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BeitragVerfasst: 29. Jun 2005 19:38 
Wurde am 14.06.2005 im LKH Villach operriert (beide SD-Lappen entfernt). Habe noch immer ein zeimliches Spannungsgefühl im Halsbereich. Auch Schwellungen (Verhärtung) an der Narbe ziemlich groß.
Wer kann mir sagen wie lange dies noch dauern wird. Was ich dagegen tun kann. Weiters ist mit in den letzten Tagen immer übel und könnte nur heulen (bin sonst absolut nicht depressiv), auch verstärkt Kopfschmezen.
Kann das mit der OP noch zusammenhängen. Wer weiß Rat? Bitte meldet euch zahlreich. Danke Carmen.


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BeitragVerfasst: 29. Jun 2005 20:30 
Hallo Carmen, nun ob du zahlreiche Antworten bekommst kann ich dir nicht versprechen. Egal was andere sagen der Eingriff ist doch größer als man vorher glaubt. Deine Beschwerden mit der Narbe werden sicher bis zu 2 Monaten dauern, wobei es von Tag zu Tag besser werden wird und die Schwellung geht zurück, auch wenn es im Moment nicht gut aussieht, ich bin vor 1 Jahr operiert worden, man sieht kaum noch irgendwas, aber das ist ja Nebensache.

Zu deinem Beschwerden, du ich hatte vor meiner OP zwar auch die eine oder andere Krise, aber danach fing es richtig heftig an, frag mich nicht durch die Narkose, durch den Schock der OP, durch die Angst in Zusammenhang damit oder mit der Einnahme der Hormone. Ich habe ungefähr einen Monat danach massive Probleme bekommen wie Panikattacken, Benommenheiten, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Sprachstörungen und ich bin nicht mehr belastbar, weder in psychischer Weise noch in physischer Weise. Frag mich nicht, ich bin ratlos, aber die gute Nachricht, es geht vielen auch sehr gut danach, also kannst du durchaus optimistisch sein, dass es nach einer gewissen Zeit, die du deinem Körper geben musst wieder einpendelt. Übrigens meine Hormonwerte waren immer ideal und trotzdem diese extremen Zustände, nichts ist mehr wie es vorher war, bin von einem Arzt zum anderen gepilgert, ohne Resultat, aber ich geb nicht auf.

Deine Probleme können auch mit der Einstellung der Hormone zusammenhängen bzw. mit der Einnahme, weiß ja nicht ob du vorher auch welche schon genommen hast, generell ist meine Erfahrung, ich kenne kaum jemanden der ruhiger nach der OP geworden ist. Ich bin übrigens auch aus Kärnten.

Ich hoffe, du bekommst es wieder auf die Reihe, sei optimistisch, wie gesagt, es gibt ne Menge Leute denen es wieder sehr gut geht, Leute wie ich sind die Ausnahme.


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BeitragVerfasst: 30. Jun 2005 8:52 
Hallo Carmen,
ich bin vor etwas mehr als einem Monat, am 24.Mai 2005 operiert worden: Totalentfernung der Schilddrüse. Zum Glück gutartig, so dass ich nach drei Tagen mit der Einnahme von Thyrex beginnen konnte. Habe mich zum Glück bis jetzt nie schlecht gefühlt. Weder psychische noch physische Probleme. Bin 2 Wochen nach der Operation wieder für eine Woche ins Büro gegangen und dann auf Urlaub. Habe dabei meinen Mann dabei durch zahlreiche heiße Städte der Toskana geschleppt, ohne Müdigkeit oder Kreislaufprobleme zu bekommen. Das heißt, es geht auch ohne Schilddrüse ganz normal weiter, wenn die Hormone passen. Ich wünsche Dir alles Gute, dass Du bald die richtige Dosierung der Hormone findest, die deinen Körper und die Psyche wieder in Schwung bringt.
Alles Liebe
Eva


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BeitragVerfasst: 30. Jun 2005 20:57 
Ich denke ich kann mich Beitrag #2 anschließen, er vertritt sicher die Mehrheit der Erfahrung, Beitrag #1 hat wohl ein anderes Problem. Einige nehmen die Schilddrüse als Schuldigen für andere Probleme, also schau nach vorne, alles wird wieder normal werden, wenn deine Einstellung passt, liebe Grüsse Gertraud


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BeitragVerfasst: 01. Jul 2005 9:28 
Gast hat geschrieben:
Hallo Carmen, nun ob du zahlreiche Antworten bekommst kann ich dir nicht versprechen. Egal was andere sagen der Eingriff ist doch größer als man vorher glaubt. Deine Beschwerden mit der Narbe werden sicher bis zu 2 Monaten dauern, wobei es von Tag zu Tag besser werden wird und die Schwellung geht zurück, auch wenn es im Moment nicht gut aussieht, ich bin vor 1 Jahr operiert worden, man sieht kaum noch irgendwas, aber das ist ja Nebensache.

