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 Betreff des Beitrags: Schilddrüsenüberfunktion
BeitragVerfasst: 13. Mär 2009 17:18 
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Registriert: 28. Jul 2008 7:42
Beiträge: 12
Hallo
Gestern Nacht stieg mein Blutdruck auf 190, worauf ich eine Blutdrucktablette(Nomexor5mg )nahm. Der Blutdruck normaliesierte sich sehr langsam und mir war gar nicht gut.
Ich rief die rettung und wurde in das Krankenhaus gebracht.
Man hat mich untersucht, Blut abgenommen und mich zur Beobachtung dabehalten. Auch wurde ein Ultraschall meiner vergrößerten Schilddrüse gemacht.
Es wurde mir gesagt ich hätte eine Schilddrüsenüberfunktion, daher möglicherweise auch der hohe Blutdruck.

TSH -0.01/L
T4 frei 25,76/H
T3 frei 8,78



Es wurde mir zur OP geraten
Kann mir dazu bitte jemand Tips und Auskunft geben?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16. Mär 2009 16:49 
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Registriert: 26. Okt 2008 15:33
Beiträge: 12
Wohnort: Salzkammergut
hallo gertrude,
hoher blutdruck bzw. hoher puls können ein zeichen für eine überfunktion sein - wurde diese erst jetzt diagnostiziert oder schon früher?
wenn sie erst jetzt diagnostiziert wurde, kommt mir das schon ein bißchen komisch vor, gleich operieren zu wollen.
op ja oder nein ist immer so eine gewissensfrage - ich habe mich bislang dagegen entschieden. ist zwar auch mittlerweile ein standard-eingriff, aber trotzdem mit einigen risiken verbunden. und ob ich jetzt tabletten wegen einer überfunktion nehmen muss oder aufgrund einer unterfunktion wegen fehlender schilddrüse ist auch egal.


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 Betreff des Beitrags: Hallo wuehoem
BeitragVerfasst: 20. Mär 2009 11:27 
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Registriert: 28. Jul 2008 7:42
Beiträge: 12
Danke für die Antwort.
Es wurde mir Monate vorher gesagt ich hätte eine latente Überfunktion.
Ich bekam Thiamazol und musste die für ein paar Wochen nehmen obwohl mir das Medikament nicht guttat, ich fühlte meinen Puls und Herzschlag extrem stark und bekam arge Angst. Nach der Blutkontrolle wurde mir gesagt ich solle die Tabletten absetzen da ich nicht darauf anspreche.
Ich habe die Tabl. dann ausgeschlichen.
Die manifeste Überfunktion wurde erst im Krankenhaus als Nebenbefund erkannt.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Mär 2009 15:43 
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Registriert: 26. Okt 2008 15:33
Beiträge: 12
Wohnort: Salzkammergut
ich hatte in den ersten monaten, in denen ich thiamazol nahm, ebenfalls alle möglichen probleme, vor allem massive panikattacken.
daraufhin hab ich es mit homöopathie versucht, hat zumindest die nebenwirkungen stark eingebremst.
jetzt nehm ich die tabletten schon seit 2 jahren, mittlerweile ohne nebenwirkungen. die schilddrüse hat sich beruhigt, und ich hoffe, es bleibt noch eine weile so. bin nämlich schwanger und möchte mein kind unbedingt stillen (thiamazol in der schwangerschaft ist laut ärzten kein problem, allerdings geht es in die muttermilch über).
wurden dir jetzt andere medikamente empfohlen oder wie machst du weiter?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22. Mär 2009 9:20 
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Registriert: 28. Jul 2008 7:42
Beiträge: 12
Hallo wuehoem

Danke für die Antwort.
Naja, ich sollte das Thiamazol nehmen, aber ich mus ehrlich sagen das ich mich mit dem Gedanken nicht anfreunden kann.
Eine ganze Tablette.. ich werd sie langsam einschleichen und langsam steigern denke ich
mein Gefühl rät mir eher dazu als eine ganze zu nehmen.
Gegen die Panik nehme ich Bachblüten, und Rescuesalbe die ich in der herzgegend einreibe, hilft ein wenig und beruhigt.
Und ich setzte mich mit der Schilddrüse auseinander, ist nicht uninteressant, Louise L. HAY, mir ist das logisch was sie dazu schreibt.
Ich nehme auch Mittel gegen Blutdruck Nomexor5mg.
und ich bin gar kein Tablettenfreund:-( und ganz geknickt.

Dir wünsche ich alles gute und das alles ok geht.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02. Apr 2009 13:37 
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Registriert: 02. Apr 2009 7:29
Beiträge: 15
Hallo

Ich hätte eine Frage welche Dosierungen habt ihr von thiamazol bekommen?
Bei mir wurde nun auch eine geringe Überfunktion festgestellt und ich sollte diese auch nehmen.Habe aber sehr Angst vor Nebenwirkungen, da ich zur Zeit auch noch eine andere Therapie mache und da schon genug Nebenwirkungen habe.

