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| wie sicher ist die Szinti und die RJT https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=7&t=616 |
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| Autor: | manu [ 05. Jan 2005 13:04 ] |
| Betreff des Beitrags: | wie sicher ist die Szinti und die RJT |
Hallo, ich hab da so eine Frage: Immer wieder liest man, dass Krebs trotz der regelmäßigen Szintigraphie (also Vorsorge) nach vielen Jahren auftritt. Kann man bei der Szinti tatsächlich alle " schlechten" Zellen erkennen? Hat man nicht durch die RJT eh schon bereits alle Krebszellen zerstört?! Bin da jetzt ziemlich verunsichert, dachte ich hätte mit meinen Untersuchungen ohnehin schon das Beste getan. Vielleicht weiß da irgendwer antwort. Manu |
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| Autor: | Gast [ 27. Jan 2005 12:24 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Manu, bestimmt hast Du schon davon gehört, daß Schilddrüsenkrebs sehr langsam wächst. Das ist ein Vorteil gegenüber den meisten anderen Krebsarten, die viel "bösartiger" sein können. Einen Nachteil gibt es jedoch auch dadurch: Noch nach Jahren können (nicht müssen!) Rezidive auftreten, die man anfangs wegen ihrer Kleinheit noch gar nicht bemerkt. Denn leider können durch die Ganzkörperszintigraphie nur Zellanhäufungen ab einer bestimmten Größe aufgespürt werden. Eine RJT sollte zwar idealerweise alle SD-Zellen beseitigen, doch ist das eher theoretisch und gibt keine Garantie. Gerade deshalb sind die lebenslangen(!) Kontrolluntersuchungen ja so unverzichtbar. Mit der regelmäßigen Bestimmung des Tumormarkers Thyreoglobulin steht bei uns zudem ein zweites Kontrollinstrument zur Verfügung. beides zusammen gibt schon so etwas wie Sicherheit. Hilft Dir das ein wenig weiter? MfG Alba |
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| Autor: | manu [ 28. Jan 2005 11:44 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Ganz lieben Dank für deine Antwort. Meine ärgsten Bedenken hast du beseitigen können. Mit der Kontrolle nehme ich es eh sehr genau, nur zittere ich jedesmal vorher, ob nicht doch wieder etwas gewachsen sein könnte. Vielleicht muss ich das alles nur relaxter sehen, damit ich diese Ängste überwinden kann. Danke nochmal, Manu |
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| Autor: | Gast [ 07. Feb 2005 15:05 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Manu, ein unbehagliches Gefühl habe auch ich heute noch vor jeder Kontrolle, obwohl meine OP jetzt schon bald drei Jahre her ist. Vielleicht ist das auch ganz gut so, damit unsereins nicht zu leichtsinnig wird und die Untersuchungen verschlampt? Ansonsten versuche ich, wieder so normal wie möglich zu leben, einfach zu LEBEN und mich nicht verrückt zu machen, indem ich anderer Leute Lebnskonzepte übernehme. Dir ist bestimmt auch schon alles Mögliche empfohlen worden oder? Von der Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel, einer gesunden Ernährung (was das ist, darüber streiten noch die Experten), über Selbsterforschung bis hin zur Änderung des ganzen Lebens war bei mir alles dabei. Hätte ich auch nur die Hälfte umsetzen wollen, wäre ich nur noch mit Krankheit beschäftigt. Dazu habe ich einfach keine Lust. Wie geht es Dir denn inzwischen? LG von Alba |
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| Autor: | Gast [ 08. Feb 2005 11:15 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hi Alba, Ich denke ich hab das Ärgste überstanden. Steh wieder halbwegs sicher im Leben (momentan zumindest) und mach mir auch weniger Sorgen. Ich leb so unterm Motto: ich lebe also bin ich. Und das funktioniert ganz gut. Einiges hab ich umgestellt in meinem Leben, so bin ich bewußter geworden und genieße jeden Tag mehr als früher. Ich kann mich auch an kleinen Dingen erfreuen und stecke mir meine Ziele nicht mehr so unerreichbar hoch. Alles in allem kann ich zufrieden sein, manches ist sicher noch verbesserungswürdig. Ich denke die nächste kleine Krise hab ich dann erst wieder vor der US im Juni, da beginnt man automatisch zum Grübeln. Dank dir für deine Nachfrage, wie läufts bei dir? LG Manu |
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