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Welchen Chirurgen würdest Du wählen ?
1) Doz. Herman 0%  0%  [ 0 ]
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 Betreff des Beitrags: Welchen Chirurgen soll ich wählen ?
BeitragVerfasst: 30. Sep 2010 15:13 
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Registriert: 30. Sep 2010 8:58
Beiträge: 13
ich habe die Beiträge in Forum gelesen und habe gesehen, daß die besten Dr. Niederle und Dr. Hermann sind.

Ich bin nich zusatzversichert, daher müßte ich die Opeartion privat zahlen.

Beim welchen von diesen beiden Ärzten wäre eine Operation günstiger ?

Operieren sie beide minimalinvasiv oder nur Dr. Niederle (es steht extra auf seiner Homepage) ?

Was meint Ihr; welche wahl wäre besser ?

Ich möchte, daß meine Schildrüse trotz einem 15 mm großen Kalten Knoten erhalten bleibt und möchte eine kleine möglicht unauffällige Narbe haben.


Zuletzt geändert von BettinaM am 01. Okt 2010 8:36, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 30. Sep 2010 16:09 
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Registriert: 07. Aug 2010 9:19
Beiträge: 63
Wohnort: Waldviertel
hallo bettina,
ich wurde von doz hermann operiert und zwar 2x, weil er zuerst nur den lappen entfernt hat wo der knoten war. der schnellschnitt war nämlich nicht eindeutig. dies wurde mir aber erklärt. doz hermann möchte möglichst viel erhalten, wenn dies möglich ist. leider kam am nächsten morgen das ergebnis des pathologen und ich wurde noch einmal operiert. beide male keinerlei stimmprobleme und keine schmerzen. meine narbe ist daher nicht ganz so superschön. habe aber eine frau gesehen, die am selben tag wie ich operiert wurde und zur ersten nachsorge auch gleichzeitig kam - bei ihr war nach ein paar wochen nur mehr ein zarter heller strich zu sehen. kann das kaiserin elisabeth spital also nur wärmstens empfehlen. einziges minus ist das essen, aber du bist ja nicht lange im kh.
liebe grüße
elisabeth


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BeitragVerfasst: 01. Okt 2010 8:21 
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Registriert: 30. Sep 2010 8:58
Beiträge: 13
@ Elisabeth: danke für die Antwort. Doz. Herman wendet keine minimalinvasive Technik (athroskopie) an? Hattest Du dann eine Chemotehrapie bekommen müssen?

Ich dachte vorerst auch an Doz. Herman, weil die meisten Patienten hier im Forum von ihm operiert worden sind.

Einzige, was im Moment für mich für Prof. Niederle spricht ist minimalinvasive Technik.

Ich hatte schon diese Wahl: offen oder minimalinvasiv an meiner Schulter und die minmalivasive Technik hat sich voll ausgezahlt.


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BeitragVerfasst: 01. Okt 2010 15:04 
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Registriert: 07. Aug 2010 9:19
Beiträge: 63
Wohnort: Waldviertel
hallo bettina,
ich habe eine radiojodtherapie 5 wochen nach der op hinter mich gebracht und muss am 2.november zur diagnostik wieder ins smz-ost.
mir wurde doz hermann damals von meinem arzt empfohlen. und bei mir kommt noch eine abneigung gegen das akh hinzu, aber das ist natürlich ganz persönlich und subjektiv.
du kannst dir aber beide homepages ansehen und auch mal zu beiden in die ordi gehen - operieren lässt du dich dann dort, wo du dich wohler fühlst.
wegen der eventuell kleineren narbe würde ich keine entscheidung treffen!
eine freundin von mir wurde schon vor vielen jahren von prof.niederle operiert - er hat angeblich ein besonderes "naheverhältnis" zu ALLENTSTEIGERN, da er selbst von hier kommt.
alles liebe und eine gute entscheidung
wünscht dir elisabeth


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BeitragVerfasst: 02. Okt 2010 14:22 
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Registriert: 30. Sep 2010 8:58
Beiträge: 13
Hallo Elisabeth,

ich wußte nicht, daß Niederle in akh operiert. Ist dann auf Krankenkasse, oder kombiniert: privat Honorar + Krankenkasse.
Ich habe auch gewisse Abneigung gegen AKH. Meistens Maßenabfertigung.

Ich fürchte, daß meine ganze Schildrüse entfernt werden muß: ich habe auf beiden Seiten "kalte Knoten".
Ich würde Dir gerne Paar fragen bezüglich des Lebens ohne Schildrüse stellen:

Wie schaut es mit hormonellen Substitution. Merkt man, daß etwas fehlt ?

Wie ist es mit Sport ? Kann man bedenkenlos Sport betrieben ?

Ich habe gelesen, daß manche Patienten Sprach- oder Schluckprobleme nach der Operation haben. Tritt das sehr oft auf ?

Wie ist es mit "Chemo". Kann man weiterhin arbeiten ?

Wenn ich schon jetzt keine große Pillen schlucken kann (alles wird zerkleinert aufgenommen, sonst droht Erstickungsgefahr !), wie kann ich dann überhaupt Chemotherapie einnehmen ?


Danke für die Antwort und Liebe Grüße. Bettina


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BeitragVerfasst: 02. Okt 2010 20:35 
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Registriert: 07. Aug 2010 9:19
Beiträge: 63
Wohnort: Waldviertel
hallo bettina,
prof niederle war zumindest früher im akh, operiert aber noch irgendwo anders rein privat - soviel ich weiß (bin mir aber nicht sicher).

nun aber zu deinen fragen:
bei mir hat die einstellung nach der radiojodtherapie super funktioniert, nach etwa 8 wochen war ich wieder voll belastbar. ich habe eine sehr lebendige hovawarthündin, die lange spaziergänge braucht. auch sonst arbeite ich ganz ordentlich z.b. beim holzschneiden - habe aber schon gehört, dass die einstellung bei manchen etwas länger dauert - ich hatte scheinbar glück!
mit chemo meinst du wahrscheinlich die radiojodtherapie?! - da kannst du zwischen op und therapie wahrscheinlich nicht wirklich arbeiten - du solltest dich ja erst mal schonen und dann fällst du schon in die unterfunktion - danach geht es dann sehr rasch wieder - kommt natürlich auch auf die arbeit drauf an.
sprach und schluckprobleme gab es bei mir überhaupt nicht (trotz zweier ops hintereinander)
ich plage mich auch beim schlucken von größeren tabletten - aber das habe ich hingekriegt. aber du weißt ja noch nicht, ob du auch eine radiojodtherapie brauchst!!

schau dir unbedingt die homepages der beiden ärzte an da findest du viele fragen bezügl. op erklärt!!!

alles liebe
elisabeth


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BeitragVerfasst: 07. Okt 2010 0:10 
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Registriert: 16. Nov 2008 23:42
Beiträge: 24
Wohnort: Wien
Hallo,

ich wurde von Doz. Herrmann im Rudolfinerhaus operiert. Sowohl die Beratung vor der OP, als auch die Betreuung während der Operation und danach (bei mir stellte sich beim Gefrierschnitt heraus dass der Knoten ein pap. Karzinom ist, daher wurde gleich die gesamte Schilddrüse entfernt) waren absolut optimal. Daher kann ich Doz. Herrmann, von meiner Erfahrung her, sehr empfehlen!

Liebe Grüße, Schmetterling


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