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 Betreff des Beitrags: keine guten spitalserfahrungen
BeitragVerfasst: 18. Okt 2011 9:15 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo ihr lieben !

mittlerweile wurde mein mann, wie bereits in einem anderen tread geschrieben operiert. die op selbst ist den umständen entsprechend "gut" verlaufen, allerdings hatte er danach nicht nur nur starke sondern extremste hals- und schluckbeschwerden. er konnte seinen speichel nur durch ganz festes zusammenkrampfen schlucken - man meinte dass dies durch den tubus gekommen ist. er bekam novalgin und es sollte besser werden - wurde es allerdings nicht.

1 tag später bekam er fieber, trotzdem entschied man ihn am sonntag wo er in der früh noch leicht fieberte heimzuschicken. die schluckbeschwerden, waren noch immer extrem da. nach 4 stunden aufenthalt daheim musste ich ihn neuerlich ins spital bringen, da das fieber wieder zu steigen begann und er 39,5° bekam.

ausserdem machte sich schon einen tag vorher ein ausschlag am ganzen gesäss breit. mittlerweile ist es so, dass er gestern neuerlich hohes fieber bekam - immer wieder infusionen bekommt, aber der ausschlag nicht angeschaut wurde, obwohl ich bei der neuerlichen einweisung darauf aufmerksam gemacht habe.

gestern kam dann endlich eine ärztin die meinte es könnte vom antibiotikum sein oder einem medi - was ist selbst auch vermutete, vorallem vom novalgin, da auch ich allergisch darauf regiere. vom antibiotika kanns nicht sein, dass er dieses erst nach dem ausbruch des ausschlages bekam. ich machte die ärztin darauf aufmerksam wurde aber nicht ernst genommen. ich sagte, dass ich dann immer cortisonsalbe bekomme und sie schüttelte den kopf.

am abend rief mich mein mann an und sagt, er hätte schon wieder fast 40° fieber und für den ausschlag bekam er eine (er glaubt) cortisonsalbe, weil man eine reaktion auf novalgin vermutet (aha, also doch).

ebenso wollte ich nach der operation von der chirurgin eine auskunft was jetzt gemacht wurde - ihre aussage "es ist alles in ordnung". na das kann ja vieles heissen, oder?
mir reicht dies einfach nicht. ich wollte wissen, ob bösartig (kalter knoten), ganze sd raus oder ein teil geblieben und was mit den nebenschilddrüsen????
wie gesagt, sie hatte keine zeit und lies mir nur telefonisch aussrichten alles in ordnung.

auch gestern nach der neuerlich aufnahme konnte ich sie nicht erreichen und infos bekommen. ich denke es ist einfach unverantwortlich wem herzkranken mit fieber heimzuschicken. auch was die sonstige betreuung betrifft, ist dieses spital eines der schlechtesten.

ich bin sehr enttäuscht so allein gelassen zu werden.

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: keine guten spitalserfahrungen
BeitragVerfasst: 18. Okt 2011 17:48 
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Registriert: 30. Sep 2006 18:03
Beiträge: 189
Wohnort: Wien
Es tut mir wirklich leid, dass du und dein Mann so schlechte Erfahrungen machen mußtet.

Bzgl. Tubus : Bei meiner 1. SD - OP hatte ich ähnliche Beschwerden ..... war damals ein eher "unmündiger Patient" und nahm alles nur so hin.

Bei der 2. SD - OP suchte ich mir den Chirurgen selbst aus und bat den Narkosearzt um einen kleineren Tubus ..........

-------- KEIN VERGLEICH ZUR 1. OP .

Ich drücke euch beiden die Daumen, dass sich die Beschwerden schnell verflüchtigen werden und deinem Mann alles Gute !


