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 Betreff des Beitrags: Thyrex und Antibiotika
BeitragVerfasst: 22. Sep 2011 14:59 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo an alle !

diesmal wende ich mich mal an euch, um eure erfahrungen mit antibiotika und sd-hormone auszutauschen.

leider hat mich hashi derzeit wieder mal voll im griff. derzeit bzw im heurigen jahr geht es leider stressmäßig psychisch und körperlich extrem negativ bei mir zu.
wie auch immer, ich habe die letzten 2 jahre 125µg thyrex genommen, musste dann im sommer kurzfristig auf 100µg runtergehen, da ich mit der pille für 1 monat pausieren musste. seither kriege ich einfach meine alte dosis nichtmehr ins lot.

nachdem ich wieder mit der pille begonnen habe, hätte ich eigentlich wieder die dosis erhöhen müssen - hab aber noch zugewartet. danach aber dann doch wieder versucht und auf anraten vom dr.zetting und der nachgewiesenen werte auf 125µg erhöht. dies klappte allerdings nicht, da ich sofort ÜF symptome bekam, auch mit 112,5µg. mit der jetztigen dosis von 112,5µg ging es mir sosolala und ich habe heute neue werte machen lassen, in der annahme ich muss weiter erhöhen.

aber siehe da, fT4 ist bereit grenzwertig zur ÜF, ft3 in der norm und tsh 0,6.

ich war aber die letzten 2 wochen derart krank, grippe, kieferoperiert und musste antibiotika nehmen. ich weißt, es kann zu wechselwirkungen d.h. wirkungsabschwächung bzw abschwächung vom thyroxin kommen - aber wie ist das mit antibiotika?????

http://www.schilddruesenguide.de/sd_wec ... ungen.html

hat wer erfahrungen, ob antibiotika die wirkung von thyroxin verstärkt?
werde es natürlich so nie schaffen meine alte dosis zu erreichen. unvorständlich nur, da sich sonst in meinen gewohnheiten nichts geändert hat. im gegenteil seit ende august habe ich wieder 4 kilo zusätzlich auf den rippen.

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Thyrex und Antibiotika
BeitragVerfasst: 22. Sep 2011 19:48 
Offline

Registriert: 20. Aug 2011 13:29
Beiträge: 15
Wohnort: Wien
Liebe Maus,

ich kann zwar nicht direkt etwas zum Zusammenhang von Thyroxin und Antibiotika beitragen, habe aber selbst zweimal nach einer Pillenpause (einmal zwei Monate, das andere Mal ein halbes Jahr ca.) erlebt, dass ich danach mit derselben Pille, die ich davor gut vertrug, nicht mehr genauso zurecht kam wie davor und hormonelle Probleme hatte, die ganz neu waren. Da muss sich ja auch im Körper etwas verschoben haben, was den Hormonhaushalt anging, wenns davor noch klappte und danach so gar nicht mehr wollte...

Vielleicht spielt ja auch das mit eine Rolle?

In zwei Wochen kann ich ev. mehr zum Thema beitragen, denn mir steht auch eine Kiefer-OP (zwei Implantate) bevor und es ist nicht auszuschließen, dass ich prophylaktisch ein Antibiotikum mit dazu verordnet bekomme.

Auf jeden Fall kann ich mir gut vorstellen, dass du in einer solchen Phase einen für dich guten Hormonhaushalt mit der gewohnten Dosis nicht treffen kannst. Antibiotika sind ja - wenn ich richtig informiert bin - nicht gleich wieder aus dem Körper draußen, sobald die Einnahme beendet ist.... aber leider kann ich dazu auch nicht mehr sagen.

Alles Gute auf jeden Fall!!!


Claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: Thyrex und Antibiotika
BeitragVerfasst: 23. Sep 2011 7:20 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
liebe claudia !

die pille vertrage ich ja nach wie vor wieder problemlos.
im juli hatte ich eben durch das absetzen folgende werte:
durch die reduzierung von 125µg unter 100µg thyrex

tsh 2.06
ft3 10,71 %
ft4 38,1 %

und jetzt durch die geringe erhöhung von 12,5 auf 112,5µg
tsh 0,6
ft3 30%
ft4 100%

somit ist es unmöglich auf meine alte und auch vom arzt empfohlene dosis von 125µg zu kommen.

dachte eigentlich, dass thyoxin durch das antibiotika weniger wirksam sein wird.

