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 Betreff des Beitrags: Kalte Knoten an Schilddrüse
BeitragVerfasst: 14. Okt 2003 13:37 
Hallo ..habe seit mehreren Jahren Knoten, die auch mit der Zeit mehr ge-
worden,teilweise größer geworden sind. Kleine Beule am Hals sieht man
schon...stört mich jedoch nicht. Blutwerte sind o.k. nehme auch keine Me-
dikamente. Jetzt sagt Doc daß Schilddrüse sich von der "Hirntätigkeit ab-
gekapselt" hat...hmpf.Sie muß irgendwann, wenn sie mich stören sollte
raus. Die Knoten sollen noch kalt, also gutartig sein. Da ich weder Schluck-noch sonstige Beschwerden habe (aufgekratzt war ich glaube ich
schon immer..) kann sie noch drin bleiben...erst wenn die Knoten heiß werden und die Schilddrüse mich stören sollte, muß sie raus.
Wer ist in ähnlicher Situation..wer kann mir was raten...jetzt doch schon raus und ein Leben lang irgendwelche Medikamente nehmen? Ist es so, daß man auf Medikamente dann umsteigen muß... Gruß Gaby


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Okt 2003 13:46 
Hallo Gaby!

Ich hatte auch einen kalten Knoten, bei mir war es leider Krebs. Deshalb wollte ich Dich fragen, ob Dein kalter Knoten punktiert wurde um abzuklären, ob er wirklich gutartig ist.
Ich habe (bin 26) jetzt gar keine SD mehr und nehme seit ca. 2 Jahren SD- Hormone. Solltest Du die SD ganz, bzw. teilweise entfernt bekommen, mußt Du natürlich ein Leben lang Medikament (Hormone) nehmen, aber wenn die Einstellung o.k. ist, lebt es sich dadurch fast besser. Ich hatte vor meiner Diagnose schon länger eine leicht Unterfunktion und war ständig müde. Seit die SD raus ist und ich die Hormone künstlich nehme geht es mir viel besser. Es ist ja eh nur eine Tablette in der früh auf nüchternen Magen.
Solltest Du nicht punktiert worden sein (was bei kalten Knoten normalerweise immer gemacht wird), würde ich das an Deiner Stelle bald machen lassen.
Liebe Grüße , Lilli


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Okt 2003 14:52 
Hallo Gaby!

Sag deinem Doc, dass die Knoten zuerst heiß sind und dann kalt werden, nicht umgekehrt. Prinzipiell gehört jeder kalte Knoten weg, er könnte einmal böse werden.

LG Dani


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Okt 2003 19:54 
Hallo Dani...wie klappte es mit der "Einstellung" der Hormonmedikamente? Hat es lang gedauert, das richtige Präparat und Menge zu finden. Wie war
während dieser Zeit deine Verfassung. Kollege erzählte von dessen Ehe-
frau die während der Einstellung des Hormonmedikamentes mal müde
mal depri mal schlapp ...war.
Punktiert ist meine SD auch schon mal. Kein böses Gewebe anbei...
Wie ist deine Stimme nach der Entfernung ...Micky Maus...na hoffentlich
nicht!! Ist also doch nicht so schlimm mit der Tabletteneinnahme...glaubst
du, daß sich deine "Stimmung" nach der Entfernung SD geändert hat. Viel-
leicht bin ich ja in "Wirklichkeit" doch nicht so hibbelig und es lag an der SD.
Vorab danke für deine Antwort, LG Gaby


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Okt 2003 19:56 
Ups Nachricht sollte für Lilly sein...kleine Verwechselung LG Gaby


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15. Okt 2003 8:49 
Hallo Gaby!

