Schilddrüsenforum Österreich
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hashimoto in der schwangerschaft, wie oft kontrolle??
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Autor:  ants [ 18. Mai 2006 11:10 ]
Betreff des Beitrags:  hashimoto in der schwangerschaft, wie oft kontrolle??

hallo!

bei mir wurde kürzlich hashimoto diagnostiziert, ich bin jetzt in der 8. woche schwanger und nehme seit heute thyrex (25 für 4 tage, dann eine woche 50 und dann 100)
mein nächster kontrolltermin ist erst ende juli! aber ich habe schon so oft gelesen, dass man da viel öfter zur kontrolle sollte, noch dazu, wo ich ja gerade erst mit der therapie beginne...
die aufklärung von der ärztin war leider äusserst dürftig, sie hat nicht mal genau erklärt, was ich denn jetzt habe (dank internet bin ich schon ein bisschen schlauer)

bei der ersten untersuchung wurde nur ft3, ft4 (waren in ordnung) und tsh (war bei 8) gemessen, die neuen werte von gestern bekomme ich erst zugeschickt (hat die ärztin nämlich auch nicht verraten, aber ich glaub ich konnte 4.99 beim tsh erkennen)

meint ihr, ich sollte auf mehr kontrolltermine bestehen?
mir kommt auch das "einschleichen" der dosis ziemlich schnell vor, aber da hab ich noch gar keine erfahrung... was sagt ihr?

ich denke ja ich sollte mir einen anderen arzt suchen... :(

vlg
ants

Autor:  Büchermaus [ 18. Mai 2006 13:01 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Ants!

Gratulation zur Schwangerschaft!

Auch wenn du nicht schwanger wärst, müsstest du zu Beginn alle 4 - 6 Wochen zur Untersuchung, damit du möglichst rasch deine Wohlfühldosis erreichst! MIT Schwangerschaft natürlich erst recht, da durch die Schwangerschaft der Schilddrüsenhormonbedarf höchstwahrscheinlich steigen wird! Das heißt: Arztwechsel! Du wirst nicht fachgerecht betreut!
Die Steigerung ist tatsächlich recht rasch, das Risiko, dass du kurzfristig in eine Überfunktion gerätst, ist hoch! Ich habe leider keine Erfahrung mit so hohen Dosen (nehme nur 1/2 Tabl. Euthyrox 75 µg), aber ich gehe doch davon aus, dass jede Dosissteigerung an die 2 Wochen lang eingehalten werden sollte. Ob bei einer Schwangerschaft rascher gesteigert werden soll, weiß ich nicht, bezweifle es aber. Daher nochmals: sofortiger Arztwechsel und nachfragen!

Alles Gute!

Büchermaus

Autor:  ants [ 18. Mai 2006 14:27 ]
Betreff des Beitrags: 

so ich hab grade viel herum telefoniert und einen termin ende mai ergattert, ich hoffe solange geht alles gut

wäre eine überfunktion für das baby schädlich oder nur unangenehm für mich? und vor allem wie schnell merkt man das?
und was mach ich eigentlich, wenn ich bis dahin irgendwelche komischen symptome bekomme? zum hausarzt? oder in die ambulanz?
oi is das kompliziert
tut mir leid wegen der vielen fragen
und danke schon mal für die antworten

lg
ants

Autor:  Büchermaus [ 18. Mai 2006 14:35 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Ants!

Super, dass du einen neuen Termin hast! Ich bin keine Fachfrau, weiß auch nur, dass längerfristige Überfunktion zu Missbildungen führen kann, aber ich denke, dass du davor jetzt mal keine Angst haben musst, da die bei dir möglicherweise entstehende Überfunktion bei zu rascher Steigerung nicht allzu lange anhalten würde. Das ist jetzt alles nur meine laienhafte Meinung! Ich persönlich würde einfach bis zu dem Termin nur langsam steigern - eben 2 Wochen lang die gleiche Dosis einhalten, dann gehst du am wenigsten Risiko ein!

Wäre es nicht möglich, dass du bei so derart dringenden Fragen den Endo schon jetzt anrufst und die Sprechstundenhilfe um ein direktes Telefongespräch mit dem Arzt bittest, damit er dir hilft, die Zeit bis zu dem Termin zu überbrücken? Er kennt sich mit dieser Problematik sicherlich tausendmal besser aus als ich und wird dir den richtigen Ratschlag geben können!

Liebe Grüße,

Büchermaus

Autor:  Sylvia H. [ 10. Jul 2006 13:22 ]
Betreff des Beitrags: 

Bitte auf keinen Fall so schnell steigern!!!
Auch eine Überfunktion kann schlecht für die Schwangerschaft sein.
Mindestens die 50-er Dosis würde ich 2-3 Wochen halten und dann zur Kontrolle.
Sylvia

Autor:  Puschl [ 08. Aug 2006 11:45 ]
Betreff des Beitrags: 

Um Gottes Willen! Ich hoffe, dass du jetzt einen neuen Arzt hast, der von selbst auf regelmäßige Blutuntersuchungen besteht. Denn das macht einen guten Arzt bei solchen Problemen aus.

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