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BeitragVerfasst: 09. Jun 2008 8:51 
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Registriert: 07. Jun 2008 22:55
Beiträge: 2
Hallo!
Ich werde am 12.6. im KES von OA Dr. Kober operiert, die Schilddrüse wird bis auf ein winziges Stückerl rausgenommen, weil alles voller kalter Knoten und auch viel zu groß ist (90ml). Habe weder eine UF noch eine ÜF, hatte bisher auch keinerlei Beschwerden. Meine Bedenken sind nun, nachdem ich viele Beiträge hier im Forum gelesen habe, dass die Umstellung auf Tabletten (Thyrex o.ä.) nicht immer so glatt verläuft und man mit enormen Stimmungsschwankungen rechnen muss. Hat diesbezüglich jemand Erfahrung?
Weiters würde ich gerne wissen, wie schnell man wieder alltagstauglich ist, ich habe zwei kleine Kinder ( 7 Monate bzw. 3 1/2 Jahre) und würde gerne meinen Sommer planen können. Was ist mit Heben, Auto fahren, genereller Beweglichkeit des Kopfes (z.B. beim Schlafen), Stiegen steigen?
Wie schaut es mit Duschen bzw. Haarewaschen aus?
Ist immer mit einer Nackenverspannung nach der OP zu rechnen?
Hat man starke Schmerzen nach der OP, und wenn ja wie lange?
Ich habe hier so oft bzgl. Narbenpflege von einer Ringelblumensalbe gelesen - um welche Marke handelt es sich hierbei?

Ich danke schon jetzt für die wertvollen Infos und hoffentlich beruhigenden Antworten, meine Nerven liegen langsam doch blank.

Barbara


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Jun 2008 14:51 
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Registriert: 30. Sep 2006 18:03
Beiträge: 189
Wohnort: Wien
Ich wurde zweimal von jeweils von einem anderen Chirurgen im AKH Wien operiert und die beiden OP`s und die Nachwirkungen konnten nicht unterschiedlicher sein.
Vergleiche etwa eine Bergwanderung auf die Rax und einen Spaziergang im Park .....

DESHALB - Ich würde prinzipiell mit dem Chirurgen reden, der dich operiert.

Ich war 3 Wochen nach der OP wieder im Beruf ( Sprechberuf ) tätig.

Mit dem Heben sollte man schon ein paar Wochen warten - man spürt aber sofort, wenn man übertrieben hat ;)

Die Ringelblumensalbe bekommst du in jeder Apotheke ( ich war in der Kaiserkrone - Mariahilferstraße ).
Die Contratubex ( Narbensalbe ) ist sauteuer im Vergleich - zeigt aber kein besseres Ergebnis.

Beim Autofahren wegen des Sicherheitsgurtes aufpassen ( kann unangenehm werden ).

Die Beweglichkeit des Kopfes war nach einigen Tagen wieder voll da.

Körperpflege kein Problem.

Nackenverspannungen können nach der OP auftreten, wenn der Kopf zu sehr nach hinten geneigt wurde.

Schmerzen nach der OP hatte ich keine, brauchte keine Schmerzmittel.

Stimme war auch gleich wieder klar - hatte aber einen kleineren Tubus vor der OP bei der Narkoseärztin erbeten.

Alles zusammen - DU BRAUCHST WIRKLICH KEINE ANGST HABEN ...

Alles Gute !


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 Betreff des Beitrags: Danke an Hermine
BeitragVerfasst: 09. Jun 2008 19:57 
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Registriert: 07. Jun 2008 22:55
Beiträge: 2
Liebe Hermine,

vielen Dank für Deine Antworten und aufmunternden Worte! Jetzt ist alles wieder ein bisserl klarer geworden. An den Gurt beim Autofahren hatte ich gar nicht gedacht, nur an das Drehen des Kopfes ...

Aber wie das mit den Schilddrüsenhormonen ist, würde ich noch gerne wissen. Beginnt man gleich nach der OP mit der Tabletteneinnahme oder erst ein paar Tage danach? Wird nach gewissen Blutwerten die Dosierung festgelegt? Und gibt es nun wirklich so arge Stimmungsschwankungen, wie man immer wieder hört?

Barbara


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. Jun 2008 8:46 
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Registriert: 16. Aug 2007 8:27
Beiträge: 155
Hallo Barbamama!
Vorerst alles Gute für die OP!
Bin selbst vor ca 2 Jahren operiert worden und hatte überhaupt keine Probleme, werder Nackenschmerzen oder so. Punkto Tabletteneinnahme kann ich dir nur sagen, ich habe 5 Tage nach meiner OP mit Euthyrox begonne (Ohne einschleichen- hat mir niemand gesagt)- hatte aber auch keine Probleme - keine Stimmungsschwankungen oder so.
Habe mich einfach mit der Tatsache abgefunden . Aber nicht jeder hat so ein Glück. Kopf hoch, du wirst sehen, alles läuft glatt.
Ich war auch bereits wieder nach ca. 3 Wochen im Beruf. Was du auf jeden Fall beachten sollst, dass du dich nicht anstrengst.Wirklich sich zurücknehmen, dann gehts auch.

