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BeitragVerfasst: 31. Aug 2005 17:50 
Währen ich diese zeilen für sie schreibe bin ich ständig den tränen nahe.

Als vor ca. einen halben jahr mein Vater zu einer untersuchung zu seinem hausarzt gegangen war hatte der arzt mein vater zu einer kotrolluntersuchung geschickt.
mein vater hatte auf der rechten seite des halses eine ca 3-5 cm große lymphknotenschwellung,bei der untersuchun war angeblich alles ok,man schickte meinen Vater in das Wiener Akh zu einer gewebeprobe,am anfang war alles ok,nach ein paar tagen mußte mein vater erneut ins akh,dort sprachen sie auf einmal von bösartig und man müsse jetzt schnell handeln,es folgten chemo und bestrahlung woche für woche,ich muß zugeben die schwellung ist wirklich ein bischen zurückgegangen,in diesen tagen war es für mich und meinen schwestern schon schwer ihn zu sehen,sein hals war dunkelrot gefärbt,die zunge war nur mit blasen zu und seine unterlippe war sehr stark angeschwollen und hängte auch runter,mein vater war ein Mann mit stadtlicher figur,um die hundert kilo,zu dieser zeit war es schwer für ihn zu essen,er konnte fast nicht kauen wegen der schmerzen auf der zunge und halsbereich und geschmack hatte er auch keinen mehr,"Diese Tinktur für die Zunge wird ihnen schon Helfen"hat man ihm im akh gesagt, es wurde aber einige zeit schon besser,nach einigen wochen hängte die unterlippe noch immer runter,und so viel schleim war immer dabei.
Meinen Vater wurde immer nur gesagt das die unterlippe wieder ok werde,mein vater wog nun zu dieser zeitk nappe 71 kilo,es vergingen wieder einige wochen.
Das Wiener Akh wollte jetzt weiter mit der chemo machen,dazu mußte er aber ins spital kommen stationär aufgenommen.Mein Vater liegt mir und meinen schwestern sehr nahe deshalb bin ich so besorgt und mir fällt das hier was ich jetzt gleich schreiben werde noch schwerer und tut mir im herzen sehr weh .
Als mein Vater am Hals untersucht wurde,hatte mir mein Vater erzählt das der Herr Prof.------------ stark zusammen auf die schwellung gedrückt hat,wo er irgend etwas spürte,seitem hat er dann nur noch schmerz gespürt ,es folgten die weiteren chemo´s und die erste chemo hatte es dann auch in sich,..... mein Vater schwoll die ganze rechte wange an,es tut mir weh wenn ich ihn anschaute und wollte aber vor meinen vater nicht weinen sondern noch mut zusprechen,mein vater wollte nur zu meiner schwester und ihrer familie,da sie haus und garten besitzt,dort war er ziemlich lange so 2monate ca.,im akh hatte man ihn auch mut zugesprochen, wie zum beispiel
"das gesicht was sie da jetzt haben geht nicht mehr zurück" oder "wir bekommen womöglich ein mittel in zwei monaten da verschwindet villeicht die schwellung ,aber (wortwörtlich hat mir mein vater gesagt) da sind sie eh nicht mehr unter uns;"Ok die zwei monate sind schon seit einen monat um,seit montag den 29.August 2005
ist mein Vater wieder im Akh stationär aufgenommen,meine schwester ist jetzt unter ärztlicher obacht,da sie abgenommen hat und sehr schlecht aussieht,
Meinen Vater ist jetzt die ganze rechte gesichtshälfte angeschwollen,so stark das er mit seinem rechten auge nichts mehr sehen kann die augenlieder sehen aus wie kleine lippen ,er sieht fast so aus wie der mann in dem film "der elefantenmensch",beim sprechen kann mann nur mehr murmeln verstehen,er hat jetzt einen schlauch in der nase,eine magensonde die zum essen versorgen hat er gestern bekommen,mein Vater ist jetzt 67 jahre alt und hat 61 kilo,da ich gestern bei ihm war und mir kein arzt mehr was sagen konnte,wollte ich die Telefonnummer vom Prof.-----------,das er mir endlich sagen kann was mein Vater wirklich hat,leider hab ich ihn bis heute noch nicht erreichen können,villeicht können sie mir irgendwie weiterhelfen bitte bitte...

