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in der literatur wird beschrieben,daß sich nach einer längeren zeitperiode des jodmangels in der schildrüse sogenannte autonome areale bilden können,die dann um den plasmaspiegel von T3 und fT4 aufrechtzuerhalten,vermehrt schildrüsenhormone bilden.solche autonomen areale wurden bei meiner freundin bei der szintigraphie festgestellt,aber auch areale die eine verminderte jodaufnahme zeigten-sogenannte kühle areale.
die laborwerte der schildrüsenhormone sind aber im physiologischen bereich,d.h.seit der ersten blutabnahme vor 2 jahren ist das TSH von 2,09 auf 0,80 gesunken....
leichte symptome einer überfunktion sind vorhanden:öfters herzrasen, wärmeintoleranz,tremor,hitzewallungen-bei der hausärztin wurde das teils als hysterisch abgetan-auch von panikattacken ist die rede, die im rahmen einer psychotherapie behandelt werden...dabei handelt es sich aber um eine sinnkrise durch das baldige studiumsende-so der therapeut!
der radiologe meint,daß eine operation gemacht werden muß,weil die möglichkeit besteht,daß es zu einer überfunktion kommen kann.
das erklärt er und wir uns so,daß durch den ständigen streßeinfluß im rahmen unseres medizinstudiums die schildrüse, als streßorgan,vermehrt arbeiten muß und die möglichkeit besteht,daß die aútonomen areale sich noch mehr verselbstständigen und daraus eine überfunktion resultiert.
wir arbeiten zur zeit sehr viel mit entspannungsübungen(yoga,met) um diesen streß in prüfungsituationen zu vermeiden, teilweise mit mehr, teilweise mit weniger erfolg...
sie frage ist-warum nicht operieren? im zeitrahmen unseres studiums ist es im moment leider nicht möglich durch eine operation etwaige prüfungen und seminare zu versäumen.also bleibt uns nichts als abzuwarten, und so gut wie möglich streß zu vermeiden!
was mich persönlich sehr interessieren würde,ist,ob es eine möglichkeit gibt durch alternative oder ganzheitlich schulmedizinische methoden die durchblutung dieser autonomen schilddrüsenareale zu regulieren-wahrscheinlich nicht!
aber des öfteren hört man ja,daß eine krasse lebensänderung und ein komplettes umdenken und umstellen des bisherigen lebens bei krebspatienten zu einer heilung geführt hat-das galt dann immer als wunder?
kann man so ein wunder auch bewußt herbeiführen?und die information, die diese heißen schiddrüsenareale aussenden sozusagen in eine andere richtung lenken?
naja,wenn man das wüßte,dann hätte man wahrscheinlich ein allheilmittel gefunden.aber vielleicht könnten wir im rahmen dieses forums einige erfahrungen austauschen und möglicherweise von patienten hören,denen es ähnlich gegngen ist.
danke
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