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BeitragVerfasst: 11. Nov 2005 12:58 
hallo chrissy,

ich bin 37 und fühlte mich in uf wie eine alte frau, nicht mal mehr tanzengehen freute mich und bin fast vezweifelt an dem gedanken, dass das alles nie mehr ins lot kommt. trotz (konstant dosierter) tabl-einnahme immer diese hochs und tiefs - hab dann schon alle möglichen vitamine, mineralstoffe und spurenelemente 'zugeschossen' - bin mir erst wieder wie mein oma vorgekommen, die musste auch immer so viel tabl. nehmen. dann hab ich ich mich nachdem auch nadh(vorstufe vit. b3 - bei energiemangel) keine langfristige besserung gebracht hat, für ginseng (ebenfalls energiemangel und rekonvaleszenz) entschieden, 1-2 wochen hoch, dann wars wieder vorbei. dann hat es so ergeben, dass ich und mein mann übers verlängerte we in eine therme gefahren sind - dort hab ich nur meine thyrex genommen, viel ausgespannt, mich massieren lassen und ein bisschen sport gemacht - danach war ich viel ruhiger und setzte mich psychomässig mit meiner sd auseinander - was ich nicht auslebe, was mich an meinem leben stört usw. und seit ich versuche das zu ändern - ab da an (zufall oder nicht?) gings besser. ich hoffe, es bleibt so, aber ich brauchte dazu ein halbes vermürbendes jahr. ich versuch nun, ruhiger zu sein, mich nicht so stressen zu lassen, und ganz wichtig: zeit für mich selbst zu nehmen(auszeiten) und das leben zu geniesen (die sonne, die heute so schön scheint, die zeit mit meinem sohn zu verbringen, eines meiner lieblingslieder im radio usw.) ganz einfach die schönen dinge, die sonst untergehen, ins licht zu rücken). mir hat auch cranio sacrale therapie dabei sehr viel geholfen.

ehrlich gesagt, glaube ich, dass 50 µg für dich zuviel sind, da kommst du in eine üf (diese üf-erfahrung hatte ich auch, war nicht schlecht diese erfahrung zu sammeln, der zustand ist zwar besser als eine uf, aber auf die dauer ebenso unerträglich). vielleicht solltest du erst auf 37,5 und nach 4 wo wieder kontrollieren, bevor du von 25µg auf 50 steigerst. oder sprich mit deinem arzt am di drüber, wenn du blutwerte kriegst.

ich wünsche dir, kraft und mut - und viel geduld,
es geht zwar langsam, aber stetig bergauf (die erfolge sehe/sah ich erst rückblickend)

lg,
patrizia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Nov 2005 15:29 
Hallo Sassi,

danke für deine Antwort. Ich bewundere Deine Einstellung. Ich wünschte ich könnte auch so denken. Aber dieses Jahr hat mich einfach mürbe gemacht. Hormone habe ich immer schon schlecht vertragen. Die Pille konnte deswegen auch nicht mehr nehmen. Es ist halt für den Körper eine Umstellung. Irgendwie kommts mir vor als ob er es sich erst einmal dagegen wehrt, bevor er merkt daß er eigentlich Hilfe bekommt.

Mein Hauptproblem ist halt meine Ungeduld. Ich weiß aber nicht wie ich damit umgehen soll. Meine Gedanken kreisen immer nur um das Schilddrüsenproblem. Zum verrückt werden.
Aber genug gejammert, das Leben muß weitergehen. Überlege mir zwischendrin schon, wenn das keine Ende nimmt, daß ich mir die Schilddrüse wegoperieren lasse. Es kann doch nicht sein, daß so eine kleine Drüse mein Leben bestimmt. Oder?!

Liebe Grüße
und auch für dich gute Besserung


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Nov 2005 9:49 
Hallo Patrizia,

dies ist nun der dritte Versuch dir eine Antwort zu schreiben. Irgendwie funktioniert das nicht so bei mir. Mir fehlt halt die Übung. Hab das noch nie gemacht mit dem Forum.

Wollte dir sagen, dass ich gleich lachen musste mit dem Vergleich mit der Oma. Was meinst du was ich alles einnehm von Fischöl über Nachtkerzenöl, Vitamin E und B etc. etc. das alles hochdosiert, schweineteuer und ich weiß nicht einmal obs mir etwas bringt.
Hab mir jetzt vor zwei Tagen Ampullen geholt für eine Enzymtherapie (Coliacron von Enzypharm eine holländische Firma) die laß ich mir spritzen und die wirken eigentlich ganz gut gegen Müdigkeit, Konzentrationsstörungen (bei mir z.Zt. ganz schlimm, ich denk ich hab Alzheimer). Diese Enzyme wirken auf die endokrinen Drüsen!!

Übrigens nehme ich seit 2 Tagen nur noch 25µg und hab jetzt nicht mehr so arg Kopfweh. Bei den 50igern dachte ich meine Schädeldecke hebt ab.

Wie Du das sagst, man soll auf seine Bedürfnisse achten und so, das ist bestimmt richtig. Ich meine auch immer ich muß 150%ig sein. Gute Ehefrau, gute Mutter, in der Arbeit motiviert, sportlich aktiv , gute Zuhörerin für die Probleme anderer etc. Und momentan kann ich das alles nicht mehr erfüllen, das ist schon irgendwie schlimm. Ich weiß ich sollte umdenken und sagen, so jetzt bin ich mal dran, aber irgendwie ist man so in seinen alltäglichen Pflichten eingebunden, dass man gar nicht anders kann, wenn man auch wollte.

Jedenfalls bin ich ganz froh, dass es anderen auch so geht., dass es doch nicht so unnormal sein kann.

Hast Du eigentlich auch HT, hab das nicht so richtig mitgekriegt.

Auf jeden Fall danke für Deine Antwort und für Deine guten Wünsche die kann ich gut gebrauchen.

Liebe Grüße

Christina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Nov 2005 12:16 
hallo christina,

mir gelingt das natürlich auch nicht immer - bzl. auf meine bedürfnisse achten - bin auch verheiratet, mutter, hausfrau, gehe arbeiten, ein bisschen sport soll sich auch noch ausgehen, treffen mit freundinnen, tanzen gehen, usw. und das alles unter einen hut zu bringen - ist, wenn mein mann erst zw. 19:30-21:30 jeden tag heimkommt auch nicht einfach. aber ich versuche gar nicht zu 100% zu funktionieren - ich weiss, die sd (übrigens: ich hab ht) ist nicht i.o. und autoimmun ausserdem (d.h.für mich: ich lebe nicht so wie ich will, lebe irgendetwas nicht aus). ich hab mich ja früher komplett zurückgestellt (spez. nach geburt und in karenzzeit) mit meinen bedürfnissen - aber ich nehme mir nun mehr zeit für die sachen, die mir spass machen (mit meinem 3-jähr. sohn spielen, 1x in der woche treffen mit meiner besten freundin mit kindern, 1x im monat tanzen gehen, usw.) und versuche die kleinen freiheiten zu geniesen. ohne spass, nur mit verpflichtungen zu leben - artet bei mir in depressionen aus - das heisst aber auch, ein teil der haushaltsarbeit bleibt liegen, damit muss mein mann sich halt abfinden (er könnte mir ja auch manchmal helfen - tut er aber nicht). bei mir war schon mal wichtig, mir einzugestehen, ich muss nicht zu 100% funktionieren - ging aber erst nach der diagnose von ht und etwas auseinandersetzung damit. auch ich bin erst auf dem weg und lange nicht am ziel.

wünsch dir alles gute,
lg,
patrizia


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