Zu deinem Beschwerden, du ich hatte vor meiner OP zwar auch die eine oder andere Krise, aber danach fing es richtig heftig an, frag mich nicht durch die Narkose, durch den Schock der OP, durch die Angst in Zusammenhang damit oder mit der Einnahme der Hormone. Ich habe ungefähr einen Monat danach massive Probleme bekommen wie Panikattacken, Benommenheiten, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Sprachstörungen und ich bin nicht mehr belastbar, weder in psychischer Weise noch in physischer Weise. Frag mich nicht, ich bin ratlos, aber die gute Nachricht, es geht vielen auch sehr gut danach, also kannst du durchaus optimistisch sein, dass es nach einer gewissen Zeit, die du deinem Körper geben musst wieder einpendelt. Übrigens meine Hormonwerte waren immer ideal und trotzdem diese extremen Zustände, nichts ist mehr wie es vorher war, bin von einem Arzt zum anderen gepilgert, ohne Resultat, aber ich geb nicht auf.

Deine Probleme können auch mit der Einstellung der Hormone zusammenhängen bzw. mit der Einnahme, weiß ja nicht ob du vorher auch welche schon genommen hast, generell ist meine Erfahrung, ich kenne kaum jemanden der ruhiger nach der OP geworden ist. Ich bin übrigens auch aus Kärnten.

Ich hoffe, du bekommst es wieder auf die Reihe, sei optimistisch, wie gesagt, es gibt ne Menge Leute denen es wieder sehr gut geht, Leute wie ich sind die Ausnahme.



Danke für deine Antwort,
naja ganz so schlimm wie dir geht es mir glaube ich nicht. Es ist einfach dieses Kloß-Gefühl im Hals was mir zu schaffen macht. Ich habe Angst es könnte sich ein Abzess bilden weil einfach alles so verhärtet ist. In welchen Krankenhaus bist du operiert worden? Hattest du danach noch eine Trainage? Ich nicht, deshalb denk ich ist bei mir noch alles so verhärtet.
Hast du danach mit irgendeiner Creme geschmiert? Ob mein psychischer
Zustand mit meinem Hormonspiegel zusammenhängt kann ich auch nicht sagen. Vor der OP nahm ich Eutyrox 75 jetzt Eutyrox 100.

Tut mir leid, dass ich die keinen Rat geben kann, wegen deinen gesundheitlichen Problemen. Ich wünsche dir, alles Gute und baldige Besserung.

Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: 01. Jul 2005 9:39 
Gast hat geschrieben:
Hallo Carmen,
ich bin vor etwas mehr als einem Monat, am 24.Mai 2005 operiert worden: Totalentfernung der Schilddrüse. Zum Glück gutartig, so dass ich nach drei Tagen mit der Einnahme von Thyrex beginnen konnte. Habe mich zum Glück bis jetzt nie schlecht gefühlt. Weder psychische noch physische Probleme. Bin 2 Wochen nach der Operation wieder für eine Woche ins Büro gegangen und dann auf Urlaub. Habe dabei meinen Mann dabei durch zahlreiche heiße Städte der Toskana geschleppt, ohne Müdigkeit oder Kreislaufprobleme zu bekommen. Das heißt, es geht auch ohne Schilddrüse ganz normal weiter, wenn die Hormone passen. Ich wünsche Dir alles Gute, dass Du bald die richtige Dosierung der Hormone findest, die deinen Körper und die Psyche wieder in Schwung bringt.
Alles Liebe
Eva


