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MB + Homöopathie
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Autor:  kaloz [ 13. Mai 2005 9:43 ]
Betreff des Beitrags:  MB + Homöopathie

Hallo,

hat jemand Erfahrung mit Homöopathi bei MB? Ich nehme seit 6 Wochen nur Homöoptahie, die Werte sind aber deutlich schlechter geworden, mein Heilpraktiker war mehr schockiert als ich. Nun stehe ich momentan allein da, da ich Favistan nicht nehmen möchte.
Ich wäre wirklich für jeden Hinweis was Alternativmedizin betrifft sehr dankbar.
(evtl. doch Favistan und Homöopathie?, wenn wirklich nicht anders geht)
Grüße

Autor:  KarinP [ 01. Jun 2005 14:18 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo!

Versuchs mal mit Aminosäuren-Präparaten! Meine Homäophatin sagt, die SD wäre nur eine dem Hypthalamus u. der Hypophyse untergeordnete Drüse, und wenn die beiden zuwenig "Nahrung" bekommen, ist es durchaus möglich dass eine untergeordnete Drüse - in unserem Fall die SD - zu spinnen anfängt (womöglich früher als vom Körper vorprogrammiert)
Ich hab eine 3-Wochen-Kur gemacht, und die Werte haben sich brav normalisiert. Dann hab ich aufgehört, und jetzt darf ich wieder 1/1 Favistan = 4fache Normdosis (!!!) schlucken.

Was nimmst Du derzeit?

Autor:  Gast [ 01. Jun 2005 14:31 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Karin,

Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe in der Zwischenzeit doch mit Favistan anfangen müssen, weil die ganze MB-Geschichte unkontrolliert geworden ist, die Werte sind weiter gestiegen, und vor allem, weil meine Augen stark betroffen waren. (endokrine Orbithopatie). Ich nehme zur Zeit nur die halbe Dosis, sprich 10 mg in der Früh, und nehme weiter mein homöopatisches Mittel, (Lycopus Tinktur), allerding ohne die Begleitung meines Homöopat. Ich bin noch auf der Suche nach einem Neuen. Übrigens heute war die erste Blutkontrolle. (nach 2 Wochen Favistan) Die Werte werde ich erst Anfang nächste Woche bekommen. Dann schauen wir weiter ...
Liebe Grüße,

Autor:  Gast [ 01. Jun 2005 15:01 ]
Betreff des Beitrags: 

Hey, das ging ja schnell!

Berichte mir, was bei Deinen Untersuchungen rausgekommen ist!
Mein linkes Aug ist schon ein bisserl betroffen, und drum raten mir die
Internisten dringend zur OP. Die Augenärzte am LKH Kft sagen wiederum,
es ist noch nicht notwendig, vor allem, weil nicht gewährleistet ist, dass nach der OP die Gewebszerstörung im Auge aufhört.

Auf jeden Fall wünsch ich Dir alles Gute und melde Dich bitte auch, wenn
die homöop. Mittel anschlagen!

Und hol Dir bitte auch mehrere Arzt-Meinungen ein, vier Augen sehen mehr als 2!

LG Karin

Autor:  Gast [ 03. Jun 2005 14:52 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo!

Leider hat auch bei mir die Hoöopathie nicht ausreichend Erfolg gebracht, der Krankheitsfortschritt war wohl zu schnell.

Ich denke jedoch, dass auch die Favistan-Therapie homöopathisch begleitet werden kann und die Therapie unterstützt.

Grundsätzlich schwöre ich auf die Homöopathie und bin sehr zufrieden mit allen anderen Wehwechens, die bis jetzt aufgetreten sind.

Bin auch guter Dinge, dass sich auf Dauer wieder alles regelt.

lg
Maria

Autor:  kaloz [ 06. Jun 2005 12:13 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo,

die Werte habe ich soeben bekommen. Es ist ein Rätsel für mich. Außer fT3 und fT4 hat sich nicht viel getan. Also die Freien sind besser geworden, aber weder die Antikörpet noch TSH-Spiegel hat sich verbessert. kann jemand was damit anfangen??!!

Autor:  Gast [ 08. Jun 2005 13:27 ]
Betreff des Beitrags: 

hallo, ich habe auch probiert mit homöopathie den mb zu besiegen.
jetzt geht's mir jedoch schlechter als vorher und ich
verlasse mich jetzt voll und ganz auf die schulmedizin.
es war recht gefährlich nur mit homöopathie zu therapieren.

liebe grüsse

Autor:  Gast [ 16. Jun 2005 21:56 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo!

Ich war über 2 Jahre in Homöopatischer Behandlung da ich mir erhoft hatte dadurch nicht zur OP antreten zu müssen!
Die Homöopatische Behandlug lief paralel zu der TablettenTherapie!
Nachdem ich die Tabletten ausgesetzt habe, hatte ich noch etwa ein halbes Jahr ruhe, dann war die Überfunktion rasant ( innerhalb von 3 Wochen), trotz weiterer Behandlung beim Heilpraktiker , wieder da!

Nach langem hin und her habe ich mich nun für eine operative Lösung entschieden!

Meine Erfahrung sagt mir ein Basedow Erkrankter sollte sich nicht auf die Homöopathie verlassen!!!

Autor:  mch66 [ 19. Jun 2005 21:22 ]
Betreff des Beitrags: 

kaloz hat geschrieben:
Hallo,

die Werte habe ich soeben bekommen. Es ist ein Rätsel für mich. Außer fT3 und fT4 hat sich nicht viel getan. Also die Freien sind besser geworden, aber weder die Antikörpet noch TSH-Spiegel hat sich verbessert. kann jemand was damit anfangen??!!


Hallo!

Das ist aber doch ein super Erfolg, wenn sich die fT3 und die fT4 verbessert haben. Da bekommt man Anfangs nicht mehr hin, weil alles andere sich viel langsamer ändert, das kann Monate dauern! Das persönliche Befinden hängt jedoch primär mit fT3 + fT4 zusammen und gilt auch als Richtwert für eine Normalfunktion der Schilddrüse.

Also freue Dich darüber, dass Du auf die Therapie ansprichst und übe Dich in viel Geduld.

Alles Gute
Maria

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