haben möchtest, maile mich bitte über die SHG an mb.schilddruese@gmx.at

lg
Maria

www.members.aon.at/shg.schilddruese


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BeitragVerfasst: 22. Okt 2005 11:40 
Hallo

Ich nehme seit 10 Tagen Thyrex 0,1 mg 1/2 Tbl. - wie lange muss ich auf eine B esserung der symtome(schwindel, niedriger RR, appetitverlust, zeitweise wiederum höheren Puls - also insgesamt fühle ich mich sehr unwohl - möchte am liebsten nur zu hause bleiben) warten - ich werde schon langsam ungeduldig - wer kann mir da weiterhelfen bzw. kennt sich aus.
würde mich über eine meinung freuen

lg. Claudia


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BeitragVerfasst: 24. Okt 2005 19:35 
hallo maria

ich habe einen termin in der schilddrüsenambulanz im lkh graz ausgemacht. der ist jetzt in 2 wochen. zum glück bekam ich von der chefärztin heute auch das ok, bis in 3 wochen noch in krankenstand bleiben zu können. da fällt wenigstens diese sorge weg.
wie ich heute rausfand, wäre ich nämlich noch nicht in der lage arbeiten zu gehen. war den ganzen vormittag unterwegs und deswegen am nachmittag total geschafft. Bild

obwohl...

und damit vor allem @claudia
ich merke schön langsam eine besserung der symptome
der 2. internist bei dem ich war-und mit dem ich heute nochmal kurz sprach- meinte man müsse schon mit 6 bis 8 wochen rechnen, um eine besserung zu merken.
die extreme erschöpftheit und das pulsrasen ist def. besser geworden, ich nehm nun seit 21 tagen 1/2 thyrex 0,1.
nun hoffe ich, dass sich die andren symptome auch bald verabschieden.

geduld ist dabei auch nicht grad meine stärke, vor allem, weil ich ja die symptome schon so lange hab. musste auch , leider schon zum 2. mal einen kurzurlaub umbuchen wegen der unerfunktion Bild .

werd euch dann von meinem termin im lkh bericht. die dame am telefon war jedenfalls schon mal sehr nett Bild

LG sassi


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BeitragVerfasst: 24. Okt 2005 19:42 
mch66 hat geschrieben:
Ich hatte um 9h Termin und bin um 11.30h dran gekommen und das nüchtern


ich muss bei meinem termin im lkh nicht nüchtern sein. die dame meinte nur, ich soll die thyrex nicht nehmen, aber hat ausdrücklich drauf hingeweisen, dass ich nicht nüchtern sein muss. Bild

warum musst du nüchtern kommen und ich nicht Bild ?

LG sassi


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BeitragVerfasst: 24. Okt 2005 20:04 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo Sassi!

Bei mir gab es damals noch keine Diagnose, ich war zu einer Abklärung der gesamten SD-Problematik dort und das muss wohl damit zusammen hängen, dass ich nüchtern sein musste.

Was aufgrund meiner schweren ÜF damals die volle Katastrophe war, weil ich voll unterzuckert hatte so lange nüchtern. Aber gut, ich habs überlebt ;-)

Jetzt muss ich für "normale" Werte machen auch nicht mehr nüchtern sein.

lg
Maria


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BeitragVerfasst: 09. Nov 2005 14:21 
hallo

um den thread nicht offen enden zu lassen und evtl. mut zu machen:

es hat lang gedauert und ich war auch schon ziemlich verzweifelt (vielleicht auch ungeduldig Bild ), aber inzwischen kann ich sagen, " es ist besser geworden"

mir gehts nach ca. 5 wochen tyhrex einnahme besser. zwar nicht so, dass ich bäume ausreissen möchte (oder könnte) aber so gut, dass ich die tage ganz gut ohne mittagsschläfchen rüberbringe.

zu dem termin in der endokrinologie-ambulanz im lkh graz:
gestern war ich dort. das ganze ist ziemlich unpersönlich, aber das ist in krankenhäusern ja meistens so. die ärztin war nett und freundlich, versuchte einiges zu erklären. allerdings hatte sie darüberhinaus anscheinend nicht wirklich zeit zuzuhören. würde ich alle paar wochen oder monate einen endokrinologen brauchen, dann würde ich da nicht mehr hingehen.
für meine bedürfnisse hat es aber gereicht. wie gesagt, ich weiss, dass die UF von den bestrahlungen vor 5 jahren kam und offensichtlich mit den tabletten in den griff zu bekommen ist.
den befund bekomme ich auch nach hause geschickt. das finde ich auch ein tolles service. sonst muss ich immer drum betteln, dass ich befunde auch selber bekomme oder sie von hausarzt kopieren lassen.

also fazit: nett und informativ, ich musste auch nicht lange warten, aber wohl gefühlt hab ich mich nicht. und es ging alles relativ schnell, sodass ich keine zeit hatte div. fragen zu stellen.

jetzt mal auf den befund warten.

