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werdende überfunktion?
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Autor:  beepbeep [ 15. Apr 2008 11:30 ]
Betreff des Beitrags:  werdende überfunktion?

in der literatur wird beschrieben,daß sich nach einer längeren zeitperiode des jodmangels in der schildrüse sogenannte autonome areale bilden können,die dann um den plasmaspiegel von T3 und fT4 aufrechtzuerhalten,vermehrt schildrüsenhormone bilden.solche autonomen areale wurden bei meiner freundin bei der szintigraphie festgestellt,aber auch areale die eine verminderte jodaufnahme zeigten-sogenannte kühle areale.
die laborwerte der schildrüsenhormone sind aber im physiologischen bereich,d.h.seit der ersten blutabnahme vor 2 jahren ist das TSH von 2,09 auf 0,80 gesunken....
leichte symptome einer überfunktion sind vorhanden:öfters herzrasen, wärmeintoleranz,tremor,hitzewallungen-bei der hausärztin wurde das teils als hysterisch abgetan-auch von panikattacken ist die rede, die im rahmen einer psychotherapie behandelt werden...dabei handelt es sich aber um eine sinnkrise durch das baldige studiumsende-so der therapeut!
der radiologe meint,daß eine operation gemacht werden muß,weil die möglichkeit besteht,daß es zu einer überfunktion kommen kann.
das erklärt er und wir uns so,daß durch den ständigen streßeinfluß im rahmen unseres medizinstudiums die schildrüse, als streßorgan,vermehrt arbeiten muß und die möglichkeit besteht,daß die aútonomen areale sich noch mehr verselbstständigen und daraus eine überfunktion resultiert.
wir arbeiten zur zeit sehr viel mit entspannungsübungen(yoga,met) um diesen streß in prüfungsituationen zu vermeiden, teilweise mit mehr, teilweise mit weniger erfolg...
sie frage ist-warum nicht operieren? im zeitrahmen unseres studiums ist es im moment leider nicht möglich durch eine operation etwaige prüfungen und seminare zu versäumen.also bleibt uns nichts als abzuwarten, und so gut wie möglich streß zu vermeiden!
was mich persönlich sehr interessieren würde,ist,ob es eine möglichkeit gibt durch alternative oder ganzheitlich schulmedizinische methoden die durchblutung dieser autonomen schilddrüsenareale zu regulieren-wahrscheinlich nicht!
aber des öfteren hört man ja,daß eine krasse lebensänderung und ein komplettes umdenken und umstellen des bisherigen lebens bei krebspatienten zu einer heilung geführt hat-das galt dann immer als wunder?
kann man so ein wunder auch bewußt herbeiführen?und die information, die diese heißen schiddrüsenareale aussenden sozusagen in eine andere richtung lenken?
naja,wenn man das wüßte,dann hätte man wahrscheinlich ein allheilmittel gefunden.aber vielleicht könnten wir im rahmen dieses forums einige erfahrungen austauschen und möglicherweise von patienten hören,denen es ähnlich gegngen ist.
danke

Autor:  malfragen [ 17. Apr 2008 0:42 ]
Betreff des Beitrags:  re

hallo beepbeep,
"autonome zonen", das ist wohl das, was auch als "autonome knoten" bezeichnet wird?
ich hab eine ähnliche frage in der knoten-rubrik gestellt.
und gegoogelt: schilddrüsenknoten - alternativ, bzw. - naturheilkunde usw.
bei "wildwuchs" wurde ich fündig.
zeit für diesbez, therapie hab ich auch nicht, aber entspannungsübungen helfen ganz gut.
(ich hab seit 2 jahren das gefühl, etwas "entgleist", bzw.: meine energien werden auf einen ungeliebten nebenschauplatz umgeleitet. - nein, nix mit partnerschaft oder so. - und bei einer der krankheitsbilddefinitionen stand auch, das sei eine art entgleisung im energiehaushalt usw.)
da ich die situation z.z. nicht ändern kann, hoffe ich, meine einstellung dazu zu ändern. bzw.: meine aufgaben als einheit zu sehen, ohne etwas, das sich davon abspaltet.
mal sehn, wie's weitergeht.
ich wünsch auch euch, dass ihr das ohne OP oder medikamente bewältigt!

Autor:  beepbeep [ 18. Apr 2008 11:18 ]
Betreff des Beitrags:  autonome knoten

danke für deine antwort!
hab deinen text unter der rubrik knoten gelesen....
wir haben uns schon für ein paar möglichkeiten interessiert:
anscheinend kann man mit selen positive ergebnisse bei schildrüsenerkrankungen erreichen,was ein univ.prof, auf unserer uni herausgefunden hat, der auch mit tcm arbeitet-genaueres hab ich aber nicht herausfinden können...da geht es um eine allgemeine regelung der schilddrüsenfunktion,nichts spezielles richtung warme oder heiße knoten
ansonsten soll der wolfstrapp bei leichten formen der schildrüsenüberfunktion helfen....laut einer vorlesung über phytotherapie
naja,viel mehr gibt es da wahrscheinlich auch nicht,vor allem hilft bei jedem individuum ein anderer therapeutischer ansatz...
was wir wissen,ist das eben diese entspannungsübungen sehr viel helfen können,um die schilddrüse in bestimmten situationen nicht zu sehr zu strapazieren und einer entgleisung entgegenzuwirken
aber einer operation kann man nicht aus dem weg gehen,weil gerade in jüngeren jahren kann sich aus solchen knoten schon eine merkbare überfunktion entwickeln und dann heißts:thyreostatika nehmen bis euthyreose und danach operieren,was viel unangenehmer ist als präventiv schon eine operation einzuleiten
für eine radiojodtherapie wäre ich nur,wenn eine operation kontraindiziert ist-weil die schildrüse auch hier funktionsunfähig gemacht wird und dann als totes gewebe sozusagen im körper verweilt und immer ein "störfeld"darstellt,schildrüsenhormone müssen ja auch hier eingenommen werden
also:in jedem fall eine operation anstreben,wenn sich nicht schon vorher etwas ändert
meine freundin kann die operation erst diesen jahres im dezember machen und bis dahin müssen wir eben schauen,daß wir einen schritt in richtung veränderung machen-ich hab mich schon ein bißchen in richtung schamanismus interessiert und fahre auch diese´n sommer nach südamerika-die idee ist ja den menschen aus seinen gewohnten mustern zu entreißen um ihn eine chance zu einem neuen leben zu geben-worauf der heilungsprozeß beruht...theorie und praxis ist aber allerdings weit voneinander entfernt-wir werden schon sehen und vertrauen in einen guten ausgang haben müssen
dieses vertrauen wünsch ich dir auch und alles gute für den heilungsprozess

Autor:  malfragen [ 19. Apr 2008 13:07 ]
Betreff des Beitrags:  re

hallo, hab dir gestern schon antwort geschrieben - eintrag ging nicht.
nochmal ganz kurz: hab selen und wolfsrapp gegoogelt - so ohne sind die nicht. (nebenwirkungen)
ich will mich trotz allem nicht operieren lassen (bin 57), denke, wenn sich schon die knoten nicht zurückbilden, hab ich wenigstens ev. über- oder unterfunktion im griff.
euch alles liebe, f. gesundheit udn überhaupt!

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