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Hallo an alle!
Auch ich hatte fürchterliche Angst vor der Schilddrüsen-Operation. Mir wurde vor 3 Wochen wegen eines großen kalten Knotens (mit unklarem Befund) und mehrerer heißer Knoten die ganze Schilddrüse entfernt werden.
Die Operation war nicht schlimm. Ich verspürte nach dem Aufwachen ein starkes Brennen in der Halsgegend, worauf ich gleich ein Schmerzmittel in die Infusion bekam. Kurz danach ließen die Schmerzen nach und übrig blieben nur Schluckbeschwerden, die aber nach ein paar Tagen komplett verschwanden.
Da es mir gut ging, durfte ich schon ca. 4 Stunden nach der OP aufstehen und ein bisschen herumgehen. Nach 6 Stunden durfte ich Tee trinken und am nächsten Tag konnte ich bereits ein normales Frühstück mit Semmeln und Brot essen.
Der Schlauch aus der Wunde kam am Tag nach der OP weg - es tat überhaupt nicht weh. Dann wurde noch Blut wegen des Calciums abgenommen - die Werte waren normal und ich hatte auch kein Kribbeln oder Krämpfe.
Die Nebenschilddrüsen sind transplantiert worden, da mir ja die komplette Schilddrüse entfernt worden war.
Am zweiten Tag hatte ich noch eine HNO-Untersuchung, die Stimmbänder haben sofort funktioniert, und danach durfte ich, weil es mir so gut ging, nach Hause gehen.
Etwa 2 Wochen nach der OP bekam ich Anzeichen einer Unterfunktion, aber nach der Kontrolluntersuchung wurde mir dann gleich Thyrex verschrieben und es geht mir sehr gut.
Der histologische Endbefund war gutartig, es waren nur viele Knoten und eine stark vergrößerte Schilddrüse festgestellt worden.
Ich hoffe, dass alle die vor einer Schilddrüsen-Operation stehen und in diesem Forum schon viele negative Beiträge gelesen haben, durch meinen Bericht nun etwas beruhigt worden sind. Auch ich hatte Angst vor den vielen Komplikationen, über die ich gelesen habe, nichts davon ist glücklicherweise eingetreten.
Liebe Grüße!
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