LG sassi


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BeitragVerfasst: 10. Nov 2005 19:42 
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Registriert: 10. Nov 2005 19:37
Beiträge: 2
Hallo Sassi und Patrizia,

eigentlich gehöre ich ja ins deutsche schilddrüsenforum, bin aber bei eurem beitrag, wie "lange bis es besser" wird hängengeblieben und habe seitdem mindestens 20 mal nachgelesen und mir durch eure Beiträge immer wieder Mut gemacht. Ich bin derzeit in einer ähnlichen Situation wie Sassi und warte auch, daß die Qual nun bald ein Ende haben wird. Habe vor einem Jahr HT diagnostiziert bekommen und bin nun endlich bereit die Hormone zu nehmen, da ich einige mal schon wieder aufgegeben habe, weil es mir so schlecht ging. Nun nehme ich seit ca. drei Wochen 50µg Schilddrüsenhormon wobei ich eine Woche lang 25µg genommen habe. Hoffe nun, daß mein TSH-Wert nach drei Wochen schon niedriger ist (vorher TSH um 5). Mein befinden ist jedoch noch nicht allzu gut. Mir kommt es vor, als ob ich nun sämtliche Unterfunktionssymptome durchmachen muss, bevor endlich Besserung eintritt. Kann das sein? Hab erst am Dienstag Besprechungstermin beim Arzt und bekomme da auch meine Blutwerte, bis dahin muß ich mich wohl noch gedulden.

Auf jeden Fall hoffe ich, daß ich von Euch noch weiteres lesen werde, damit ich mich nicht so alleine fühle mit meinem Problem und ich nicht ständig meinem Mann auf den Wecker falle, weil ich wieder mal die Krise habe und denke, daß es wohl niemehr besser wird und ich den Rest meines Lebens ( bin jetzt gerade 40) in diesem jämmerlichen Zustand verbringen muss.

lb. Grüße

Christina
aus Südbayern nahe der österreichischen Grenze


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BeitragVerfasst: 10. Nov 2005 21:32 
hallo chrissy

ich kann dir das alles nur zu gut nachfühlen.
mir ging es ja auch zwischendurch fast noch schlechter, als ich die tabletten einnahm.
die endokrinologin letztens meinte dazu, dass sich der körper durch die tabletten umstellt und da kann es schon zu einer erstverschlechterung kommen, bevor eine besserung eintritt.
ich bekam z.b. auch wieder wallungen in den letzten 2 wochen, die wiederum mit dem wechsel zusammenhängen

kurze erklärung dazu: ich bin seit 6 jahren im wechsel,durch die damalige , doch recht heftige chemotherapie (bin jetzt 37jahre!)
die wechselbeschwerden waren schon so gut wie weg seit ca.einem jahr und sind jetzt plötzlich ganz heftig wieder da. das ganze ist ja auch eine hormongeschichte und die endokrin. meinte , dass das auch gut durch die schilddrüsenfehlfunktion verstärkt worden sein kann.

du solltest nicht gleich verzweifeln und aufgeben.

bei mir war ja auch der tsh wert schon fast im optimalbereich und mir ging es trotzdem nicht viel besser. da dachte ich auch schon "das kann doch nicht sein". aber es kann anscheinend doch sein, dass der körper auch ein bissi braucht, um sich an die optimalität zu gewöhnen.


