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 Betreff des Beitrags: Stillen und Thyrex
BeitragVerfasst: 30. Mai 2005 21:40 
Offline

Registriert: 28. Apr 2005 21:01
Beiträge: 4
Wohnort: Innsbruck
Hallo an alle, die vielleicht auch ein Baby haben und Schilddrüsenhormone nehmen müssen! Ich habe nach der Geburt meines Sohnes vor über einem Jahr die Diagnose Hashimoto bekommen und nehme seither in sehr geriniger Dosis - 12,5µg - Thyrex, anfangs 25µg Euthyrox, doch konnte ich damit kaum mehr schlafen. Ich stille noch immer abends und morgens, was mir und dem Kleinen gut tut, allerdings befürchte ich, dass er dadurch doch zu viel Hormon abbekommt, da er in der Nacht immer wieder aufwacht und oft lange nicht mehr einschlafen kann. Auch unter Tags ist er sehr rastlos, seit neuestem sogar richtig aggressiv. Ich denke jetzt ans Abstillen, wobei ich eigentlich gerne noch ein paar Monate weiter gestillt hätte. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?
Liebe Grüße
Seraphina


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 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31. Mai 2005 7:22 
Hallo!

Mich würde das auch interessieren. Bei mir wurde auch erst nach der Geburt meines Sohnes Hashimoto festgestellt. Ich hatte aufgrund der UF zu wenig Milch und konnte nur ein paar Wochen stillen, da ich keinerlei Hormone bekommen habe. Aber für ein zweites Kind wäre das für mich auch interessant. Ich hoffe mit SD-Hormonen wird das Stillen dann klappen.
Ich bin kein Arzt, aber ich persönlich glaube, dass wenn die Hormone sich irgendwie auf das Kind auswirken würden, würde das im Beipackzettel des Medikamentes stehen.
Kinder haben manchmal Phasen, wo sie überdreht sind (Zahnen, Wachsen, etc.)
Hast du in der Schwangerschaft auch schon Hormone bekommen? Oder erst nach der Geburt? Kannst du mal deine Werte vor der Hormongabe einstellen? Das würde mich interessieren!
Wenn du keine Antwort bekommst, dann poste das mal im Forum Schilddrüse und Schwangerschaft!

Liebe Grüße,

Lisa


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31. Mai 2005 21:05 
Liebe Lisa,

danke für deine Reaktion.
Ich finde meine Werte derzeit nicht, bin ein "Messie" in leichter Form (was angeblich auch mit einer SD-Unterfunktion zu tun haben kann). Allerdings weiß ich, dass mein T3 und T4 ziemlich an der Untergrenze der Normwerte liegen und mein TSH stark erhöht ist. Zudem habe ich hohe Antikörperwerte (soweit ich mich erinnere ist es das TAK). An all diesen Werten hat sich nicht viel verändert, seit ich die SD-Hormone nehme, wahrscheinlich ist die Dosierung, so wie ich sie vertrage, einfach zu gering. Es geht mir aber mit der Dosierung von 12,5 µg ganz wunderbar (hatte auch zuvor einzig und allein mit Antriebslosigkeit zu kämpfen) und ich würde es absurd finden, die Dosis zu steigern und ständig unter Herzklopfen und Schlaflosigkeit zu leiden.
Was meinen Kleinen anlangt: Es ist natürlich schwer zu sagen, was ihn immer wieder am Durchschlafen hindert, aber ich habe nicht den Eindruck, dass er irgendwelche Schmerzen hat. Er wünscht sich auch nicht irgendein "Nachprogramm" von mir. Er ist nur meistens ein bis zwei Mal pro Nacht bis zu einer Stunde wach und wälzt sich hin und her, sichtlich mit dem Bemühen wieder einzuschlafen, was aber über lange Zeit nicht gelingt.
Sollte er nach dem Abstillen schlagartig durchschlafen, lasse ich es dich wissen. Allerdings möchte ich doch noch 2 - 3 Wochen abwarten. Ich vermute nämlich auch eine Kuhmilch-Allergie bei ihm und war in den letzten Wochen nicht mehr allzu konsequenz was meine eigene Ernährung anlangt. Bei ihm lasse ich Kuhmilch-Produkte noch völlig weg.
Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der über Auswirkungen des Hormons auf die Muttermilch etwas weiß. (Dabei fällt mir ein: Ich frage mich schon seit Monaten, warum es keine Stelle gibt, wo Muttermilch untersucht wird. Oder gibt es die? Habe jedenfalls noch nie gehört, dass Mütter mit z.B. Schreibabys je an so eine Stelle verwiesen wurden.)
Liebe Grüße
Seraphina


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