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Thyrex und Antibiotika
BeitragVerfasst: 23. Sep 2011 7:57 
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Registriert: 26. Apr 2005 9:27
Beiträge: 50
Wohnort: Graz
Hallo Maus!
Ich habe mich in der Zeit der Zahnbehandlung (Exstirpation, Implantatsetzung), wo ich jedesmals Antibiotika bekam, ausgenommen in der Schmerzzeit, sehr wohl gefühlt. Hatte keine Verkühlungen und auch meine Muskelschmerzen waren in dieser Zeit nicht oder kaum vorhanden. Der Zeitraum war ca. 1 Jahr. Ob es daran lag, dass durch die Antibiotika der Bedarf an L-thyroxin verändert war oder daran, dass die Entzündungsherde in dieser Zeit ausgeschlossen waren, kann ich dir nicht sagen.
Ich habe die Schmerzzeit erwähnt, da ich einen ziemlich hohen Bedarf an Schmerzmittel hatte, bis die Wirkung bei mir eintrat. Sonst meide ich Schmerzmittel, aber in dieser Zeit waren sie angebracht.
Alles Gute
Edith


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 Betreff des Beitrags: Re: Thyrex und Antibiotika
BeitragVerfasst: 23. Sep 2011 12:00 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
leider ist das heurige jahr für mich wirkich ein horrorjahr. anfang februar, zahnschmerzen ohne ende, zahn gezogen, war der falsche. dann ein anderer wurzelbehandelt, hat nichts geholfen. plötzlich auf der anderen seite das gleiche problem, auch wurzelbehandelt. dann diese höllischen steissbein- und fersenschmerzen - lt orthopäde nur verspannungen. die neurologin stellte jedoch anhand eines MR einen bandscheibenvorfall fest, wie es da weitergeht weiß ich noch nicht.

die 2 wurzelbehandelten zähne haben jetzt im abstand von 2 monaten eine wurzelspitzenresektion bekommen. der 1 zahn ist jetzt endlich ok, beim anderen hat diese op nichts gebracht, schmerzen nach wie vor. noch dazu habe ich schwere osteoporose und bekomme 2x jährlich biposphate gespritzt. ich darf keine implantate bekommen und muss antibiotika nehmen, wegen der gefahr einer kiefernekrose. im mai dann plötzliche herzprobleme mit einweisung ins spital usw usw..... muss natürlich immer wieder schmerzmittel und noch einen betablocker nehmen.

leider bin ich psychisch sehr belastet habe einen herz- lungenkranken mann daheim, wo jetzt auch noch ein kalter knoten auf der sd festgestellt wurde und er operiert werden muss - was dabei rauskommt wird man erst wärend der op sehen.

zusätzlich hat er einen knoten auf der leber, welcher noch erforscht werden muss. das sind alles für mich große belastungen und ängste. bis jetzt konnte ich alles ganz gut wegstecken, aber diesmal ist halt einmal der punkt erreicht, wo nichts mehr geht...

habe in der apotheke gefragt wie das mit dem antibiotika ist und die meinten, dass kann schon sein, dass ich da probleme habe, weil das ja mit der leberverarbeitung zu tun hat. werd jetzt mal mit der dosis wieder etwas zurückfahren und dann weitersehen. es nervt halt nur gewaltig, dass ich mich nie auf die gleiche dosis verlassen kann.

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Thyrex und Antibiotika
BeitragVerfasst: 12. Okt 2011 20:38 
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Registriert: 16. Jan 2011 13:20
Beiträge: 7
Hallo,
genau aus diesem Grund habe ich heute auch mal wieder ins Forum geschaut.
MAUS, tut mir leid, was du bisher alles so durchmachen musstest dieses jahr :(

zu antibiotika: Vorneweg, ich bin hier in England, die Ignoranz der Ärzte ist noch frustrierender als in DE/AT und langfristig bleibt mir wohl nur die privatversicherung und Privatarzt. normale Hausärzte können gar nichts helfen, eine Überweisung zum Spezialisten konnte ich mir noch nicht erkämpfen, da müsste ich wohl selber privat bezahlen, was ich mir momentan nicht leisten kann :|

Als erstes nahm ich Euthyrox 25mcg, TSH 2,81, FT3 von 2,8 und FT4 von 13 (range weiss ich leider nicht). Dann erhöht auf 50mcg. Raus kam ein TSH wert von 0,01. Ärztin überredete mich ein bisschen zu reduzieren, darum nahm ich ne 3/4 50mcg. TSH ging auf 4.8 rauf. Seit kurzem habe ich wieder erhöht und nehm nun ein "generisches" L-Thyroxin 50mcg. Heute ergab der Bluttest TSH 6,8 (range bis 4), und T4 17 (range bis 19). Ich finde es eigenartig, da ich ja zuvor mit 50mcg schon mal 0.01 hatte? Und nun 6,8, so schlecht wie noch nie.

Die einzigen zwei Unterschiede, die zur verschlechterung führen hätte KÖNNEN, war auch bei mir eine einwöchige antibiotikaphase (2 antibiotikas) beziehungsweise der Wechsel der Marke, aber kann das soviel unterschied machen?! :?:

Bin nun im Dilemma, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich wirlich auf 75 erhöhen soll oder nicht. Meine Verdauung, Wärme in Füßen und Händen und nicht vorhandene Müdigkeit sprechen eher für "genug" L-Thyroxin.

Hm.


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