Danke Eva für deine aufbauenden Worte!
Also wenn ich denke, dass ich jetzt schon wieder arbeiten müsste - das könnte ich noch nicht. Ich bin wirklich nicht wehleidig. Aber ich hab das Gefühl in meinem Hals steckt ein riesengroßer Ködel.(Hatte ich vor der OP nicht). Das Spannungsgefühl im Hals ist auch noch sehr groß und Verhärtungen rund um den Schnitt (dieser ist schon schön verheilt) sind auch noch da. Hast du danach mit irgendetwas geschmiert? Hattest du auch Verhärtungen? In welchem Krankenhaus bist du operiert worden?
Nochmals danke für deine lieben Worte!
Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: 01. Jul 2005 9:42 
Gast hat geschrieben:
Ich denke ich kann mich Beitrag #2 anschließen, er vertritt sicher die Mehrheit der Erfahrung, Beitrag #1 hat wohl ein anderes Problem. Einige nehmen die Schilddrüse als Schuldigen für andere Probleme, also schau nach vorne, alles wird wieder normal werden, wenn deine Einstellung passt, liebe Grüsse Gertraud


Hallo Getraud,
Danke für deinen Beitrag. Ich bin ja auch der Meinung man soll positiv denken. Aber zur Zeit fällt es mir halt nicht so leicht.
Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: 01. Jul 2005 11:25 
Hallo Carmen,
ich bin in Wien im Goldenen Kreuz von Doz. Dr. Prager operiert worden. Keine Drainage, keine Naht, Schnitt nur geklebt und für den ersten Tag ein großes Pflaster und drunter für 6 Tage kleine Pflaster. Hatte ein Hämatom auf der einen Seite. Das Hämatom drückte aber nicht nach innen, sondern war nur blau und machte eine kleine Beule nach außen. Zuerst war ich auch etwas besorgt, aber da niemand medizinisch Kompetenter etwas Schlimmes dran fand, wartete ich einfach ab. Und siehe da, nach etwa 3 Wochen wars ganz weg. Jetzt ist nur mehr die Stelle, wo die Schilddrüse gesessen ist, noch ein kleines bisschen geschwollen, aber ich hoffe, das vergeht auch bald.

Zum Schnitt: ich schmiere meist mit Ringelblumensalbe oder Bepanthen. Im Urlaub, bevor ich in die Sonne ging, mit einem 60er-Lichtschutzstift von Vichy. Die Contractubex-Creme habe ich auch probiert, aber da hatte ich den Eindruck, die zieht die Haut um die Narbe so stark zusammen, dass die Schwellung drüber stärker erscheint. Einige Tage war ein Knötchen am einen Ende des Schnittes fühlbar, das habe ich mit der Fingerspitze sanft massiert und jetzt ist´s schon verschwunden.

Liebe Grüße von Eva


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02. Jul 2005 9:45 
Gast hat geschrieben:
Hallo Carmen,
ich bin in Wien im Goldenen Kreuz von Doz. Dr. Prager operiert worden. Keine Drainage, keine Naht, Schnitt nur geklebt und für den ersten Tag ein großes Pflaster und drunter für 6 Tage kleine Pflaster. Hatte ein Hämatom auf der einen Seite. Das Hämatom drückte aber nicht nach innen, sondern war nur blau und machte eine kleine Beule nach außen. Zuerst war ich auch etwas besorgt, aber da niemand medizinisch Kompetenter etwas Schlimmes dran fand, wartete ich einfach ab. Und siehe da, nach etwa 3 Wochen wars ganz weg. Jetzt ist nur mehr die Stelle, wo die Schilddrüse gesessen ist, noch ein kleines bisschen geschwollen, aber ich hoffe, das vergeht auch bald.

Zum Schnitt: ich schmiere meist mit Ringelblumensalbe oder Bepanthen. Im Urlaub, bevor ich in die Sonne ging, mit einem 60er-Lichtschutzstift von Vichy. Die Contractubex-Creme habe ich auch probiert, aber da hatte ich den Eindruck, die zieht die Haut um die Narbe so stark zusammen, dass die Schwellung drüber stärker erscheint. Einige Tage war ein Knötchen am einen Ende des Schnittes fühlbar, das habe ich mit der Fingerspitze sanft massiert und jetzt ist´s schon verschwunden.

Liebe Grüße von Eva



Hallo Eva,
danke für deine Antwort. Mit Ringelblumensalbe schmiere ich auch, weiters mache ich noch Topfenumschläge. Ich habe heute das Gefühl: es ist ein besser mit der Schwellung. Aber die Übelkeit und meine deprssive Stimmung ist noch da. Naja, ich hoffe es wird wieder!!!!!
Denn Ende August fahr ich auf Urlaub, da muss ich wieder fit sein.
Liebe Grüße Carmen
dan


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