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Infomangel nach SD-OP
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Autor:  Sylvia [ 05. Nov 2005 20:22 ]
Betreff des Beitrags:  Infomangel nach SD-OP

Hallo! Zusammen.
Mein Knoten wurde eher zufällig auf Grund einer genauen Untersuchung entdeckt. Ich hatte damals (vor 3 Jahren) sehr hohen Blutdruck und im Zug der Abklärung wurde auch Ultraschall von der Schilddrüse gemacht. Da war zu der Zeit nur ein 'Miniknoten' im linken SD-Lappen vorhanden. Da wurde mir gesagt dass das fast jeder Zweite hat und man muss nur beobachten ob er sich verändert und wächst. Ein Jahr später war er gewachsern und ich wurde zur Nuklearmedizin nach Lainz geschickt. TSH war völlig normal Knoten 1,5mm lag aber sehr eng an der Luftröhre. Ich bin alle 6 Monate zur Kontrolle gegangen und heuer im Juli wurde mir zur OP geraten, nachdem der Knoten gewachsen und noch ein paar kleinere dazugekommen sind. Zunächst war ich mal total auf Abwehr, habdmich aber dann doch rasch entschlossen und den Chirurgentermin wahrgenommen.
Der OP-Termin wurde auf 13.09.05 festgelegt und ich habe die OP super hinter mich gebracht. Keine Probleme nach Narkose, keine Probleme mit der Stimme(darüber wurde ich ausführlich aufgeklärt) Mir wurde zur Entlassung nur gesagt, dass rechts auch ein Knoten entfernt wurde, alles gutartig war und dass ich vielleicht Medikamnte nehmen muss.
Die ersten 3 Wochen ist es mir so gegangen wir eben nach eine OP.
Bissl schlapp und müde aber täglich besser. Ab der 4ten Woch ist es mir dann immer mieser gegangen. Noch mehr Schlafstörungen als zuvor (ohne Schlaftablette wach ich in der Nacht bis zu 10x mal auf und kann auch ewig nicht einschlafen) , immer wieder Schwindelanfälle, extreme Müdigkeit so richtig bleiern, Herzrasen starkes Schwitzen, ihr kennt das sicher - einfach so richtig pfeif drauf, das gibts doch nicht dass ich so lasch binh und mich zu nix aufraffen kann. Bei der Kontrolle in der Nuklearmedizin am 24.10.05 wurde mir dann gesagt, dass auch der rechte Lappen bis auf einen dattelgroßen Rest entfernt wurde und ich eigentlich so gut wie keine Schilddrüse mehr habe und Tabletten (Thyrex 0,1 mg) tgl eine halbe Tablette nehmen muss und die Dosierung vermutlich nichtr reichen wird. TSH war auf 6,50. Die nächste Kontrolle hab ich am 18.1.06 dann werma sehen obs dabei bleibt.
Im Grund ist bei mir alles stinknornmal abgelaufen die Betreuung in Lainz auf der II. Chirurgie 2B war erstklassig war - privat kanns nicht beeser sein.
Was mich allerdings sehr irritiert ist die Nichtinfomation als Patient, was dies OP nach sich zieht. Von Chirurgenseite hab ich nur gehört dass ich nach 6 - 8 Wochen wieder normal alles machen kann (ausser schwerer als 3 - 5kg heben) sporteln etc.. alles geht dann wieder. Aus. Kein Wort davon was anschliessend auf mich zukommen kann und wird.
In der Apotheke wurde ich dann aufmerksam gemacht dass ich Acetylsalicysäurehältige Medikamente wie Aspirin,Thomapyrin und Ähnlihches meiden soll.
Gibts eigentlich irgendwo einen Folder, Hinweise oder so was verträgt sich mit Thyrex, in welchem Zeitabstand kann man was einnehmen und solche Infos??
Ich würd mir einfach mehr Aufklärung wünschen um auf die Situation eingestellt zu sein und ich will wissen geh ich damit um, dass ich zeitweise nah am Wasser gebaut hab und auch an depressiven Verstimmungen leide. So bin ich nur dagestanden und hab gedacht 'Was ist los, dass bin nicht ich, warum ist das so.....'
Allen die demnächst eine SD-OP vor sich haben alles Gute und machts Euch nicht zuviele Gedanken über die OP. Es klingt viel schlimmer als es anschliessend ist.

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