mit freundlichen grüssen


(tut mir leid sie belästigt zu haben und dann noch so viele fehler)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31. Aug 2005 19:14 
Lieber Gast,

es tut mir sehr leid, dass es deinem Vater so schlecht geht. Die Mitteilung des Spitals, so nebenbei zu sagen "aber in 2 Monaten leben Sie eh nicht mehr", finde ich extrem unsensibel, sicher war es aber die pure Gedankenlosigkeit und nicht böse gemeint. Ich kann mir vorstellen, wie fertig du im Moment bist. Jedenfalls wird dir leider wohl dennoch nichts anderes übrigbleiben, als den Tatsachen ins Auge zu sehen - dein Vater ist schwerkrank. Welche Krankheit er nun wirklich hat, kann man via Internet wohl kaum feststellen - falls es sich aber um Schilddrüsenkrebs handeln sollte, dann kann es eigentlich nur das anaplastische Karzinom sein. Dieses ist leider die einzige Krebsart mit einem oft sehr rapiden und schlechten Verlauf - viele Betroffene sterben innerhalb weniger Monate, manche innerhalb weniger Wochen, nur jeder Zehnte überlebt die Diagnose um zehn Jahre. Da sie nur äußerst selten auftritt, ist sie auch nicht allzugut erforscht. Es wird mit Chemo + Bestrahlung derzeit das Menschenmögliche getan für deinen Vater, dennoch würde ich an deiner Stelle versuchen, so viel wie möglich für deinen Vater dazusein - besuch ihn, so oft du kannst.
Du kannst mich über www.sd-krebs.de erreichen, wenn du dich dort registrierst, und an Elis eine persönliche Nachricht schickst (geht, ohne dass deine Email veröffentlicht wird, du musst einfach nur Elis anklicken) wenn du magst, kann ich mich dann mit dir per Mail in Verbindung setzen.

Alles Liebe,

Elis


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Feb 2006 16:44 
Lieber Gast,

auch in dieser schweren Zeit geben Dir Menschen an Deiner Seite Trost und Liebe, und Dein Vater möchte Dich trotz dieses Schicksalsschlags weiterhin strahlend in Erinnerung behalten. Versuche ihn anzulächeln und sei froh erlebt zu haben wieviel Freude er Dir geben kann. Die Mutter meines Mannes ist sehr früh gestorben und er beneidet alle die einen Elternteil lange bei sich haben dürfen. Er mußte sehr früh selbständig werden.
Ein kleiner Trost sei dieser. Ich wünsche Dir alle Kraft und Liebe, daß Du schnell trotz allen Leides Energie haben wirst. "Gott bzw. Gottin" wird dich begleiten ob man will oder nicht. Krankheit und Leben sind Zeichen des Göttlichen. Sehe die Zeichen nicht als Strafe. Leider ist unser Menschdasein von kurzer, befristeter Dauer.
Unser Wissen ist begrenzt und ich persönlich meine, daß man sich ausserhalb unserer trivialen Welt wiedernäer kommn kann und keine Angst haben braucht trotz einen grossen Verlust gemacht zu haben. Das Beste was Du jetzt machen kannst ist ihm beizustehen und vieleicht Schöne Dinge zu erzählen, so schwer es Dir auch fallen möge.
Du bist nicht allein und sage Deinem Vater alles was Du ihm schon immer sagen wolltest. Die Wahrheit ist so wichtig.
Falls Du gläubig bist oder auch nicht, versuche zu beten.
Vielleicht findest Du mehr Ruhe im Herzen, das wünsche ich Dir.

Alles Liebe,
ein anderer Gast


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