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 Betreff des Beitrags: Behinderung?
BeitragVerfasst: 28. Mai 2007 11:10 
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Registriert: 23. Mär 2007 11:51
Beiträge: 19
Wohnort: Wien
Hallöchen
Auch ich möchte jetzt einige Fragen stellen. Ich hatte , wie ich in meiner OP Erfahrung, schon geschrieben habe, eine komplett OP der SD hatte. Die Nebenschilddrüsen sind angeblich drinnen geblieben. Ich fühle mich, Gott sei Dank, in keinster Weise behindert. Ich habe 7 Wochen nach der OP wieder mit meinem Kraftsporttrainig begonnen, ausser einem saftigen Muskelkater ist nichts geschehen, was mich beeinträchtigen könnten. Wenn da die Narbe nicht wäre ,würde ich das Alles gar nicht glauben. Natürlich habe ich auch über einen Behindertenpass nachgedacht. Aber nicht um zu Schmarotzen, wie es hier einige meinen, sondern da ich bereits 46 Jahre alt bin, wäre ein kleiner Kündigungsschutz in der heutigen Zeit ja nicht so schlecht. Ich denke es gibt dafür, wie für Alles FÜR und Wider. Wenn man in der momentanen Firma bleiben kann...die nicht zumacht, Konkurs oder dergleichen, dann kann einem der Pass sicher ein wenig helfen...bzw. der Bescheid. Falls die Firma aber doch schließt und man einen neuen Job braucht schaut es sicher wieder ganz anders aus. Ich denke, hier sollte jeder für sich überlegen was auf ihn zutrifft oder helfen kann. Im übrigen weiss ich aus Erfahrung, dass der Behindertenbescheid auch noch in der Kündigungszeit rückwirkend gilt. Meine damalige Kollegin wurde bereits gekündigt und hat sich den Bescheid/Paß gelöst. Ihre Kündigung, da sie 50 % hatte (Zuckerkrank)mußte zurückgezogen werden. Sie ist heute noch in der Firma (das ist sicher 8 Jahre her).
Es ist sicher kein Verbrechen wenn man um seine Job kämpft, und wie oft passiert es, dass man gekündigt wird ohne ersichtlichen Grund, nur weil die Firmen sparen müssen und lieber ganz junge Schulabgänger nehmen denen sie nicht viel bezahlen müssen. Also denke ich nicht, dass es sich hier um Schmarotzer handelt, sondern einfach um eine kleine Sicherheit.Wir haben uns Alle diese Krankheit nicht ausgesucht, und wenn wir schon die Change auf eine kleine Sichheit haben...warum nicht.
In diesem Sinne
Liebe Grüße
Samy


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BeitragVerfasst: 02. Apr 2008 11:58 
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Registriert: 01. Apr 2008 8:52
Beiträge: 27
Wohnort: Wien-Umgebung
liebe forumskollegen,

zum thema behinderung & steuerliche fragen kann man das steuerbuch befragen. dieses wird vom finanzministerium herausgegeben und beschreibt, was man wie bei der arbeitnehmerveranlagung (früher steuerausgleich genannt) absetzen kann.
das steuerbuch (wird jährlich neu erstellt) kann man unter www.bmf.gv.at download, ebenso wie die notwendigen formulare (L5).

den steuerausgleich kann man auch rückwirkend einreichen (wenn ich mich nicht irre-bis zu 5 jahren zurück).

euer
reginald


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BeitragVerfasst: 05. Sep 2008 12:40 
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Registriert: 26. Aug 2008 21:25
Beiträge: 54
Wohnort: Innsbruck
Hallo Leute,

habe beim Stöbern gerade diese Diskussion mitbekommen.
Ich bin w, 25 und mir wurde im Juli 08 die komplette SD plus Lymphknoten entfernt. Neben-Sd sind glaub ich 2 verblieben.
Im Moment sitze ich gerade in der Klinik zur 1. RjT (werde aber morgen gott sei dank entlassen)

Ich dachte mir zuerst auch, dass ich es komisch finde, dass man durch die OP als behindert gilt, aber ich habe zwischen der OP und der rjt wirklich gemerkt, wie sehr die sd einfluss auf den alltag hat. die uf war unerträglich.

Ich arbeite wirklich gerne und freue mich auch wieder anzufangen. Kann mir aber im Moment nicht vorstellen, ob ich jemals wieder auf dieses leistungspensum vor der krankheit zurückkehren kann.

