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 Betreff des Beitrags: Hashimoto homöopathisch behandeln
BeitragVerfasst: 13. Mai 2005 8:45 
Hallo!

Habe eine latente Unterfunktion mit Verdacht auf Hashimoto (TSH 4,27, T3 und T4 im Normbereich).
Ich nehme derzeit keine Hormone und möchte versuchen, meine Werte durch alternative Heilmethoden zu verbessern.
Ich nehme Selen und Zink. Weiß jemand andere Möglichkeiten der homöopathischen Behandlung von Hashimoto bzw. Unterfuntion?

Liebe Grüße,

Lisa


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Mai 2005 12:29 
hallo lisa,

warst du im akh? die akh-befund klingen nämlich dort immer so.
ich weiss auch erst seit april von meiner ht, war bereits bei homöopathen - nehme derzeit auch globuli - kann dir aber nicht sagen welche, da er meine unvoreingenommene reaktion darauf will - also muss ich noch 3 wochen warten bis ich weiss, welche globuli ich nehme. er hat nicht ganz unrecht, wenn ich nämlich wüsste, welche ich nehme, würde ich mich sofort darüber informieren - und das würde mich vermutlich beeinflussen. er meint auch, er kann sich nicht vorstellen, dass ich thyrex mein leben lang nehmen muss. aber da bin ich ziemlich skeptisch, wäre natürlich super, aber mir reicht es, wenn meine symptome gelindert werden.
ich war auch schon bei kinesologin(+ orthomolekularmed.), dann gehe ich noch zu einer tcm-ärztin und einer cranio sacral-therapeutin. ich habe auch schon gelesen/gehört, dass es manche mit schüsslersalzen hinkriegen und keine sd-medikamente nehmen müssen.

lg,
martina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22. Mai 2005 18:28 
Ich habe folgendes an Alternativ methoden ausprobiert:

a)TCM - Akupunktur und Kräuter - es ging mir nicht wirklich besser, war sehr anstrengend una Aufwendig (Zeit + Geld)

b) Homeopathie - habe ich Geduld verloren nach 1 Monat da es mir weiterhin schlecht ging

c) Kräuter Tees nach TCM --> es ging mir langsam besser aber nebenwirkungen (austrocknung der Schleimhäute waren sehr unangenehm) und meine Heilerin wollte es aber nicht wahr haben, ausserdem waren die Werte immer noch schlecht

Jetzt bin ich bei Eutyrox mit Heuschnupfen und kommischen
Schwindelgefühl (werte sind in "normal" bereich)

Ich probiere begleitend zu Eutyrox wieder Homeopathische Globuli mit Ärtztin mache mir aber Sorgen über starken Heuschnupfen (so etwas hatte ich nie bevor) und überlege ob ich nicht ein anderes Medikament nehme. Bin vorsichtig optimistisch und diesmal darauf eingestellt das es länger dauern wird bis sich wirkung der Homeopatische Behandlung irgendwie zeigt.

Es interessiert misch sehr ob Ihr Erfolg mit eueren Versuchen habts oder jemand andere mit etwas anderem...

Viel Glück

MD


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Mai 2005 10:25 
Also mir ist keine Alternative zu Schilddrüsenhormen bekannt.

Ihr, die Ihr alternative Methoden ausprobieren möchtet, habt nicht bedacht, daß Hashimoto bedeutet, daß die Schilddrüse kaputt geht.
Eine kaputte, zerstörte Schilddrüse wird niemals Schilddrüsenhormone in ausreichender Anzahl herstellen können.

Die alternativen Sachen sind nichts anderes, als Linderung von Symptomen.

Ich gebe zu bedenken, daß Ihr, weil Ihr keine Hormone nehmen wollt, natürlich ständig unter Hormonmangel leiden werdet und daher immer mit Symptomen zu kämpfen habt. Dies treibt Euch dann natürlich noch mehr in die homöopathische, oder sogar esoterische Ecke und dabei wird nur Euer Portemonnaie geleert.

Nehmt Ihr Eure Hormone, habt Ihr nach kurzer Zeit keine zu behandelnden Symptome und schont damit den Geldbeutel.

Nichts für ungut - ich wünsche mir auch, daß ich nicht mein ganzes Leben lang die Hormone schlucken müßte. Ich danke jedoch heute noch meinem Homöopathen, der mir klipp und klar sagte, daß die Schilddrüse so kaputt sei, daß ich ohne die Schulmedizin, also die Hormone, nicht mehr lebenswert weiterleben könnte.

Informiert Euch wirklich ganz genau, ehe Eure Lebensqualität den Bach runtergeht. Nicht immer ist Alternativ die beste Medizin.

Grüße

Anna-Lena


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Mai 2005 10:30 
Liebe Anna-Lena!

Dass man, wenn die Schilddrüse kaputt ist, also nicht mehr die vom Körper benötigten Hormone in ausreichender Menge produzieren kann, Hormone nehmen muss, ist mir völlig klar! Meine Situation ist aber so, dass mir die Ärzte raten, keine Hormone zu nehmen, weil meine Unterfunktion bzw. Hashimoto nur latent ist. Mein T3 und T4 sind normal, mein TSH bei ca. 4,2. Ich möchte aber trotzdem vorbeugen, damit sich mein Hashimoto nicht so schnell verschlechtert. Und vielleicht kann ich in meiner Stufe meine Schilddrüse noch anregen, sich von alleine im Lot zu halten.
Wären T3 und T4 irgendwie außerhalb der Norm, würde ich sicher auch Hormone zuführen!

