Hallo, das wird unterschiedlich gehandhabt.
In manchen Krankenhäusern wird die Strahlung deiner persönlichen Sachen gemessen und wenn sie zu hoch ist, musst du sie dortlassen, und kannst sie später abholen.
Manche geben sie dir auch so mit nach Hause - es wird allerdings empfohlen, dass du die getragene Wäsche (und sinngemäß gilt das dann auch für alles andere, womit du stark in Kontakt warst und dass "verstrahlt" sein könnte) irgendwo in einen Winkel stellst und erst wieder anfasst, wenn die Strahlung abgeklungen ist. Nach dem österreichischen Gesetz sollst du ja auch zu Hause noch eine Woche in Quarantäne bleiben - wenn diese Woche um ist - ist die Strahlung auch bei den Sachen abgeklungen. Erst anschließend - also wenn die Strahlung schon abgeklungen ist - die Sachen waschen. (Wenn du sie früher wäschst, musst du ja jedes Stück davon wieder in die Hand nehmen und bekommst unnötige Strahlung ab - es ist übrigens eine andere Art der Strahlung als jene, die die Krebszellen zerstört.) Auch solltest du in dieser einen Woche, falls du nicht alleine lebst, den anderen Familienmitgliedern/Mitbewohnern nicht dauerhaft zu nahekommen, auch keine Begrüßungsumarmungen und dgl., und auch keine Zärtlichkeiten austauschen, auch mit Kleinkindern nicht. Menschenansammlungen sollst du überhaupt meiden und drum nach Möglichkeit die Woche zuhausebleiben, öffentliche Verkehrsmittel darf man auch nicht benutzen.
Ich hatte übrigens ein Buch im AKH mit und konnte das wieder nach Hause nehmen, hab es dann aber mal eine Woche stehengelassen, ich war allerdings auch nur sehr kurz drin (hängt vielleicht auch von der vorgesehenen Strahlendosis ab). Wenn du so richtig arg in der Unterfunktion bist, kanns auch sein, dass du dann gar keine Lust mehr hast zu lesen - ist dann echt anstrengend. Was mir gute Dienste geleistet hat damals, war ein Walkman - glabue habe fast nur CDs gehört dort.
Liebe Grüße,
Elis
Gast hat geschrieben:
Ich wurde vor ca. einem Monat in Elisabethkrankenhaus operiert und muss in 2 Wochen zur RJT ins AKH. Im Spital haben sie mir nicht wirklich viel zur Therapie erklärt und den angekündigten Informationsbrief vom AKH habe ich bis jetzt auch nicht bekommen. Jedenfalls haben mir die Ärzte im Elisabethspital gesagt, ich solle Bücher mitnehmen, die ich aber zur Entsorgung dortlassen müsse ... in den ganzen Informationsseiten und Forumbeiträgen hab ich aber nichts in der Art gelesen. Vielleicht kann mir das jemand von euch aus Erfahrung sagen ... bevor ich irgendwelche wichtigen persönlichen Dinge mitnehm die ich dann wegwerfen muss
lG Anne