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 Betreff des Beitrags: Re: keine guten spitalserfahrungen
BeitragVerfasst: 18. Okt 2011 18:43 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo hermine !

leider geht das hohe fieber nicht wirklich runter. gestern waren es schon wieder 39,5° und auch heute ist es wieder im steigen.

mein mann war ja beim narkosearzt und der hatte als er in seinen hals geschaut hat gemeint "na servas"!!!! wir haben gefragt, was er damit meint, aber er gab keine auskunft. vielleicht hat er da schon gesehen, dass es zu problemen mit dem tubus kommen wird. ich finde es halt nicht richtig, nicht gleich den patienten aufzuklären.

die gang, ganz argen schmerzen sind jetzt gott sei dank weg und er kann essen und trinken. er räuspert sich aber sehr oft und müsste eigentlich auch husten, versucht das aber zu unterdrücken. er sagt, ihm kommt der speichel immer in die falsche röhre.

naja, leider hatte ich ja schon vor der op ein ungutes gefühl, da ich ja selbst aufgrund meines hashimotos immer wieder schlechte arzterfahrungen gemacht habe.

ich hoffe, dass die nachbetreuung, (keine ahnung wer die machen wird und wie dies weiter abläuft) machen wird. jetzt nimmt er mal einige tage 50µg und danach 100µg euthyrox, ebenso 1000µg maxikalz. kommenden montag ist termin in der privatord.

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: keine guten spitalserfahrungen
BeitragVerfasst: 18. Okt 2011 22:15 
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Registriert: 04. Apr 2007 16:39
Beiträge: 35
Wohnort: Liezen
Hallo Maus!

Es tut mir sehr leid das ihr so schlechte Erfahrungen gemacht habt, aber ich kenne das alles zu Genüge, ich wurde 2003 in November an Schilddrüsen-Carzinom operiert, wegen eines Arztfehlers, Unwissenheit, Schlampikeit oder wie immer man das nennen mag, ich wurde einen Monat später in einen anderen Krankenhaus operiert, es wurde die ganze SD sowie die vier Nebenschilddrüsen rausgenommen.
die extremen Hals- und Schluckbeschwerden hatte ich sehr lange, da bei der ersten und auch bei er zweiten Op eine Stimmbandverletzung passiert ist,
das heißt, ich hatte und habe noch eine beidseitige Stimmbandlähmung, wobei der linke Stimmbandnerv sich 4mm bewegt, damit muß ich auskommen, das heißt wiederum, entweder ich GEHE oder SPRECHE, beides geht's sich mit der Luft nicht aus,

Novalgin vertrage ich auch nicht,
Tubus: ob klein oder groß, spielt bei MIR keine Rolle, ich brauche bei einer OP einen Schutz der über die Stimmbänder gelegt wird, das wurde in LK Klagenfurt bei der dritten OP praktiziert, ich konnte nach der OP sprechen, hatte kein kratzen oder hüsteln,
ich weiß nicht ob das bei Euren Krankenhaus auch gemacht wird, sollte dein Mann nochmals operiert werden, frage denn Narkosearzt ob diese Methode angewahnt werden kann,
ich war sehr zu frieden damit.
wegen der Stimmbandlähmung nach die zwei OPes mußte ich 30 Sitzungsstunden bei einer Logpädin absolvieren da ich einige Silben nicht aussprechen konnte.

Speichel immer in die falsche Röhre: war bei mir auch so, legte sich nach einer Zeit,

ich nehme Thyrex 0,16, leider hat mein SD Krebs gestrahlt und habe Lungen-Metas, sowie 2 Knochentumore, bin in der Schmerztherapie.

Nachbetreuung: die legt der Arzt fest, je nachdem wie schwer die SD Erkrankung ist oder war, bei mir war es anfangs alle drei Monate nach einigen Jahren alle sechs Monate, jetzt kommt es darauf an wie es mir ergeht, da man bei mir nach 7 hochdosierte Therapien, ( haben mein Blutbild geschädigt) nichts mehr tun kann.

aber ich lebe, kann noch mit Hilfe meinen behinderten Sohn betreuen und ich kann noch lachen,

ich wünsche deinen Mann, aber auch Dir alles Gute, Durchhaltevermögen,viel Kraft und viel Obtimissmus,
ich war oft am verzweifeln, aber es ging immer wieder weiter,

