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Hallo,
also nun meine Meinung:
Bei Hashi ist es erwünscht, dass die Schilddrüse möglichst schnell nicht mehr mitarbeitet. Denn man soll nicht die Gewebezerstörung ausgleichen, also dass man immer hinterherhinkt mit den Reaktionen.
Wichtig bei Hashi ist, dass man dafür sorgt, dass die Schilddrüse sich nicht mehr durch Aktivitäten hervorsticht. Sie soll sich praktisch vor dem Immunsystem verstecken, damit sie nicht zu sehr attackiert wird.
Dazu gehört eben eine möglichst gute Hormonsubstitution.
Bisher sagt ja jeder, dass er eine Unterfunktion hat - und niemand bedenkt, dass man einen Defekt des Immunsystems hat und dass das Immunsystem sich einen Körperteil als Feind auserkoren hat. Gegen die Unterfunktion nimmt man Hormone, gegen die Attacken des Immunsystems an sich gibt es nichts. Dennoch kann man davon ausgehen, dass viele Beschwerden, die trotz guter Hormoneinstellung da sind, nicht mehr durch UF oder ÜF zu regeln sind, sondern einfach zum ablaufenden Immunprozess gehören.
Fakt ist, dass, wenn ein Immunsystem den Feind Schilddrüse fast nicht mehr sieht, sich der/die Patientin besser fühlt.
Einer, der kein Hashi hat, hat ja auch eine Ursache für die Unterfunktion.
Manchmal ist es jodmangelbedingt.
Dann gibt man entweder Jodid dazu und die Schilddrüse springt wieder an.
Oder es reicht nicht und man gibt Jod und Thyroxin als Kombi. Vielfach ist dies keine Dauerbehandlung und später springt die Schilddrüse ohne weiteres wieder an.
Gesunde, die Hormone nehmen, fahren häufig die Produktion der SD runter. Nehmen sie die Hormone nicht mehr, kann es sein, dass die SD vespätet wieder korrekt arbeitet, aber in aller Regel arbeitet sie wieder. Bodybuilder sind ja oft die Typen, die solch einen Blödsinn machen.
Andere Gesunde, die dennoch Hormone nehmen, obwohl sie sie nicht brauchen, bringen sich damit in eine Überfunktion, die auch mal lebensgefährlich sein kann. Thyroxin sind nun mal keine Abnehmpillen.
LG
Anna-Lena
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