Liebe Grüße,

Lisa


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Mai 2005 13:02 
Hallo, Lisa,

ich hoffe für Dich, daß Du die Hormone schon nimmst, solange fT3 und 4 noch in der Norm sind.

Dein erhöhter TSH zeigt, daß Deine SD jetzt schon rödelt, um den Stoffwechsel aufrecht erhalten zu können. Du hast bestimmt auch schon Symptome.

Die Situation kann nur schlechter werden - jetzt eingenommene Hormone würden die SD entlasten und damit weit mehr schonen, als es die Homöopathie kann.
Ein nicht behandelter Hashimoto und die damit verbundene weiter fortschreitende UF sind für die SD viel schädlicher.

Warum willst Du Dich noch weiter in die UF treiben? Je tiefer das Loch, desto schwerer ist das Rauskrabbeln.

Die synthetischen SD-Hormone sind nicht mit denen der Wechseljahrtherapie (HET) zu vergleichen. Die SD-Hormone sind den natürlich produzierten SD-eigenen Hormonen nachgebaut und ersetzen nur das, was die SD nicht mehr selber produzieren kann.

Für SD-Hormone gilt:
Nicht so wenig wie möglich, sondern so viel wie nötig!!!

Und mit einem TSH von 4,22 bist Du nach den neuen Richtlinien schon in UF - ich hatte Dir doch schon versch. links gegeben.
Einen hätte ich noch: http://www.die-schmetterlinge.de/downlo ... zwerte.pdf

Ich würde Dir raten, endlich mit den Medis anzufangen.

LG Bettina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Mai 2005 14:51 
Hallo Lisa,

Auch die Uniklinik in Wien, Interne III (Abteilug für Endokrinologie) geht beim TSH von einem Zielwert zwischen 0,5 - 2,5 uU/ml aus.

http://3.inneremed.at/
(vgl. das Skriptum für Famulanten von Prof. Bischof)

LG
Tina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Mai 2005 7:32 
Hallo, Bettina!

Ich weiß, dass mein TSH zu hoch ist, aber danke trotzdem!
Ich habe im Juni eine zweite Untersuchung in einer Schilddrüsenambulanz, um mir eine zweite "Fachmeinung" einzuholen. Im AKH wollte man mich mit einem TSH von 4,2 übrigens nicht einmal untersuchen, weil ich keine Symptome hatte. Erst als ich sagte, dass ich einen Kinderwunsch habe, wurden überhaupt der Belastungstest und der Ultraschall gemacht. Auf meine Frage, warum das so sei, sagte mir der Arzt: "Wenn ich jede Person mit einem so niedrigen TSH-Wert bereits behandeln würde, müsste halb Österreich Hormone nehmen." Wie gesagt, ich hole eine zweite Fachmeinung ein. Danach werde ich entscheiden, was ich tue. Wenn mein TSH aufgrund meiner homöopathischen Versuche gesunken ist, werde ich keine Hormone nehmen. Wenn er immer noch so hoch ist, führt sowieso kein Weg daran vorbei.
Symptome habe ich keine, außer Vitiligo.

Liebe Grüße,

Lisa


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Mai 2005 8:15 
Tolle Aussage des Arztes...was eine Einstellung!

Dann hat scheinbar halb Österreich ein SD-Problem. Wenn viele Leute eine Grippe haben, behandelt man auch nur die, die kurz vor dem Tode stehen, oder?

Vitiligo ist auch eine Autoimmunkrankheit und eng vergesellschaftet mit Hashimoto. Ca. 70% aller Vitiligo-Erkrankten haben auch Hashi (manche Literatur spricht von 90%).

Ich hoffe für Dich, daß Du mit den Hormonen beginnst - solltest Du erst in eine richtige UF (mit Symptomen) fallen, kannst Du Deinen Kinderwunsch erstmal einige Zeit verschieben.

Ich kann nicht nachvollziehen, warum Du Dich so gegen die Hormone sträubst. Es ist etwas, das Deinem Körper fehlt.
Wenn Du Hunger hast, ist Du doch auch etwas, oder?

LG Bettina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Mai 2005 10:21 
Hallo Lisa,

ich hatte auch nur eine latente Unterfunktion, einen TSH von 3,2 (also noch gut in der Norm), T3 und T4 mittig, aber die Freien T3 und Freien T4, also die Hormone, die dem Körper wirklich zur Verfügung stehen: die waren ganz an der unteren Kante. Antikörper-Titer von 20.000 (!).

Ich war antriebslos, leistungsschwach, konzentrationslos, war bei 12 Stunden Schlaf noch nicht wachzubekommen und nahm zu.

Ich dachte auch an alternative Medizin - habe mich aber nach dem Gespräch mit meinem Homöopathen dazu entschlossen, mit Hormonen anzufangen. Ich war schon nach nur einer Woche ein gänzlich anderer Mensch. Seit jetzt fast 3 Jahren bin ich völlig ohne Beschwerden.

Geh mal ins deutsche Hashi-Forum und lies Dir mal die Beiträge durch. Da gibt es viele, die erst mal abwarten wollten und sehr viele, deren Diagnose über Jahre hinweg nie gestellt wurde oder sie einfach nicht behandelt haben. Je länger eine Unterfunktion besteht, umso länger dauert es anscheinend, um wieder aus diesem Tal herauszukommen. Ein sehr langer, steiniger, mühseliger Weg mit vielen Rückschlägen.

Nicht immer ist alternativ oder "natürlich" der Schulmedizin vorzuziehen.

Grüße

Anna-Lena


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