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| definitive Behandlung bei MB https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=4&t=3243 |
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| Autor: | dorismoser14 [ 25. Feb 2008 16:29 ] |
| Betreff des Beitrags: | definitive Behandlung bei MB |
hallo, ich bin seit ca. 2 jahren wegen morbus basedow in behandlung. seit zwei monaten ca. wurde thiamazol langsam abgesetzt. die werte hielten sich eine zeit lang stabil, jetzt aber wurden sie wieder schlechter (tsh 0,010, t4 und t3 im normbereich). mein arzt legt mir nun eine definitive behandlung nahe und empfiehlt entweder eine op oder eine rjt. eigentlich will ich beides nicht so gerne, denn im selben brief wird vorgeschlagen, wieder 1/2 tablette thiamazol jeden 2. tag einzunehmen. hat jemand bereits erfahrung mit einer op oder rjt? und noch wichtiger: wenn ich beides nicht will (meiner meinung nach funktioniert die therapie mit thiamazol sehr gut, ich vertrage es auch gut) - ist die therapie mit dem medikament ausreichend? MUSS es unbedingt eine op od. eine rjt sein? bin sehr dankbar über hilfreiche antworten! doris |
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| Autor: | Edith [ 26. Feb 2008 10:40 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
hallo doris! Auch mir wurde eine sofortige Operation vorgeschlagen. Nach einigen Versuchen mit Thiamazol (immer wieder Auslaßversuche, die dann wieder eine Behandlung erforderlich machten), bekam ich in einem Befund den Vorschlag OP oder RJTh. und habe mich für die RJTh. entschieden. Hab nach der Einnahme bis genau 3 Monaten danach bemerkt, daß eine Verschlechterung meines Zustandes eingetreten war und wartete leider noch bis zum vorgeschlagenen Überprüfungszeitpunkt von 6 Monaten. War dann natürlich in der Unterfunktion und mußte ab diesem Zeitpunkt LThyroxin (in meinem Fall Euthyrox) einnehmen. Das du Hormone danach einnehmen mußt, kann dir bei beiden Methoden (Op - RJTh) passieren. Nachdem ich im Forum so viele positive Berichte nach den Operationen gelesen habe, würde ich heute doch auch die OP wagen. edith |
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| Autor: | dorismoser14 [ 27. Feb 2008 10:52 ] |
| Betreff des Beitrags: | rjt od op |
hallo edith, vielen lieben dank für deine antwort. ich werd mir jetzt mal eine 2. arzt-meinung einholen, so was schadet ja nie. obwohl mir eines nicht ganz klar ist: wenn ich zu 90% nach der rjt od op ohnehin tabletten schlucken muss, was spricht dann gegen eine weitere behandlung mit thiamazol, die ich ja wirklich gut vertrage? hat zu dieser überlegung vielleicht jemand erfahrung? vielen dank für infos! doris |
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| Autor: | peter2906 [ 27. Feb 2008 23:05 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
hallo doris, ich wollte schon vorgestern antworten, dann ist mir aber was dazwischen gekommen. mir wurde im jahr 2000 zum ersten mal die sog. "definitive behandlung" vorgeschlagen - und ich habe meine Schilddrüse noch immer! trotz zweimaligem rezidiv. aus verschiedenen gründen habe ich mich gegen eine op gewehrt und mich solange informiert und nach ärzten gesucht, bis ich meinen jetzigen gefunden habe. der ist eine echte und anerkannte kapazität und hat meine ansicht bestätigt, dass die op den mb nicht beseitigt, sondern nur ein symptom. und es ist nie sicher, was nach einer op passieren kann. solange du thiamazol gut verträgst und die dosis nicht zu hoch ist, würde ich eine op hinauszögern. ich habe jetzt so langsam die dosis gesenkt, dass ich derzeit ohne probleme mit 1/2 tablette pro woche auskomme. damit könnte ich schon leben (nach einer op hätte ich wahrscheinlich jeden tag die hormone nehmen müssen). vielleicht wage ich aber auch noch einen auslassversuch... was ich zusätzlich gemacht habe: stress vermieden, ernährung umgestellt auf vegetarisch, fast vegan. aber ich mache sport, bin voll einsetzbar im beruf. irgendwie hab ich noch im hinterkopf, dass ein findiger forscher endlich herausfindet, warum mb auftritt und ausbricht. und dann ist der weg frei zu einer definitven behandlung, die diesen ausdruck auch wirklich verdient!! ich bin kein arzt und kenne deine geschichte zu wenig. ich glaube aber, dass es auf jeden fall sinn macht, eine 2. meinung einzuholen. alles gute peter |
