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 Betreff des Beitrags: ÜF-MB
BeitragVerfasst: 30. Apr 2009 11:30 
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Registriert: 28. Apr 2009 20:04
Beiträge: 21
Wohnort: Wien
Hallo,


Bei mir wurde in 1999 ÜF- morbus basedow diagnostiziert.

Ich habe mich jetzt für eine RJT entschieden und diese wird in einer Woche durchgeführt. (Ich will keine OP) Hat jemand bereits Erfahrung mit einer RJT? (in AKH Wien ??)


Mein letzter Untersuchungsergebnisse:

T4 84
T3 1.1
THS 1.3
fT4 1.2
Trak 2,2

Wäre super, wenn mir hier jemand einen Rat bzw. Tipp geben kann…

Vielen Dank


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BeitragVerfasst: 01. Mai 2009 11:30 
Hallo Nil,
warum gerade jetzt eine RJT? Wenn Trak 2,2 stimmt, dann scheint mir das ein sehr guter Wert zu sein... (bei mir stehen als Referenzwerte 0 - 15 im Befund). Nimmst Du Medikamente, die Du nicht verträgst?

Lg
Peter


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01. Mai 2009 16:14 
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Registriert: 28. Apr 2009 20:04
Beiträge: 21
Wohnort: Wien
hallo peter,

Die Ärzte wollen (-ten) OP, ich nicht!
warum sollte ich hab ich mir gedacht und immer abgelehnt.. Die waren sich auch nicht sicher!! Dann RJT, eine radikale! Lösung.. ich nehme 0.5 thiamazol jeden zweiten Tag ein und ich vertrage es. Angeblich soll sie starke NW haben usw usw...

Was denkst du? soll ich nicht??

tu


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BeitragVerfasst: 02. Mai 2009 0:45 
Hallo Nil,
die Ärzte wollen mich seit 1999 operieren, aber ich will nicht. Die RJT hat letztenendes aber den gleichen Effekt - eine tote Schilddrüse und dann jeden Tag eine Pille mit dem Hormon. Ich war letztes Jahr schon auf 0,5 einmal pro Woche, soweit möchte ich wieder kommen, dann geht das - für mich auch ohne OP oder RJT. Das hat mir auch ein Endo im Winter bestätigt.

Deine TRAK sind niedrig, das ist doch ein gutes Zeichen, vielleicht solltest Du noch eine zweite Meinung einholen... Hast Du es schon mit Alternativmedizin versucht, das könnte helfen, die Dosis Thiamazol weiter zu reduzieren.

Operieren kann man immer gehen, wenn die SD aber raus oder tot ist, kann man gar nichts mehr machen. Aber das ist meine Meinung, ich möchte Dich nicht beeinflussen. Für viele ist es einfacher, die SD zu "sanieren" wie das so schön in der Mediziner-Sprache heißt.


Peter


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BeitragVerfasst: 02. Mai 2009 22:51 
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Registriert: 28. Apr 2009 20:04
Beiträge: 21
Wohnort: Wien
hi peter,

diese Krankheit hab ich bis jetzt nicht sooooooo richtig ernst genommen. Ich hatte immer genug Ausreden!

Seit einiger Zeit merke ich, daß ich etwas unternehmen muss. OP NEIN! RJT (am Dienstag im AKH) OK. Angeblich soll ich dafür sehr geeignet sein, sagten die Ärzte -die wollten auch die OP:))

Aber RESPEKT peter! Diese Krankheit hat dich nicht unter Kontrolle, ganz im Gegenteil. Toll..

tu


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BeitragVerfasst: 05. Mai 2009 6:51 
hi tu,
ich wünsche dir alles gute für heute und die nächste zeit. bitte berichte, wie es dir ergangen ist!

was heißt denn, dass du dafür sehr geeignet bist??

ich kämpfe jetzt schon 10 jahre herum, bin manchmal auch schon müde und denke, raus damit, dann ist ruhe. aber ganz so weit bin ich offenbar noch nicht...

lg
peter


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BeitragVerfasst: 07. Mai 2009 15:00 
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Registriert: 28. Apr 2009 20:04
Beiträge: 21
Wohnort: Wien
hallo peter,

ich war für RJT am 5.5 im AKH: untersucht, kapsel geschluckt, sich ausgeruht und wurde heute 7.7 um 12 Uhr entlassen..weltrekord:))
mir gehts gut, alles schaut ganz ok aber in 4 wochen muss ich zur Kontrolle.

Starkes Schwitzen, unruhig, manchmal nicht sehr müde aber kraftlos und sehr oft in Bewegung...usw

Alle meine bufunde hat mein Bruder gesehen (er ist auch Arzt) und damit ich mehr überzeugt sein soll hat er seinen Profesoren um einen Rat gefragt. Die wollten auch keine OP aber RJT ok.

Mein room-mate war eine sehr lustige Frau die sich vor Jahren operieren liess. Sie war jetzt wegen UF dort und sie muss immer medikamenten einnehmen-ihr lebenlang! DAs finde ich nicht ok, wenn ich jetzt UF bekomme dann kann man das schnell behandeln..vorübergehend medikamente dann schluss..das passt.

Die Ärzte, Krankenschwester sind so toll gewesen, am Anfang alles bis ins Detail erklärt, sich sehr gut um mich gekümmert und mich überzeugt.

ich bin irgendwie froh das gemacht zu haben. Ich fühle mich irgendwie ganz stark...

p.s.: lass dich bitte nicht operieren aber denk über RJT nach.

mfg


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08. Mai 2009 7:35 
hallo,

also meine Informationen waren so, dass auch durch die RJT die Schilddrüse ganz abgetötet werden soll, was selbstverständlich zur Folge haben muss, dass ich dann das Hormon lebenslang substituieren muss.

Ich bin also neugierig, wie stark bei Dir die RJT angewendet wurde bzw. was wirklich passiert, wenn du in die UF kommst.

Sei so nett und berichte, wie es Dir in den nächsten Monaten geht - auch wenn es Dir gut geht. In so einem Forum ist es halt leider oft so, dass nur diejenigen reingehen und schreiben, denen es schlecht geht.

Es freut mich, dass Du jetzt zufrieden bist und gut drauf.

lg
Peter


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08. Mai 2009 14:58 
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Registriert: 28. Apr 2009 20:04
Beiträge: 21
Wohnort: Wien
hi peter,

bei mir wurde mittlere dosis verwendet. Das hab ich extra gefragt (20m..). Mit Augen hab ich keine Probleme.

Nach RJT braucht man keine Medikamente, weil RJT nur die überflüssige im SD vernichtet und irgendwie normalisiert!. SD ist da, deshalb braucht man keine medikamente nacher. Es kann sein, daß man in UF rutscht aber wenn man auch dagegen rechzeitig reagiert, ist es ganz locker behandelbar.

Bei der Entlassung haben sie mir einen Brief mitgegeben und in 10 Tagen bekomme ich einen detalierten. Das werde ich dir schicken, ok? dann kannst du selbe schauen und eine Ahnung haben.

Mir gehts gut und ich möchte daß allen SCHILDKRÖTEN gut geht.

ciao


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Mai 2009 7:55 
Hi Nil,
fein, dass es dir gut geht. bin gespannt auf den brief...

lg und eine schönes wochenende
peter


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