Nach jeden Regen kommt ein Sonnenschein, meistens auch ein schöner bunter Regenbogen. :)

Ich wünsch Euch alles, alles Liebe.............Kopf hoch !!,,,,,,,,,,liebe Grüße Christine


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 Betreff des Beitrags: Re: keine guten spitalserfahrungen
BeitragVerfasst: 19. Okt 2011 8:46 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
Liebe Christine,

vielen lieben dank für deinen bericht. mein mann konnte ja noch am operationstag einwandfrei sprechen. zwar natürlich etwas geschwächt, aber ich hatte nicht den eindruck, dass an den stimmbandnerven etwas verletzt wurde, eventuell waren sie etwas beleidigt.

das mit dem optimismus, ist halt derzeit sehr schwer für uns, da ja nicht nur das sd-problem besteht, sondern er auch einer ngrößeren und viele kleine knoten auf der leber hat, die ebenfalls abgeklärt werden müssen. ebenso sich sein herz verschlechtert hat, alles hat sich seit jänner immer mehr verschlechtert und immer mehr negative diagnosen kamen hinzu.

ich bin leider auch nicht gesund und die ganze aufregung tut mir hat auch nicht gerade gut, bzw trägt zum wohlbefinden bei.

die chirurgin meinte ja nur "es ist alles in ordnung", keine ahnung ob noch eine zusätzliche histologie gemacht wurde, wo der befund noch ausständig ist. normalerweise ist das doch so, oder?

gott sei dank scheint seit heute das fieber endlich weg zu sein, was aber bei der ganzen starken chemie die er bekommt kein wunder ist. ich hoffe, somit, dass er bald entlassen wird.

ich wünsche dir alles, alles gute und einen großen regenbogen

liebe grüße
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: keine guten spitalserfahrungen
BeitragVerfasst: 19. Okt 2011 16:46 
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Registriert: 05. Sep 2011 17:31
Beiträge: 47
hallo! das ist aber schade, dass ihr im endeffekt so schlechte erfahrungen hattet! ich hoffe, dass ihr den befund bald bekommt und dass dann alles passt. komisch, dass ihr nicht mehr informationen bekommen habt. mir hat sie am tag der operation noch alles erklärt. sind die schluckbeschwerden mittlerweile schon wieder weg? ich kann mich erinnern, dass das bei mir auch eine weile gedauert hat. noch alles gute für die nächste zeit!! marlene


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 Betreff des Beitrags: Re: keine guten spitalserfahrungen
BeitragVerfasst: 19. Okt 2011 18:26 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo marlene !

wie geht es dir, bist du schon im job???
sie hat wie gesagt nur gesagt, "alles ist ok" und das war mir zuwenig.

der kalziumspiegel ist grenzwertig daher das maxikalz. ich habe bis heute nicht mit ihr reden können, auch jetzt wo das hohe fieber dazu kam.

die argen schluckbeschwerden sind wesentlich besser, er hat auch mehr als genug appetit :shock: . soll jetzt ein paar tage 50µg euthyrox und dann 100µg nehmen und am montag gehen wir zur ihr in die privatordi. bis dahin sollte der endgültige histo vorliegen.

ich habe aber endlich positive rückmeldungen. habe heute mit der vom sonntag abend diensthabenden ärztin, die ihn aufgenommen hat und auch so nett am telefon war gesprochen. sie hat mir vieles erklärt und besprochen - jetzt bin ich doch wesentlich erleichtert und vorallem endlich wie gewünscht bzw erwartet aufgeklärt worden. sie hat aber ausdrücklich erwähnt, wie hervorragend die fr.dr.tatzgern ist und mein mann bei ihr wirklich gut aufgehoben ist und sie selbst wenn eine op anstehen sollte zu ihr gehen würde. sie hat gesagt, die chirurgin ist auf diesem gebiet super.

ich habe mich sehr über dieses arztgespräch gefreut.

wie gehts denn dir mittlerweile, gibts neuigkeiten?

lg
MAUS


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