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BeitragVerfasst: 03. Jan 2007 10:51 
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Registriert: 03. Jan 2007 10:35
Beiträge: 1
Wohnort: Bgld
Meiner 80-jährigen Mutter wurde Anfang Nov. die Schilddrüse komplett entfernt (gutartige Knoten).

Sie nimmt jetzt 1 Tablette Thyrex 0,1 mg täglich.
Interesssant ist aber, dass im Beipackzettel empfohlen wird bei einer Totalentfernung n i c h t Thyrex sondern Combithyrex mite oder forte zu nehmen. Hat jemand Erfahrungen dazu ?

Vor ihrer OP war meine Mutter äußerst agil, sie fuhr z.B. noch mit dem Rasentraktor, seither ist sie jedoch extrem müde, hat jede Lebenslust verloren und leidet unter extremer Appetitlosigkeit. Hat jemand Erfahrungen dazu ?

Besten Dank schon jetzt für Rückmeldungen.


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 Betreff des Beitrags: Mattigkeit.....
BeitragVerfasst: 04. Jan 2007 18:30 
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Registriert: 26. Sep 2006 13:14
Beiträge: 9
Wohnort: linz
Ich kenne diesen Zustand. Mattigkeit, Antriebsloskeit, der ganze Körper schmerzt.........Bei mir wurde am 15.09.06 die ganze Schilddrüse entfernt(Karzinom). Bei deiner Mutter war ja diese Operation erst vor kurzem. Daher ist dieser Zustand "normal".
Mein Arzt meinte, dass man ca. 3 Monate braucht, bis wieder alles im Lot ist. Ich merke erst jetzt wie sich wieder alles normalisiert. Ich muss jetzt Euthyrox 150 nehmen. Vertrage diese Tabletten sehr gut.
Ich hoffe ich konnte Dir etwas weiterhelfen!
Gisi


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 Betreff des Beitrags: Thyrex 0,1 mg
BeitragVerfasst: 05. Jan 2007 7:58 
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Registriert: 30. Sep 2006 18:03
Beiträge: 189
Wohnort: Wien
Ich bin in einer ähnlichen Situation wie deine Mutter.
Totalentfernung der SD im Dezember 2006, seit Weihnachten wieder Thyrex - allerdings nehme ich Thyrex seit fast 8 Jahren.
Nur - bin ich halb so alt wie deine Mutter.

Bedenke bitte folgendes :
Eine OP ist immer anstrengend !
( Ich habe in den insgesamt 4 Tagen die ich im Krankenhaus war 4 kg abgenommen. Und so schwer war der linke SD - Lappen kaum.)
Deine Mutter braucht Zeit, sich an das neue Medikament zu gewöhnen.

Nimm sie an der Hand und geh mit ihr spazieren !
Sprich viel mit ihr.
Sie muss die Möglichkeit haben, sich auszutauschen.
Wahrscheinlich spielt die Psyche gerade bei SD - Krankheiten eine große Rolle.

Eine OP und ihre Nachwirkungen sind nicht vorbei indem die Naht
geschlossen und verheilt ist.
Möglicherweise hat sie auch eine kleine Winterdepression ?
Vielleicht erzählt sie dir von ihren Gedanken, ... Problemen ? ... Ängsten ? ....
Vielleicht war sie immer die "Starke".
Vielleicht will sie mit ihren Beschwerden auf sich und die neue Situation aufmerksam machen ?


Ich möchte auf diesem Weg den Forumsmitgliedern von ganzem Herzen danken !
Ihr habt mir bei vielen Fragen , die mir teilweise auch erst durch das Forum bewußt wurden, sehr geholfen.
Man ist anfangs verwirrt, wenn man mit Dingen konfrontiert wird, an die man vor einer OP gar nicht gedacht hat.

Besonders "Ernesto" hat mir seeeeehr geholfen.

Ganz liebe Grüße und alles Gute
Hermine


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06. Jan 2007 2:49 
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Registriert: 03. Jun 2006 9:36
Beiträge: 38
Wohnort: Pinkafeld
@Hermine

Liebe Hermine,

ich wünsche dir einen guten Start am Montag und dass dir dein Vorhaben (weniger sprechen) gelingt! Ich habe mir auch vorgenommen, die zwei Wochen vor meiner OP etwas gelassener zu gestalten.

Meine Kehlkopfentzüngung habe ich hinter mir, versuche jetzt mich mit Vitaminen und Echinacin bis zur OP am 25. Jänner fit zu halten.
Hätte echt schon gern alles hinter mir. Was die Einnahme der Medikamente danach betrifft, bin ich noch total ahnungslos, was mich ein bisschen beunruhigt, weil ich gern schon mehr darüber wüsste. Aber ich denke, diesbezüglich wird mich mein Chirurg schon aufklären.

Liebe Grüße und alles Gute!
Gudrun


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06. Jan 2007 8:23 
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Registriert: 30. Sep 2006 18:03
Beiträge: 189
Wohnort: Wien
@ Gudrun

Ich hab in den letzten Wochen oft an dich denken müssen.

Schön, dass du wieder gesund bist.
Mit Echinacin habe ich auch sehr gute Erfahrungen gemacht.

Bereite dich in aller Ruhe auf deine OP vor - du bist in den besten Händen !
( Man würde die Uhr am liebsten vordrehen, stimmts ? )

Alles Gute!