Mein Mann und ich wohnen gemeinsam in einer garconniere und stehen jetzt noch der rjt vor dem Problem, dass man in den ersten Tagen nicht im gleichen Raum schlafen soll.
Eine Nachfrage beim städtischen Wohnungsvergabeamt wurde meinem Mann dann gesagt, dass gewisse Krankheiten und Behinderungen von "Vorteil" sein können. Hierzu muss ich sagen, dass wir schon seit Jahren auf eine städtische Wohnung warten und dementsprechend lange schon gemeldet sind.

Nun gut, aber irgendwie scheint sich niemand auszukennen. Das Gesundheitsamt hat auf grund meines ersten Befundes nach der OP mir 30% Behinderung bescheinigt, ob das für eine frühere Wohnungsvergabe von Vorteil ist, konnte aber der zuständige Beamte natürlich nicht mitteilen.

An wen genau muss ich mich wenden, wegen Pass bzw. Bescheid. Mein Arbeitgeber hat wegen dem Bescheid sicher kein Problem.

Auch zwecks Lohnsteuerausgleich. Sind das außergewöhnliche Belastungen? Was kann man da abschreiben?

Entschuldigt, dass ich so lästig bin, aber nachdem es mir gerade betrifftt, wollte ich einfach mal nachfragen.

Danke!

LG Nicole


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BeitragVerfasst: 25. Sep 2008 23:41 
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Registriert: 24. Sep 2008 11:28
Beiträge: 5
Wohnort: Niederöserreich
Hallo an Alle,
bin Neu in diesem Forum - mir wurde im Mai/Juni 08 die kompl. SD mit Lumpfknoten (nach 3 maliger OP) entfernt, anschl. RJ im SMZ-Ost, bin seit Juli zu Hause und auf dem Weg der Besserung - fahre jetzt im Oktober auf Kur - hoffe anschl. wieder arbeiten zu können.
Meine Probleme sind Haarausfall, extremes Schwitzen bei wenig Anstrengung, Gewichtszunahme, Depressionen...und die Einahme von Kalziumbrausetabletten.
Dies mit dem Behindertenpaß finde ich für richtig, obwohl ich anfangs auch dachte was für eine Behinderung ist das, aber wenn ich es überlege ein Leben lang Tabletten nehmen, vielleicht mit ganz wenig Haaren - ist für eine Frau schlimmer als für einen Mann - sind keine guten Aussichten,
Durch die Ansammlung von Lympfflüssigkeit im Hals - geht seit 3 Monaten nicht weg - war ich bei einer Lympfdrainage worauf die Masseurin behauptet das ich dies ab jetzt regelmäßig tun sollte, weil mir soviele Lymphe fehlen - kennt ihr dies auch?
Die NSD sind für die Bildung von Calcium und Vit D verantwortlich, wenn ich immer wieder schlechte Werte diesbzgl. habe, habe ich dann keine NSD - ist dies richtig ? und wie kann man das sonst noch feststellen.

Dieses Forum hat mir schon viel geholfen.
LG, Brigitte


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BeitragVerfasst: 26. Sep 2008 7:35 
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Registriert: 26. Aug 2008 21:25
Beiträge: 54
Wohnort: Innsbruck
Hallo Brigitte..

ich bin ganz deiner Meinung. Durch die Diagnose ändert sich das ganze Leben. Nichts ist mehr normal. Als Frau ist Haarausfall schrecklich. Ich hatte früher total viele Haare, mittlerweile ist mein Hinterkopf schon recht dünn besiedelt. Noch geht es, aber wenn es so weitergeht, habe ich irgendwann richtig kahle Stellen bzw. eine Glatze.

Bezüglich der Lymphflüssigkeit habe ich Gott sei Dank kein Problem. Der Chirurg hat gemeint, dass deshalb diese Drainagen gelegt worden sind. Die waren 4 Tage drin, damit sich nichts ansammeln kann.
Schlechte Calziumwerte bedeuten noch nicht dass man keine Nebenschilddrüsen mehr hat. Es kann auch sein, dass die Neben-SD durch die OP und Behandlung "beleidigt" sind. Sie können aber wieder zu arbeiten beginnen. Am besten den Chirurgen fragen, wie viel er entfernt hat bzw. müsste es auch im Befund stehen.

Du schreibst auch noch, dass du im Oktober auf Kur fährst. Darf ich fragen wohin und welche Therapien du in Anspruch nimmst.

Weiterhin gute Besserung.

