Tut mir leid. In Deutschland werden die SD viel zu oft rausoperiert. Wahrscheinlich hätten dir Hormone schon vorher geholfen, auch die Rekonvaleszenz verringert, wenn du überhaupt noch einer OP zugestimmt hättest.
Bei der SD müssen wir selber aufpassen wie ein Schiesshund. ALLES kontrollieren was die Ärzte mit uns machen, alle Werte aushändigen lassen, Zweitmeinungen einholen. Leider habe auch ich viel zu lange die Ärzte machen lassen. Jetzt habe ich auch keine SD mehr. Durch Dosierungsfehler konnte ich meine Arbeitsfähigkeit nicht aufrechterhalten. Diese Fehler erfolgten gegen meinen Willen. Erst später habe ich gelernt weitere Dosisreduktionen zu
verweigern. Erst der 10. (streng Sd selektionierte) Arzt erkannte, dass mein TSH nicht mehr auswertbar ist und fing an die Dosierung wieder zu steigern. Er bestätigte meine Einschätzungen in vollem Umfang.
Wenn du die "DIAGNOSE" SD-Krebs bekommen hättest, hätte man dir (bei Bedarf) ab OP für 5 Jahre 50% Behinderung zugestanden. So haben wir beide "nix schlimmes" und wenn wir arbeitsunfähig werden, dann haben wir keinerlei Rechte und Sicherheiten. Nach SD-Krebs-Op muss die Krankenkasse auch eine Haushaltshilfe zahlen, habe ich jetzt gelesen.
http://www.sd-krebs.de/index.htm?http:/ ... 12130.htmlPatienten, die ohne Krebs-Diagnose ohne SD leben müssen, sind kein bischen anders dran. Alles steht und fällt mit der richtigen Hormonsubstitution. In jeder Unterfunktion geht das Leben, der Job, Familie und Haushalt den Bach runter.
Wenn die Krankenkassen immer eine Haushaltshilfe zahlen müssten, würden sie vielleicht besser aufpassen, dass die Ärzte nicht so oft die SD unnötig entfernen. Habe gelesen,dass in Deutschland die SD-OP bei 1 von 750 Einwohnern gemacht wird. In USA bei einem von 4900, wenn ich das recht erinnere.