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| Autor: | fran [ 12. Nov 2008 21:32 ] |
| Betreff des Beitrags: | Basedow und Homöopathie |
Hallo alle zusammen... Bei mir wurde heuer im Februar Morbus Basedow diagnostiziert. Seitdem nehme ich Thiamazol. Jetzt war ich heute zur Kontrolle und der Arzt sagte mir, dass er noch bis Februar 2009 abwarten will und wenn sich bis dann der TSH nicht normalisiert hat möchte er operieren... Hier meine Frage an Euch : kann man bei Morbus Basedow mit Homöopathie was ausrichten ? Oder ist doch eine OP die bessere Lösung ? (auch wegen bestehendem Kinderwunsch) ich bedanke mich schon im Voraus für Eure Antworten Andrea |
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| Autor: | annibell [ 14. Nov 2008 12:16 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Fran, ich bin auch an der Schilddrüse erkrankt gewesen, nach einem langem Leidensweg wurde sie dann komplett entfernt. Meine Werte waren einfach immer ausser Rand und Band. Erst jetzt habe ich festgestellt, dass mir möglicherweise Selen gefehlt hat. Ist in Innereien, Eier, Getreide enthalten. Ich nehme jetzt neben den Schilddrüsentabletten Selentabletten von Dr. Gruber (in der Apotheke) und mir geht es viel besser. Es könnte durchaus möglich sein, dass sich deine Schilddrüse wieder normalisiert, ich habe damals die ganze Geschichte nicht so ernst genommen und häufig auf die Tabletten vergessen. Heute bereue ich meine Nachlässigkeit, das wichtigste ist, dass du die Tabletten auch wirklich regelmässig nimmst. Lg, Annibell |
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| Autor: | wuehoem [ 18. Nov 2008 9:56 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
hallo andrea, typisch ärzte... mein alter arzt hat auch beim 2. besuch gemeint: "schneiden wir sie raus, dann haben sie ihre ruhe." nur was dann (fast) keiner dazusagt: ist die schilddrüse weg, musst erst recht täglich tabletten schlucken. bei mir wurde voriges jahr im märz eine überfunktion (kein mb) festgestellt. es hat ca. 1 jahr gedauert, bis meine werte optimal eingestellt waren. nach der meinung des o.a. arztes hab ich nämlich denjenigen gewechselt und seither von keinem arzt mehr das wort op gehört. ich bin jetzt auch seit einem guten halben jahr bei einer homöopathin in behandlung. so direkte auswirkungen auf die sd-werte konnte ich keine feststellen, aber die immense größe der sd ist deutlich zurückgegangen. und was den kinderwunsch betrifft: meiner ist mittlerweile schon fast in erfüllung gegangen - bin schwanger. mein gyn hat gemeint, thiamazol in der schwangerschaft findet er nicht so extrem problematisch. schaun wir mal, ob das so bleibt. nimmst du eigentlich nur thiamazol oder noch was anderes auch? ich nehm zusätzlich noch inderal - wirkt auf die typischen "nebenwirkungen" wie herzrasen und so, aber auch auf die schilddrüse. hat mir aber kein arzt von sich aus empfohlen, sondern eine bekannte, die ebenfalls drunter gelitten hat. erst nach mehrmaligem nachfragen hat dann ein arzt gemeint, dass diese auch noch nützlich sein könnten. alles liebe! moni |
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| Autor: | fran [ 18. Nov 2008 22:24 ] |
| Betreff des Beitrags: | Danke für eure Antworten |
Hallo Moni, erstmal gratuliere ich zur Schwangerschaft und wünsche dir alles Gute ! ich nehme seit Februar Thiamazol. Am Anfang 1 morgens, 1 abends was nach 1 1/2 Monaten zu einer Unterfunktion geführt hat (nicht empfehlenswert !!!!!!) Dann habe ich auf Anweisung des Arztes Thiamazol abgesetzt. Und seit Ende Juni nehme ich wieder Thiamazol aber in einer geringeren Dosis (momentan 1/4 Tablette am Tag). Inderal hat man mir gleich am Anfang angeboten. Aber ich hatte nie Herzrasen, zittrige Hände, Unruhe oder so. Ich habe keine Ahnung was ich machen soll mit diesem MB, aber ich werde das Thema mal mit meinem Hausarzt besprechen... Vielleicht kann ja der noch ein bißchen Licht ins Dunkel bringen... na dann schöne Grüße Andrea |
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| Autor: | wuehoem [ 19. Nov 2008 8:52 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
guten morgen! wennst so eine niedrige dosis thiamazol hast, dann müssen deine werte ja eh super eingestellt sein! meine sinds mit 5 x in der woche eine halbe tablette. und da redet der arzt von op??? ich glaub, eine 2. oder 3. meinung könnte da wirklich nicht schaden. drum hab ich von einem fa in ein spital gewechselt. dort hast nicht jedes mal den selben arzt. aber da kommt man dann auch drauf, wie die verschiedenen meinungen zur selben diagnose sind. und wennst dann den einen arzt auf die aussage vom anderen ansprichst, kommen manchmal sachen heraus, mit denen du nicht gerechnet hast... lg moni |
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| Autor: | Hermine [ 19. Nov 2008 10:28 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