LG Nicole

PS: zu meiner Person.. wurde im Juli 08 operiert (kompl. SD mit Lymphknoten).. RJT Anfang September


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BeitragVerfasst: 26. Sep 2008 11:39 
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Registriert: 24. Sep 2008 11:28
Beiträge: 5
Wohnort: Niederöserreich
Hallo Nicole,
freu mich so schnell etwas zu hören.
Na, hoffentlich bekommen wir keine Glatze - ist etwas kalt im Winter.
Hatte auch die Drainagen nach den OP's, aber nur jeweils 2 Tage, werden sehen was nach der Kur rauskommt, vielleicht will die Maseurin nur Geld verdienen. Das mit der NS werde ich im Nov. bei meiner nächsten Untersuchung mit meinem Arzt abklären - stelle mir jetzt schon den Fragebogen zusammen.
Apropo Kur, die ist in Bad Bleiberg / Kärnten und die Therapien werden vor Ort festgelegt (versch. Massagen, Gymnastik, Gespräche ...) näheres davon wenn ich dort bin und meinen Kurplan habe.
Tipp: Kurtermine selbst mit dem jeweiligen Kurhaus reservieren und dann erst den Antrag stellen ( so kannst Du extreme Wartezeiten umgehen und deinen Wunschkurort auswählen-meiner wäre erst im Jänner 09 gewesen).
Die meisten bekommen nach der OP Euthyrex, in diesem Forum bin ich fast die einzige mit Thyrex 0,16 mg - kommt der Unterschied davon, weil es von versch. Hersteller kommt oder gibt es auch einen anderen?
Habe immer noch ein "ziehen und zwicken" im Hals - mein Arzt sagt das sind die inneren Narben, die kleiner werden und daher dieses ziehen und zwicken - kennst Du das auch?
Alles Gute und lg,
Brigitte


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BeitragVerfasst: 26. Sep 2008 18:40 
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Registriert: 26. Aug 2008 21:25
Beiträge: 54
Wohnort: Innsbruck
Hallo Brigitte,

ich würde den Arzt bei der Kontrolle auch ausquetschen. Wirklich alles fragen, was man wissen will. Ich hab das in der Klinik auch immer so gemacht. Vor allem aufschreiben, sonst vergisst man irgendetwas.

Wer hat dir die Kur verschrieben? Freust du dich schon darauf.
Darf ich fragen, ob du seit der OP zwischenzeitlich arbeiten warst?

Zwecks Euthyrox bzw. Thyrex. Ich habe von manchen gehört, dass sie das Thyrex verschrieben bekommen haben, wenn sie das Euthyrox nicht vertragen. Ich selbst nehme auch Euthyrox.

Das Ziehen und Zwicken ist laut Auskunft meiner Ärzte vollkommen normal. Ich hab es auch. Es ist mehr geworden, seit die Taubheit der Narbe weniger wird. Es kann etwas dauern, bis das aufhört. Ich hab eine Salbe aus der Apotheke und wenn das Zwicken allzu sehr nervt, dann massier ich die Narbe damit.
Wie ist das bei dir? Wahrscheinlich helfen die Lymphmassagen auch oder?

LG Nicole


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BeitragVerfasst: 29. Sep 2008 10:22 
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Registriert: 24. Sep 2008 11:28
Beiträge: 5
Wohnort: Niederöserreich
Guten Morgen Nicole,

am Wochenende komme ich fast nicht dazu, da sind Alle (Mann & Kind) da, und dieses Wochenende haben wir den Garten Winterfest gemacht.
Bzgl. Kur brauchst Du nur zum Praktischen Arzt gehen und ihn direkt darauf ansprechen das Du weg willst (Beschwerden im Hals-, Schulterbereich...) ist normalerweise kein Problem.
Ich war seit meiner ersten OP im Mai nicht mehr arbeiten, werde es voraussichtlich Ende November/Anfang Dezember wieder angehen (habe einen sehr guten Arbeitgeber, der mich nicht drängt oder unter Druck setzt). Die lange Zeit der Erholung braucht man körperlich (war ja ca. 6 Wochen nur im Krankenhaus) wie seelisch ( bin derzeit in Behandlung - starke Depressionen).
Das Zwicken im Hals hat sich nicht geändert - denke auch das sich dies im laufe der nächsten Monate von selbst bessern wird.
Hoffnung nicht aufgeben und lg,
Brigitte


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BeitragVerfasst: 05. Okt 2008 13:03 
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Registriert: 26. Aug 2008 21:25
Beiträge: 54
Wohnort: Innsbruck
Hallo,

entschuldige die späte Antwort. Hatte diese Woche so viel Arbeit, dass ich nicht dazu gekommen bin.

Ich hoffe, es geht dir gut und die Beschwerden werden weniger!

Alles gute für die Kur!

LG Nicole


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