Liebe grüße und toi toi toi grisu


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BeitragVerfasst: 10. Jun 2008 18:22 
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Registriert: 30. Sep 2006 18:03
Beiträge: 189
Wohnort: Wien
@ Barbara

Mit der Tabletteneinnahme durfte ich beginnen, NACHDEM der histologische Befund sagte, dass es gutartige Knoten waren.
D.h. in meinem Fall waren das 10 Tage nach meiner OP.
Diese nervliche Belastung, weil man ja noch nicht 100%ig wußte, ob die Knoten gutartig waren ( der 1. Gefrierschnitt hat eine Wahrscheinlichkeit von 98 % ) ja, die waren an der ganzen OP das Unangenehmste.

Einige Wochen nach der begonnenen Tabletteneinnahme, macht man dann ein Blutbild und entscheidet dann, ob die Dosierung beibehalten oder verändert wird.
Da ich bereits vor der OP Thyrex 100 genommen habe, habe ich mit dieser Dosierung begonnen und auch beibehalten - und auch seither nicht verändern müssen.

Stimmungsschwankungen kenne ich nicht .....

bzgl OP - Ablauf :
Mein Chirurg hat bei der OP einen Gewebeprobe untersuchen lassen, auf dieses 1. Ergebnis 45 min warten müssen, und dann konnte er die OP erst beenden.
In meinem Fall hat das extrem lang gedauert, weil meine SD 3 relativ große Knoten hatte ( 15 - 25 mm ) und sehr verzystet war.

Die gesamte OP dauerte incl. Wartezeit 1 1/2 Stunden.

Wenn du noch mehr wissen willst, ich habe im Dezember 2006 einen OP-Bericht hier im Forum geschrieben - vielleicht kann er dir die letzten Ängste nehmen.

Alles Gute !


LG
Hermine

Wo und von wem lässt du dich operieren ?


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2008 18:08 
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Registriert: 30. Sep 2006 18:03
Beiträge: 189
Wohnort: Wien
@ Barbara

Für deine OP und den weiteren Verlauf wünsch ich dir alles Gute !

Entschuldige, .... ich habe überlesen, wo und von wem du operiert wirst ...

LG

Hermine


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BeitragVerfasst: 17. Jun 2008 19:18 
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Registriert: 14. Jun 2008 21:05
Beiträge: 12
Hallo Barbara!

Ich bin neu hier um Forum und habe soeben Deinen Beitrag gelesen und hoffe sehr, daß die OP gut verlaufen ist und es Dir danach gut geht. Ich denke an Dich und wünsche Dir auch weiterhin gute Genesung. Bei mir ist es ähnlich, wie Du es geschrieben hast, es gab nie Anzeichen einer Schilddrüsenerkrankung, alle Werte waren bei der Gesundenuntersuchung in der Norm und hatte keine Beschwerden. Vor einigen Monaten überwies mich der Internist zur Szintigraphie mit dem Ergebnis, daß ich mehrere kalte Knoten habe, eine Punktion hat keine eindeutigen Hinweise ergeben und eine OP sei notwendig. Ich holte noch eine zweite Meinung ein, die Ärztin riet mir ebenfalls zur OP. Nun bin ich ganz fertig, weil ich noch nie eine OP hatte und ich nicht weiß, was da auf mich zukommen wird. Sie meinte, daß das Kaiserin Elisabeth Spital sehr gut ist, weil sie auf diesem Gebiet spezialisiert sind und gab mir auch die Telef.Nr. von Dr. Kober, der auch Dich operiert hat, wie Du geschrieben hast.
Nun habe ich eine Bitte an Dich: Bitte, wenn es Dir wieder besser geht und Du in dieses Forum schaust, kannst Du mir von Deiner OP berichten und auch wie Du mit Dr. Kober zufrieden warst und wie er persönlich ist. Ich habe ehrlich gesagt große Angst, auch das lebenslange Tabletten-Schlucken macht mir Kopfzerbrechen, und außerdem habe ich auch gelesen, daß man mit einer Gewichtszunahme danach rechnen muß, was schlimm wäre, weil ich ohnehin übergewichtig bin. Ich bin also alles in allem noch sehr verunsichert und ängstlich.

Ich hoffe sehr, daß es Dir jetzt danach auch schon wieder besser geht, wünsche Dir weiterhin alles Gute und würde mich sehr über Deine Nachricht freuen, wenn es Dir möglich ist, kann auch erst später sein.
Nochmals alles Gute für Dich und liebe Grüße
Gertrud


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 Betreff des Beitrags: Operation
BeitragVerfasst: 17. Jun 2008 19:44 
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Registriert: 13. Jun 2008 19:25
Beiträge: 5
Hallo Gertrud!

Also ich kann Dich beruhigen.Schilddrüsenoperation ist kein Problem.Ich hatte Ende des vergangenen Monats Operation bei der ein Lappen entfernt wurde.Ich war 3 Tage nach der Operation bereits wieder im Unternehmen-allerdings Büro-tätig. Allerdings wurde bei mir nunmehr entsprechende Bösartigkeit festgestellt, sodaß ich mir die restliche SD nächste Woche herausnehmen lasse.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Jun 2008 14:58 
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Registriert: 19. Jun 2008 8:59
Beiträge: 6
Wohnort: Wien
ich wollte nur kurz dazu anmerken, dass man mir gesagt hat, dass ich nach der OP - im krankenstand - nicht auto fahren sollte und zwar wegen der versicherung. sollte etwas passieren und es wird bekannt, dass man eine OP hatte könnte es möglicherweise probleme geben.
ich hab mich dran gehalten und bin nicht gefahren, habe aber nirgends verifiziert, ob diese info auch stimmt.....

mit lieben grüßen und ALLES GUTE!


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