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 Betreff des Beitrags: unbehandelte Haschimoto
BeitragVerfasst: 11. Jan 2006 23:23 
Hallo, ich weiß seit 2 Jahren, dass ich an Haschimito leide. Ich habe keine Symptome und die Krankheit wurde durch eine Routineblutuntersuchung festgestellt. Der TSH schwankt zw. 3 und 6, das freie T3 und T4 ist ok. Ich bin 31 und heirate im Mai. Unser Plan wäre nach der Hochzeit nicht mehr zu verhüten. Bis jetzt hab ich die Krankheit einfach ignoriert. Ich nehme sehr ungern (und ganz selten) irgendwelche Medikamente. Da nun der Kinderwunsch vor der Tür steht machich mir nun mehr Gedanken über Haschimoto. Nun bin ich ganz verunsichert, denn ich habe gelesen, dass bes. bei unbehandelter Haschimoto eine Schwangerschaft oft schwierig ist. Das versetzt mich natürlich in Panik. Ich hab mir auch deshalb nie Sorgen gemacht, denn mein Zyklus ist ganz regelmäßig. Aber vielleicht liege ich falsch. Ich wohne in Salzburg und bin bei Fr. Mänzel in Behandlung. Habe aber gern eine Zweitmeinung. Kennt jemand einen Spezialisten? Muß nicht in Salzburg sein, bin sehr mobil, fahr auch nach Wien wenn es sein muß.
Sonja


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Jan 2006 8:49 
Offline

Registriert: 05. Aug 2005 12:31
Beiträge: 103
Hallo, Sonja!

Mir ging es ähnlich wie dir, bevor ich mit der Einnahme von Thyrex begonnen habe. (Siehe meine früheren Postings). Ich kann dich gut verstehen. Mein fT3 und mein fT4 waren immer in der Norm, sogar relativ hoch. Ich hatte auch keinerlei Symptome. Mir wurde immer gesagt (Hausärztin), dass man das nicht behandeln muss. Mein TSH lag seit 10 Jahren bei ca. 4.2, als ich schwanger wurde. Mein Sohn kam trotz fehlender Hormonsubstitution gesund zur Welt. Erst nach der Geburt erfuhr ich (durch Zufall) von Hashimoto un den Auswirkungen und bin in die Schilddrüsenambulanz am AKH gegangen, wo man mich über die Risiken einer Schwangerschaft mit unbehandelter SD-UF aufklärte. Es ist nicht nur ein Problem schwanger zu werden, sondern die Gefahr eines Abortes oder von Entwicklungsrückständen des Kindes ist erhöht. Ich habe großes Glück gehabt, dass mein Sohn gesund ist. Ich nehme jetzt Thyrex, weil ich für eine zweite Schwangerschaft nicht noch einmal dieses Risiko eingehen will. Es MUSS nichts passieren. Man KANN ohne Hormone schwanger werden. Aber ich persönlich möchte das Risiko auf keinen Fall eingehen. Mir geht es übrigens sehr gut mit den Medikamenten - ich habe überhaupt keine Nebenwirkungen. Man führt dem Körper nur etwas zu, was er ohnehin selbst herstellen würde, wenn er es könnte. Ich hatte anfangs auch eine Abscheu vor dem Gedanken bis an mein Lebensende jeden Tag eine Tablette nehmen zu müssen. Aber ich habe mich daran gewöhnt und finde es nicht mehr tragisch. Leider kenne ich in Salzburg keinen Arzt, weil ich aus Wien bin. Ich bin mir aber sicher, dass du in Salzburg einen Spezialisten finden wirst und nicht nach Wien fahren musst. Alles Gute für deine Hochzeit und die geplante Schwagerschaft!

Liebe Grüße,

Lisa


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Jan 2006 16:46 
Liebe Lisa, danke für deine Antwort. Ich habe heute bereits einen Termin mit meiner Ärztin vereinbart. Ich kann eigentlich zur Zeit gut mit dem Haschimoto leben, denn ich habe keine Symptome. Im Gegenteil - bin eher ein Überfunktionstyp (sehr schank, viel Energie, brauch nicht viel Schlaf, eher nervös,...). Deshalb waren Medikamente nie ein Thema. Im Gegentei, ich habe eher die Bedenken noch dünner zu weden und nervöser. Naja aber bei einer Schwangerschaft trägt man da ja auch die Verantwortung für einen anderen Menschen.....Nimmst du die Medikamente nun nur zur Zit der Schwangerschaft oder wirst du sie immer nehmen. So wie auch du schreibst kann ich im Moment nicht mt dem Gedaken leben für immer Medikamente zu nehmen. Ich nehme nicht mal gern eine Aspro :-) Liebe Grüße und Danke nochmal für die Antwort. Diese gnze Haschimotogeschichte ist zur Zeit wirklich belastend.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Feb 2006 5:25 
Weitere Infos:
http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1039846


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