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| Autor: | dorismoser14 [ 28. Feb 2008 15:24 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
hallo peter, super - vielen dank für deine infos. ich bin nach diversen internetforschungen auch auf den gedanken gekommen, dass mb durch op od. rjt nur das symptom beseitigt nicht mb an und für sich. super, dass ich mit der "idee" nicht ganz alleine bin. ich versuche mich vegetarisch zu ernähren (ganz ohne ein saftiges steak hin und wieder geht´s allerdings nicht kannst du mir den namen deines arztes verraten? wäre super, irgendwie find ich nicht wirklich was gscheits. jedenfalls vielen, herzlichen dank für deine hilfe! sonnige grüsse doris |
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| Autor: | peter2906 [ 02. Mär 2008 12:59 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
hallo doris, bitte schick mir eine mail an peter2906@gmx.at , dann schreib ich dir die daten. lg Peter |
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| Autor: | panna [ 02. Mär 2008 15:39 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Doris, > obwohl mir eines nicht ganz klar ist: wenn ich zu 90% nach der rjt od op > ohnehin tabletten schlucken muss, was spricht dann gegen eine weitere > behandlung mit thiamazol, die ich ja wirklich gut vertrage? Hormone nach Operation geben dir, was dir fehlt, ohne Nebenwirkungen - Thiamazol hingegen schadet langfristig der Leber usw. - Medikament ist nicht gleich Medikament hier. Aber - wenn bei dir erst das TSH runterging und die freien Werte noch normal sind: dann würde ich erstmal abwarten, vielleicht renkt sich das noch ein. Wenn nicht: eine zweite Thiamazol-therapie ist durchaus vertretbar, wenn nichts dagegen spricht. Nur sollte man dann diese ausreichend lang machen und vorsichtig ausschleichen, ob das bei dir der Fall war, weiß ich nicht. Auch dein Antikörper-Status (TRAK) ist ein Kriterium - bei TRAK etwa über 10 ist die Aussicht eines Rezidivs erhöht. Grüße panna |
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| Autor: | dorismoser14 [ 04. Mär 2008 11:48 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
hallo, vielen dank für deine antwort, infos. das ausschleichen von thiamazol ging meiner meinung bei mir zu rasch. von 1/2 tabletten jeden 2. tag innerhalb von 1 1/2 wochen auf null. ich bin gerade dabei mir eine 2. arzt meinung einzuholen und möchte auf alle fälle noch mal eine thiamazol therapie wagen. vielleicht klappts ja diesmal. wenn nicht, muss ich mich ohnehin für eine definitive behandlung entscheiden. aber noch ist mit das zu früh. ich glaube auch, dass autoimmunerkrankungen viel mit stress (beruflich, privat, etc.) zu tun haben. ich merks bei mir selber. seit ich meinen absolut stressigen beruf aufgegeben habe, geht´s mir von tag zu tag besser. bezüglich nebenwirkungen div. medikamente: ich weiss, dass thiamazol bes. für die leber nicht so toll ist. aber ich persönlich glaube nicht, dass die einnahme von hormonen so ganz ohne nebenwirkungen auskommt. danke nochmals für deine anregungen, diese sind für mich sehr hilfreich. liebe grüsse doris |
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| Autor: | vienna31 [ 15. Mai 2008 14:15 ] |
| Betreff des Beitrags: | mb seit november 2006 |
ich hätte gern mal eure meinungen zum thema gewichtszunahme gelesen? ich nehme prothiucil und das in den verschiedensten dosierungen, kommt immer auf die blutbilder an. schwankt von 3x1 bis zu 2x 1/2 täglich! ich rutsch von über in unterfunktion und das seit diesen 1 1/2 jahren. ich bin neu in diesem forum und hoffe auf eute antworten würde mich auch für ein treffen in wien interessieren danke angelika |
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