marilind hat geschrieben:
Liebe Christa,
ich kann deine Bedenken gut verstehen, ging mir auch einmal so!
Allerdings ist dein TSH vielleicht wirklich zu hoch. Über die Werte läßt sich aber, wie schon Maus geschrieben hat, ohne Referenzwert nichts sagen.
Die meisten Ärzte haben "wichtigere" Probleme als Hashimoto Patienten.
Daher hier noch einmal einen Zusammenstellung der wichtigsten Links zu diesem Thema:
http://kit-online.org/acc/KIT-Infoblatt_Einstellung.pdfhttp://www.mediziner.at/content/publika ... 59_2_0.pdfauf Seite 15 unter "Follow UP der AIT":
"Ziel der Substitution ist ein stabiler TSH-Wert im unteren Normalbereich"
Im u n t e r e n, nicht im mittleren!!
Falls du es schon hast:
"Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis" von Brakebusch/Heufelder, Seite 99.
Durch eine unzureichende Hormonsubstitition bleiben die UF-Symptome bestehen. Das ist fast noch schlimmer als gar nicht behandelt.
Ich persönlich habe mich, nach einigen Diskussionen mit meiner Hausärztin, geeinigt. Ich bestimme die Dosis selber und nehme auch keine anderen Medikamente. Ich nehme Tees, Magnesium und Selen, weil ich eine Heidenangst vor Nebenwirkungen habe. Meine Cholesteinwerte versuche ich mit Diät und viel Sport zu halten. Ich hoffe, dass das noch ein paar Jahre funktionieren wird.
Alles Gute und lass dich nicht unterkriegen.
LG,
Marianne
liebe marianne !
ich stimme zu 100 % deiner aussage zu. eshilft einfach nichts, wenn der tsh nur irgendwie in der norm ist. für uns betroffene gelten andere normwerte um sich wohlzufühlen.
auch meine ärzte haben mir das ok gegeben, für mich selbst die richtige dosis zu finden unter der voraussetzung, ich rutsche nicht in ÜF.
mein hausarzt sieht mich dadurch numehr sehr selten in seiner ordi, weil es mir eben so gut geht und die werte auch passen. er hat wirklich jahrelang an mir einen problempatienten gehabt. er sieht den unterschied zu früher, also warum soll er dann stur nach alten werten gehen.
schade, dass es zuwenige ärzte gibt, die sich auch mal von den patienten etwas sagen lassen !!!
lg
MAUS