Hermine

*** Vor der Tabletteneinnahme brauchst du keine Angst zu haben - man gewöhnt sich sehr schnell daran ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Thyrex 0,1 mg
BeitragVerfasst: 23. Feb 2007 9:52 
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Registriert: 23. Feb 2007 9:33
Beiträge: 1
hallo hermine!
ich hatte am 07.02.07 auch eine SD OP - mir wurde der li. SD Lappen entfernt.
Mir geht es im moment nicht so gut.
denke aber dass ich die OP im grossen und ganzen ganz gut überstanden habe, leider hat die OP meine beziehung nicht überstanden und darum gebe ich dir recht, wenn du sagst, man braucht auch eine seelische unterstützung und darum kann ich jedem partner oder angehörigen nur wünschen dass sie verständniss für den patienten aufbringen und vorallem sollte man für sich selber auch geduld mitbringen.
LG Veronika


Hermine hat geschrieben:
Ich bin in einer ähnlichen Situation wie deine Mutter.
Totalentfernung der SD im Dezember 2006, seit Weihnachten wieder Thyrex - allerdings nehme ich Thyrex seit fast 8 Jahren.
Nur - bin ich halb so alt wie deine Mutter.

Bedenke bitte folgendes :
Eine OP ist immer anstrengend !
( Ich habe in den insgesamt 4 Tagen die ich im Krankenhaus war 4 kg abgenommen. Und so schwer war der linke SD - Lappen kaum.)
Deine Mutter braucht Zeit, sich an das neue Medikament zu gewöhnen.

Nimm sie an der Hand und geh mit ihr spazieren !
Sprich viel mit ihr.
Sie muss die Möglichkeit haben, sich auszutauschen.
Wahrscheinlich spielt die Psyche gerade bei SD - Krankheiten eine große Rolle.

Eine OP und ihre Nachwirkungen sind nicht vorbei indem die Naht
geschlossen und verheilt ist.
Möglicherweise hat sie auch eine kleine Winterdepression ?
Vielleicht erzählt sie dir von ihren Gedanken, ... Problemen ? ... Ängsten ? ....
Vielleicht war sie immer die "Starke".
Vielleicht will sie mit ihren Beschwerden auf sich und die neue Situation aufmerksam machen ?


Ich möchte auf diesem Weg den Forumsmitgliedern von ganzem Herzen danken !
Ihr habt mir bei vielen Fragen , die mir teilweise auch erst durch das Forum bewußt wurden, sehr geholfen.
Man ist anfangs verwirrt, wenn man mit Dingen konfrontiert wird, an die man vor einer OP gar nicht gedacht hat.

Besonders "Ernesto" hat mir seeeeehr geholfen.

Ganz liebe Grüße und alles Gute
Hermine


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 Betreff des Beitrags: @ Veronika
BeitragVerfasst: 23. Feb 2007 11:14 
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Registriert: 03. Jun 2006 9:36
Beiträge: 38
Wohnort: Pinkafeld
Liebe Veronika,

ich kann gut nachvollziehen, wie es dir geht.
Ich bin am 25.1. operiert worden, Entfernung des linken Lappens.

Die ersten Wochen waren nicht einfach, war niedergeschlagen, fast depressiv und weinerlich. Dazu kamen noch Schluck- und Atembeschwerden. Kehlkopf und Stimmbänder sind laut HNO in Ordnung, also tippte mein Arzt auf die Psyche.
Ich versuche einfach positiv zu denken.
Ich lebe derzeit nicht in einer Beziehung, aber meine Familie und meine Freunde sind für mich da.

Ich wünsche dir, dass es dir bald besser geht. Lass den Kopf nicht hängen!

Alles Liebe,
Gudrun


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Feb 2007 11:16 
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Registriert: 03. Jun 2006 9:36
Beiträge: 38
Wohnort: Pinkafeld
ups, habe mich verschrieben, mir wurde der rechte Lappen entfernt. ;-)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27. Mär 2007 18:46 
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Registriert: 25. Mär 2007 13:42
Beiträge: 34
Wohnort: wien
hallo leidensgenossen, was müdigkeit und mattigkeit betrifft, ich habe sie noch nicht überwunden. meine op war am 10.11.06.beidseitig sd caz. bin zwar wieder in der arbeit, aber der tag zieht sich und um 11 uhr kommt der erste richtige müdigkeitanfall. ich nehme tyrex 0,2mg jetzt, aber kenn keinen unterschied zu 0,1 vorher. am abend bin ich total müde und muss mich nach der arbeit hinlegen,stehe aber um 18 uhr wieder auf und spiele und lerne mit den kindern, bis die totale ermüdung kommt und endgültig schlafen gehen muss. abgenommen habe ich im akh 11 kg, aber mit der entlassung wieder zugenommen, leider. jetzt bin ich wieder stabil, mit weniger kalorienzufuhr. leichte schluckbeschwerden, narbenziehen und leichte depressionen sind die begleiterscheinungen, aber ich bin froh, dass ich lebe und gelduld, geduld haben.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Apr 2007 18:13 
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Registriert: 01. Jan 2005 19:15
Beiträge: 1
Wohnort: Deutschland/NRW
Hallo!

Bei mir wird wohl eine Total-OP unausweichlich sein (rechts 58 ml, links nur 30). Sie wächst nach innen und die kalten Knoten haben zugenommen.
Habe ein wenig Angst wegen evtl. Stimmbandverletzung, da ich wieder gesanglich tätig bin.

Uuuuuund: Nimmt man danach viel zu?

Auch las ich: Mit Labkraut gurgeln bzw. Salbe einreiben. Kennt das jemand?

Viele Grüße
Gisa


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