Schilddrüsenforum Österreich
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Häufigkeit der Sd Erkrankung
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Autor:  BK [ 04. Jun 2007 20:53 ]
Betreff des Beitrags:  Häufigkeit der Sd Erkrankung

Hallo und guten Abend
Es ist jetzt 3 Wochen seit meiner Operation. ich fühle mich eigentlich ganz gut, nur die Müdigkeit macht mir noch etwas zu schaffen. Ich hätte bezüglich der Schilddrüsenerkrankungen noch eine andere Fragen. Ich wohne in einer kleineren Ortschaft Ca.1700 Einwohner. durch meine OP habe ich jetzt gemerkt, daß bei uns in den letzten 3 Jahren ca.20 SD Erkrankungen aufgetreten sind , davon ca 12 Im letzten Jahr,davon 7 seit Weihnachten und alle fast in der gleichen Siedlung. Die meisten haben Basedow. Das sind aber nur die Leute, die ich kenne, ich weiß nícht, wieviel noch betroffen sind. Ist das ein Zufall, oder kann mir jemand sagen, ob man darüber eine Studie einsehen kann,bzw. wo man nachfragen kann, ob das in der Norm ist.
Liebe Grüße Gitti

Autor:  Norbert Nehring [ 04. Jun 2007 22:32 ]
Betreff des Beitrags: 

Es gibt Studien, einige habe ich in meiner HP erwähnt:

http://www.norbertnehring.de/Jodprophyl ... a/A/a.html

Die Anzahl der Hashimoto-Kranken liegt wohl im Dunkeln.....

LG - Norbert

Autor:  peter2906 [ 05. Jun 2007 7:26 ]
Betreff des Beitrags: 

Lieber Norbert,

ich bin der Meinung, dass wir uns jetzt an die neue österr. Gesundheitsministerin wenden sollen.

Ich hoffe, dass ich das bald selbst in die Hand nehmen kann und bin für Anregungen und Informationen sehr dankbar. z.B. versuche ich zu erfahren, was bei uns alles jodiert wird ("nur" Salz?), von Deutschland hört man, dass auch das Tierfutter jodiert wird und daher auch Fleisch- und Milchprodukte jodverseucht sind. Ist das so? Ist das in Österreich auch so? Was noch alles? Kann man vertrauen, dass Biobauern ihre Tiere mit unjodiertem Futter verwöhnen?
Je mehr Informationen ich von Ihnen bekommen kann, desto besser. Herzlichen Dank für Deine Anstrengungen!

Peter

Autor:  mch66 [ 05. Jun 2007 8:09 ]
Betreff des Beitrags: 

peter2906 hat geschrieben:
von Deutschland hört man, dass auch das Tierfutter jodiert wird und daher auch Fleisch- und Milchprodukte jodverseucht sind. Ist das so? Ist das in Österreich auch so? Was noch alles? Kann man vertrauen, dass Biobauern ihre Tiere mit unjodiertem Futter verwöhnen?


Hallo Peter!

Ja, ist auch Ö so, schon lange wird auch das Tierfutter jodiert, vor allem auch das Salz für die Tiere. Ausgeschieden wird ein zu viel an Jod über den Harn, Kot und über die Milch. Auch Eier enthalten dadurch eine große Menge Jod. Über den Dung kommt dann das Jod in den Boden und dadurch wird auch das Gemüse mit Jod angereichert.

Nachdem es keine Deklarationspflicht von Jod auf dem Tierfutter gibt, kann man leider auch nicht davon ausgehen, dass Biobauern jodfrei füttern (außer sie füttern ausschließlich aus Eigenproduktion und nicht einmal da ist es sicher)

Man entkommt dem nicht...

lg
Maria

www.members.aon.at/shg.schilddruese

Autor:  Norbert Nehring [ 06. Jun 2007 20:45 ]
Betreff des Beitrags: 

peter2906 hat geschrieben:
...ich bin der Meinung, dass wir uns jetzt an die neue österr. Gesundheitsministerin wenden sollen. ...


Bin gerne dabei und freue mich über D/eine Reaktion aus Österreich! Vielleicht sollten wir uns direkt via Mail/Phone austauschen?

Momentan wäre eine gute Gelegenheit, da die Jodanreicherung von der EU-Kommission aufgegriffen wurde, wie Du auf meiner HP ja wohl schon gelesen hast.

Herzliche, erwartungsvolle Grüße

Norbert

Autor:  peter2906 [ 08. Jun 2007 7:54 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Norbert,
ich hoffe, dass ich jetzt am Wochenende Zeit finde, noch einmal deine HP zu durchforsten. Werde mich dann per mail melden.

Liebe Maria,
ich wäre froh über Deine Unterstützung bei meinem Vorhaben, mich an die Frau Dr. Kdolsky zu wenden.

Peter

Autor:  mch66 [ 08. Jun 2007 18:12 ]
Betreff des Beitrags: 

peter2906 hat geschrieben:
Liebe Maria,
ich wäre froh über Deine Unterstützung bei meinem Vorhaben, mich an die Frau Dr. Kdolsky zu wenden.
Peter


Hallo Peter!

Bitte maile mich diesbezüglich lieber direkt unter

mb.schilddruese@gmx.at

an.

Freue mich auf Dein Mail!

lg
Maria

Autor:  Joschkoline1 [ 11. Jun 2007 16:20 ]
Betreff des Beitrags:  Brief an die Gesundheitsministerin

Ich habe ein gutes Gefühl, dass diese Ministerin was tut. Ich habe ihr bezüglich der Transfette in der Nahrung geschrieben und habe auch eine Rückmeldung bekommen.

Alles Gute bei dem Vorhaben!

LG
Joschkoline1

Autor:  Norbert Nehring [ 11. Jun 2007 18:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Brief an die Gesundheitsministerin

Joschkoline1 hat geschrieben:
Ich habe ein gutes Gefühl, dass diese Ministerin was tut. Ich habe ihr bezüglich der Transfette in der Nahrung geschrieben und habe auch eine Rückmeldung bekommen.

Alles Gute bei dem Vorhaben!

LG
Joschkoline1


Danke für die ermutigende Information!!!

LG - Norbert

Autor:  peter2906 [ 05. Jul 2007 12:00 ]
Betreff des Beitrags: 

Leider habe ich auf meine Anfrage im Gesundheitsministerium, die ich per e-mail am 18. Juni gesendet habe, bis jetzt keinerlei Reaktion erhalten...

Peter

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