Würde mich über Antworten freuen:)


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 Betreff des Beitrags: Hallo Elkemaus
BeitragVerfasst: 02. Apr 2009 18:12 
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Registriert: 28. Jul 2008 7:42
Beiträge: 12
Ich habe 1 Tablette bekommen, die wurde aber nach 6 Wochen wieder ausgeschlichen.
Mir behagt es auch nicht Tabletten nehmen zu müssen.
Heute war ich in Graz bei den Barmherzigen Brüdern.. Wure alles untersucht.. Blutabnahme, Ultraschall, Szinthi, und auch eine punktion,
Ich mus noch den Befund abwarten, der kommt nach Ostern.
Ich verstehe dich sehr gut und ich werd auch noch Rat diesbezüglich bei einem Komplementärmediziner einholen.
Schreibe dann hier was ich ausfindig machen konnte.
Alles gute für dich..


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 Betreff des Beitrags: OP und/oder KiWu/Schwangerschaft?
BeitragVerfasst: 08. Apr 2009 16:20 
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Registriert: 11. Feb 2009 15:26
Beiträge: 4
Wohnort: Villach
Hallo
ich muss mich hier einklinken:
Bei mir ist seit Jän 09 ein Morbus Basedow bekannt - ich nehme seither täglich 1 Thiamazol und 3xtägl. 20mg Inderal. Meine Werte sind von anfangs (20.01.2009)

fT3 16,71 pmol/l (3,00 - 6,50)
fT4 42,5 pmol/l (9,0 - 22,0)
bTSH 0,01 µIU/ml (0,30 - 4,00)

auf jetzt (30.03.2009)

fT3 4,57 pmol/l (3,00 - 6,50)
fT4 11,6 pmol/l (9,0 - 22,0 )
bTSH 0,00 µIU/ml (0,30 - 4,00)

gesunken. Ich hab die Thiamazol gut vertragen, es gab auch keine Auffälligkeiten mit dem Blutbild und es geht mir eigentlich recht gut. Nur will das TSH einfach nicht ansteigen und wegen bestehendem Kinderwunsch (ich hab noch keins) war ich dann beim Gynäkologen, der gemeint hat, solange ich Tabletten nehmen muss, rät er mir von einer Schwangerschaft ab, denn die Datenlage bzgl. Nebenwirkungen ist sehr schlecht. Ich hab auch hier im Forum gelesen wie es manchen mit Kinderwunsch und in der Schwangerschaft geht und hatte mich eigentlich darauf eingestellt halt noch 1 bis 1 1/2 Jahre zu warten, in der Hoffnung, dass sich der Morbus Basedow einstellen lässt und ich dann keine Tabletten mehr nehmen muss (so war es bei meiner Mutter).

Mein neuer Internist hat sich nun meinen Werten angenommen und ist etwas besorgt, weil das TSH nicht ansteigt und hat gemeint, dass wohl eine OP nötig sei. Ich sag ganz ehrlich - ich hab keine Problem mit der OP, wenn nur dadurch gewährleistet ist, dass ich Kinder bekommen kann! Wobei ich ja dann auch Tabletten nehmen muss!! Also was ist jetzt besser?!?

Ich werd wohl noch mit einem weiteren SchilddrüsenFA sprechen und hoffen, dass sich eine Lösung für mich (ehestmöglich) ergibt.

@ wuehoem: wie geht´s Dir in der Schwangerschaft?

lg
bridget


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Apr 2009 6:57 
Hallo bridget,
meiner meinung nach reden die ärzte viel zu schnell von einer op. bei ca. 50% der betroffenen verschwindet der basedow wieder ganz (bei mir nicht, und ich lasse mich trotzdem nicht operieren)!

zu deinen werten: fT3 und fT4 sind ja schon wieder im Normalbereich, das ist sehr gut, bei mir ist das nie so schnell gegangen (und ich habe mit 3 - 4 Tabletten Thiamazol begonnen). Das TSH dauert einfach, habe viel Geduld. Und warte vielleicht wirklich jetzt mit der Schwangerschaft, kümmere Dich um Dich selbst, schone Dich, wo es nur geht. Meide Jod in Deiner Ernährung, das ist derzeit schlecht für Dich.

Alles liebe
peter


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BeitragVerfasst: 30. Mai 2009 20:14 
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Registriert: 07. Mai 2009 3:45
Beiträge: 4
Wohnort: Graz
Ich hatte alle typischen Symptome einer Ueberfunktion (tsh: 0,003 ft4/24 etc.).
1/4 Tablette Thiamazol und das Schlangengift einer Homooepathin in Graz haben alle Symptome verschwinden lassen. Meine Blutwerte lassen derzeit kein Schilddruesenproblem vermuten.
Keine Atemnot mehr, kein Druck im Hals mehr, kein Herzrasen etc.
Jetzt warte ich die 12 oder 18 Monate ab und dann werden wir weitersehen.
Durch die Thiamazol Einnahme kann sich der TSH Wert erhoehen?
Oder ist es das Schlangengift, das ich nehme?
Vorarlberg.


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