Ich hatte Glück, bei mir hat es mit der richtigen Einstellung nicht lange gedauert. Ich war zwar nach der Radiojodtherapie in einer leichten Überfunktion, da habe ich 150 ug Euthyrox genommen, aber jetzt habe ich gar keine Probleme mehr mit der Einstellung.
Meine Stimmung hat sich schon verändert, aber zum positiven. Ich war vor meiner Diagnose immer müde und hatte einfach keinen Antrieb, obwohl ich nur eine leichte Unterfunktion hatte. Jetzt mit gar keiner Schilddrüse habe ich immer die gleiche Dosis an Hormonen und bin, glaube ich recht gut eingestellt.
Ich hatte auch bei beiden OP keine Probleme mit der Stimme. Mein Knoten war noch recht klein, aber e größer der Knoten wird, umso eher kann er den Stimmbändern näher kommen und dann wird die OP natürlich komplizierter.
Eigentlich handelt es sich bei Deinen Knoten um heiße Knoten, das heißt sie produzieren Hormone, deshalb sieht man sie auch rot auf der Szintigraphie. Und weil Du dadurch mehr Hormone produziert hast als gebraucht wurden, warst ,oder bist Du immer so aufgekratzt.
Ich muß mich Dani auch anschließen, dass einkalter Knoten immer weg sollte. Je kleiner der Knoten umso besser geht es Dir nach der OP. Also, frag Deinen Arzt noch mal ganz genau wegen einer OP.
Liebe Grüß, Lilli


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15. Okt 2003 22:49 
Danke Lilly ...LG Gaby


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Okt 2003 16:36 
Hallo,
vielleicht kann ich von hier eine Antwort für meine Mutter bekommen.
Meine Mutter hat kalte Knoten sie war im KH zur Untersuchung die ihr geraten haben sich operieren zu lassen.
Meine Mutter hat aber Bedenken sie hat nämlich keinerlei Beschwerden meint sie ... , sie wäre jetzt gesund und nach der OP wäre sie krank und müßte tgl.Tabletten nehmen und dann noch die Risiken einer OP .Sie fragt mich nun was sie tun soll aber da kann ich auch nicht viel bei helfen ich weiß nur das kalte Knoten sich zu Krebs entwicklen können.
Die Knoten sind auch schon größer geworden aber bereiten keine Beschwerden.
Weiß jemand einen Rat für meine Mutter oder einen positiven Bericht den ich ihr zeigen kann.
Über zahlreiche Antworten würde ich mich freuen.

Gruß Ingrid


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Okt 2003 6:01 
Offline

Registriert: 25. Mai 2003 5:32
Beiträge: 102
Wohnort: wien
Hallo!
Mein Sohn hatte auch keine beschwerden,aber ich gab keine Ruhe.
Er ist nur zur Blutabnahme ins AKH wien und siehe da, es waren zwei
kalte Knoten. Die mußten so schnell als möglich raus, und siehe da
es war ein papill. Karzinom.
Es sind jetzt 3 Jahre her, es geht ihm gut. Er muß nur immer unter Kontrolle sein.
Sag Deiner Mutter sie soll schleunigst zur Untersuchung.
Ich selber Leide auch schon 40 Jahre an der SD. zwei operationen
ich hatte heiße Knoten.
Das heißt Morbus Basedow und Hashimoto mit Glubschaugen.
Liebe Grüße von Anna aus Wien


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Okt 2003 7:58 
Hallo Ingrid!

Ich muß Dir leider sagen, dass Deine Mutter bei einen kalten Knoten um einen OP nicht rumkommen wird. Das Risiko, einer Bösartigkeit ist einfach zu hoch.
Bei diesen Tumoren hat mann auch meistens gar keinen Beschwerden, die hatte ich auch nicht. Das mit den Tabletten schlucken ist wirklich nicht schlimm-ein Stück in der früh und die sind wirklich winzig.
Natürlich ist es die Entscheidung Deiner Mutter, ob sie sich unters Messer legt, aber ich denke, da sollte sie schon auf den Rat der Ärzte hören.
Ich bin sehr froh darüber, dass ich meinen SD los bin. Ich hatte ein follik. Karzinom. Der Knoten ansich war auch nicht sehr groß, aber diese Krebsart kann auch in andere Organe streuen. Zum Glück war bisher sonst gar nichts zu endecken, wenn ich Glück habe, dann war es noch früh genug.
Ich wünsch euch alles Gute, liebe Grüße
Lilli


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