......... "drum hab ich von einem fa in ein spital gewechselt. dort hast nicht jedes mal den selben arzt. aber da kommt man dann auch drauf, wie die verschiedenen meinungen zur selben diagnose sind. und wennst dann den einen arzt auf die aussage vom anderen ansprichst, kommen manchmal sachen heraus, mit denen du nicht gerechnet hast" ... lg moni ......... ............. Dieser Denkansatz ist sehr interessant ...... LG Hermine |
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| Autor: | fran [ 20. Nov 2008 21:15 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Moni, ich habe auch das Gefühl, dass es gut passt... das Problem ist der TSH, der ist kaum meßbar (was bei MB anscheinend normal ist). Aber ich warte noch auf den letzten Befund. Vielleicht sieht da ja der TSH besser aus. Nächste Woche werde ich es erfahren. Also ich bin einmal im Monat beim Hausarzt zur Blutkontrolle und muß alle 6 Monate ins Spital(auch wegen den Augen). Da ist es auch so dass ich jedesmal einen anderen Arzt vor mir habe. Mich hat das bis jetzt eher gestört... na ja, schau mr mal... schöne Grüße Andrea |
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| Autor: | wuehoem [ 22. Nov 2008 0:59 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
hallo andrea, am anfang war ich auch skeptisch, jedesmal einen anderen arzt zu haben. doch dann hab ich gemerkt, dass die abwechslung gar nicht so schlecht ist. in dem spital gibt es noch die guten, alten patientenakten in papierform. und da schreibt jeder arzt bei jeder untersuchung die relevanten sachen auf. ich hatte bald alle ärzte durch und merkte, dass jeder seine eigenen ansichten vertreten will. wenn man aber den einen konkret drauf anspricht, was der andere gesagt hat, kommt der oft drauf, dass auch der andere nicht unrecht hat und es kann zu einer ganz anderen lösung kommen. mir kommt es auch einfacher vor, weil der eine arzt sagt mehr dazu, der andere wieder weniger, die ärztinnen haben andere ansichten (was frauen betrifft - zb kinderwunsch) als die männlichen usw. so habe ich schon mehr erfahren als vorher beim facharzt. übrigens hat mir dort noch keiner der ärzte zu einer op geraten. ich bin gespannt, was bei mir jetzt rauskommt. aufgrund der schwangerschaft soll ich möglichst bald zur kontrolle fahren. allerdings brauch ich bis ins spital mehr als eine stunde und muss vor 10 uhr dort sein. wie soll das aber gehen, wenn ich den ganzen vormittag nur kotze übrigens: war gestern bei meiner homöopathin, ob sie nicht doch noch ein wirksames mittel gegen meine übelkeit wusste. und siehe da, nach langem suchen wurden wir fündig. jetzt kratzt es mich wieder furchtbar im bereich der schilddrüse - sieht so aus, als würde sich da auch wieder was tun (muss aber nix heißen, das ergebnis sieht man dann halt nur wieder am us bzw. an den laborwerten). lg moni |
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| Autor: | fran [ 02. Dez 2008 22:27 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo , am Donnerstag habe ich den Befund aus dem Krankenhaus bekommen... jetzt muss ich wieder eine halbe Thiamazol am Tag nehmen ! Ausserdem alle 14 Tagebeim Hausarzt Blutbild machen lassen und alle 6 Wochen ins KH zur Kontrolle. Im Moment bin ich nervlich ziemlich angespannt und überlege mir tatsächlich ob ich die SD nicht doch entfernen lassen soll ?! Vielleicht ginge es mir dann nervlich besser.... Übrigens noch an Moni: wie gehts mit der Übelkeit ? Ich hoffe besser... Also bis dann Andrea |
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| Autor: | wuehoem [ 06. Dez 2008 15:13 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
hallo andrea, danke, mir gehts noch immer nicht wirklich gut - ich kotze weiter hab mich jetzt überwunden und bin am mittwoch im spital zur sd-untersuchung gewesen. diesmal bin ich beim primar gelandet, der mich äußerst positiv gestimmt hat. er war anscheinend gerade auf einer tagung zum thema sd und schwangerschaft und hat so bilanz gezogen und gemeint, dass bei ihnen in diesem jahr ca. 30 schwangere mit sd-überfunktion in behandlung waren und bei keiner einzigen kam es zu irgendwelchen problemen aufgrund der einnahme von thiamazol... es gehört halt wirklich oft kontrolliert und eingestellt, aber im prinzip denkt er sich auch nichts dabei. von der größe her hat sich meine sd wieder etwas verkleinert, die laborwerte bekomm ich wahrscheinlich dienstag (hoffentlich, denn mittwoch hab ich termin beim gyn). ich weiß nicht, ob eine entfernung der sd für die nerven so gut ist??? meines wissens (???) nach bist du ja dann in einer absoluten unterfunktion und da hast ja genauso diese beschwerden. und so mancher hat mir schon erzählt, dass es bis zu 3 jahre gedauert hat, bis die einstellung mit den tabletten dann gepasst hat und diese zeit auch nicht ohne war. außerdem ist es zwar mittlerweile eine routine-op, aber wenn sie nicht notwendig ist, würd ich sie wahrscheinlich eher nicht machen. schönen gruß vom nikolaus, moni |
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