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Guter Arzt in Wien, der nicht nur den TSH bewertet??
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Autor:  Linni [ 20. Mai 2015 10:59 ]
Betreff des Beitrags:  Guter Arzt in Wien, der nicht nur den TSH bewertet??

Hi!

Wie schon oben beschrieben suche ich nach einem Arzt, der MB auch aufgrund der freien Hormone einstellt und nicht ausschließlich den TSH beurteilt. Gibt es so etwas überhaupt?
Ich habe das Gefühl, ich kann machen, was ich will, meine 4kg, die ich seit Beginn mit Thiamazol dazu bekommen habe, gehen nicht weg... Egal, wie wenig/viel ich esse, und ob ich Sport mache. Mein fT3 liegt am unteren Bereich und ich habe den Verdacht, dass es daran liegen könnte. Aber mein TSH ist gut im Mittelbereich angekommen und deshalb möchte kein Arzt daran etwas verändern.
Bei MB habe ich aber gehört, sollten die freien Werte im oberen Bereich liegen... Hmpf.

Kennt ihr einen guten MB/SD Arzt in wien?

LG Linda

Autor:  Melissa [ 03. Jul 2015 9:31 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Guter Arzt in Wien, der nicht nur den TSH bewertet??

Ich vermute, du leidest mittlerweile an Hashimoto.

Dein TSH sollte nicht höher als 1,0 gehen. maximal 1,2 darfst du tolerieren. Siehe Thyreotropin wikipedia. Deine freien Werte sollten eher hoch in der Norm liegen.

Es ist nicht leicht da einen passenden Arzt zu finden. Manch einem Patienten bleibt nichts anders übrig als eine wohlüberlegte Dosiänderung selber zu verantworten udn dann mittels nächster Blutkontrolle bestätigt zu bekommen, dass es richtig war.

Dazu musse aber selbiger Patient sich tief in die Schilddürsenmedizin und speziell auch der Autoimmunerknakungen Morbus basedow und Hashimoto selber einarbeiten und Zweitmeinungen einholen. Manchmal findet man auch einen Arzt der einem über Email antwortet. Man kann auch über solche Foren teilweise Ärztekontakt finden. Schau mal unter med1.de. Aber wie du selber erlebt hast, muss man auch da als Patient immer vorsichtig sein und das hinterfragen, Zweitmeinungen dazu einholen.

Manch ein Hausarzt akzeptiert wenn der Patient sagt er habe einen Spezialisten gefunden der das und das empfiehlt. Viele gehen ja wegen der SD weite Wege. Wenn du dann die richtigen argumente vorbringst oder gar die Dosis selber schon dahingened angepasst hast udn er findet die Blutwerte OK, dann sollte er mitziehen..oder du musst den Hausarzt wechseln.

Solange in deutschsprachigen Medizinbücher noch steht dass Hashimoto eine seltene Erkrankung ist wird es keine verstärkten Anstrengungen geben, da mehr zu machen.

Dass es eine Volkskrankheit mittlerweile ist in den deutschsprachigen Gebieten muss erst Allgemeingut werden. Vielleicht hilft es, wenn eine sehr berühmte Person daran erkrankt und dieses im Fernsehen kommuniziert. Aber die meisten sprechen nicht darüber..Helmut Schmidt raucht lieber seine Mentholzigaretten. Es hat ja auch ein gutes Alter erreicht damit.

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