LG nach südbayern
sassi


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BeitragVerfasst: 11. Nov 2005 7:53 
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Registriert: 10. Nov 2005 19:37
Beiträge: 2
Hallo Sassi,

danke für deine Antwort. WEnn ich jetzt so höre was du eigentlich schon alles mitgemacht hast, darf man sich über ein Schilddrüsenproblem eigentlich nicht so beklagen, wie ich es tu. Aber momentan kann ich nicht anders. Ich muß mich schon so lange mit dem ganzen rumplagen und hab halt einfach keinen Nerv mehr.
Nimmst zu eigentlich Hormone für Deine Wechseljahrsbeschwerden? Bzw.wie hast Du das erfahren, daß du im Wechsel bist. Die Befindlichkeitsstörungen kann man ja oft nicht auseinanderhalten. Ist es die Schilddrüse oder der Wechsel.
Hattest Du zwischendurch auch mal so komische Angstzustände? Am schlimmsten ist es bei mir morgens im Bett. Eine zeitlang bin ich damit ganz gut zurechtgekommen. aber momentan hab ich Angst daß diese Zustände vielleicht noch schlimmer werden, mit der Hormoneinnahme.
Hab Gott- sei Dank einen Arzt der die Angstzustände nicht auf die Psyche schiebt. Der vorherige Arzt hätte mir gleich Psychopharmaka verschrieben

Auf jeden Fall danke ich Dir erst mal, daß Du mir geantwortet hast. Es tut irgendwie gut.

LG
Christina


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BeitragVerfasst: 11. Nov 2005 9:48 
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Registriert: 11. Okt 2005 22:14
Beiträge: 10
Wohnort: stmk.
hallo christina

Chrissy hat geschrieben:
was du eigentlich schon alles mitgemacht hast, darf man sich über ein Schilddrüsenproblem eigentlich nicht so beklagen, wie ich es tu.


also das ist ... sorry....blödsinn. natürlich darfst du dich beklagen. ich machs doch auch Bild .
ich hab in den letzten monaten ja erleben dürfen, wie grauenhaft sich so eine unterfunktion auswirken kann. das ist wirklich alles andere als "lebensqualität". ich dachte genauso zwischendurch mal "ich kann nicht mehr" und hatte angst, wie das alles weitergehen soll, wenn ichmich jetzt ständig so fühle. ich hab wegen der unterfunktion z.b. schon 2 flüge umbuchen müssen, weil ich in dem zustand nicht fliegen konnte. dachte mir auch schon, ich muss den rest meines lebens auf alles verzichten usw.
aber so ist es zum glück nicht und es gibt tabletten die helfen.
gerade mit diesen hormontabletten für die schilddrüse hab ich gar kein problem. die haben so gut wie keinen direkten eingriff auf natürliche vorgänge im körper , sondern ersetzen einfach nur die hormone.

allerdings muss ich auch dazusagen, dass ich vielleicht doch ein bissi anders denke als andere. weil alles was nicht tötlich ist, ist für mich schon mal "gut". Bild
wenn man mal eine potenziell tötliche krankheit hatte, dann verschieben sich da die ansichten vielleicht ein bisschen.
trotzdem würde ich andre krankheiten deswegen nicht "abwerten". ein leben mit sämtlichen symtomen,die ich in letzter zeit durch die schilddrüse hatte ist, auch wenn es nicht tötlich ist, wirklich nicht lebenswert.

Chrissy hat geschrieben:
ich Angst daß diese Zustände vielleicht noch schlimmer werden, mit der Hormoneinnahme.

wieso hast du davor angst? wie gesagt, mir ist es auch nicht gleich wieder gut gegangen. und es war teilweise fast noch schlimmer,bevor es besser wurde. die hormone einfach nicht zu nehmen find ich jetzt aber schlechter, als gar nichts zu tun.
gegen die wechselbeschwerden nehm ich ein hormongel. diese beschwerden waren auch relativ heftig bei mir, sodass ich gerne hormone einnehme, wenns nützt. und das tut es. ich hab also kein pflaster oder tabletten sondern ein hormongel, das über die haut aufgenommen wird. das hilft mir auch recht gut.und ich kann es , je nach befindlichkeit anwenden und dosieren.
die wechselbeschwerden sind der, der unterfunktion sehr ähnlich. das stimmt. ich hatte da herzrasen und dieses beklemmende gefühl. und vor allem wallungen ohne ende.

im moment nehm ich die SD-tabletten und östrogene.merke sowohl bei den wallungen , als auch den symptomen der UF eine besserung.

am morgen ist es bei mir auch immer am schlimmsten. wenn ich nicht müsste würde ich wrschl. vor mittag gar nicht aufstehen. man muss sich so zwingen, den tag anzupacken, das ist schon nervig.

ich hoffe sehr, dass es dir auch bald besser geht.
LG sassi


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