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Gelenkschmerzen durch Hashimoto
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Autor:  kastchri [ 23. Jan 2005 16:51 ]
Betreff des Beitrags:  Gelenkschmerzen durch Hashimoto

Hallo, mein Name ist Christine, und ich habe schon seit 12 Jahren Hashimoto. Bin im AKH in Wien in Behandlung. Leider habe ich auch seit Ausbruch der Krankheit Gelenkschmerzen die von Jahr zu Jahr schlimmer werden. Ich kann sie eigentlich nur mit Voltaren 100 mg so habwegs unterdrücken. Für die UF nehme ich täglich 0,16mg Tyrex. Ungefähr alle 2-3 Jahre werde ich für einige Monate mit Cortison behandelt (Tabletten).Habe gerade eine 3 monatige Cortisonkur hinter mir. Wenn ich dieses Medikament schlucke, gehts mir super, habe nicht die geringsten Schmerzen. Doch leider sind sie wieder da, wenn ich das Medikament absetze. Habe aber kein Reuma! Mit dem Gewicht habe ich die selben Probleme wie alle anderen die an dieser Krankheit leiden. Hat iregenwer Erfahrung mit Gelenkschmerzen im Zusammenhang von Hashimoto? Bin leider schon ziemlich beeinträchtigt bei jeder Bewegung, und niemand kann mir helfen. Cortison möchte ich aber auch nicht mehr nehmen.
Liebe Grüße
Christine

Autor:  Gast [ 27. Jan 2005 12:07 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo

Also ich leide auch an hashi und habe auch gelegentlich diese gelenkschmerzen aber wenn ich sie habe - meistens am abend oder in der früh kann ich kaum weh da fangt es in den beinen an und besonders die handgelenke.

lg

Martin

Autor:  Gast [ 27. Jan 2005 12:17 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo, Ihr Zwei,

bei mir verschwanden die Gelenkschmerzen mit der richtigen Hormoneinstellung.

Eure Werte, incl. Normbereichen?

LG Bettina

Autor:  Gast [ 27. Jan 2005 20:54 ]
Betreff des Beitrags: 

Hi

Das weiß ich noch nicht, hab erst jetzt wieder einen Befund gemacht, und hab noch keinen Arzt gefunden.

Jetzt hab ich eine Empfehlung bekommen und hoffe das ich dann endlich die richtige Medikation bekomme und das die Beschwerden dann zurückgehen.

lg

Martin

Autor:  Gast [ 28. Jan 2005 13:14 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo,
ich gehe erst wieder im Februar ins AKH, werde dann den Blutbefund erfahren. Ich war aber gestern bei meinem Hausarzt, und der meinte ich müßte bei dieser Krankheit mein Leben lang Cortison nehmen! Das wär ja der Horror pur, da hab ich lieber Gelenkschmerzen. Er sagte aber die Lebensqualität würde erheblich steigen.
LG
Christine

Autor:  Gast [ 28. Jan 2005 16:17 ]
Betreff des Beitrags: 

Mal grundsätzlich, wieso habt Ihr Eure Befunde nicht zu Hause?

Lasst Euch JEDESMAL eine Kopie der Werte und Befunde mitgeben und legt einen Ordner an.
Zu den jeweiligen Werten solltet Ihr das Befinden dazu schreiben. Dadurch bekommt Ihr langsam, aber sicher ein Gefühl für die richtige Richtung (Steigernoder Reduzieren) und letztendlich auch für die richtige Dosis.

Ihr könnt auch die bisher gemachten Werte vom Arzt einfordern (Patientenrecht) - schlimmstenfalls müsst Ihr etwas Kopiergeld bezahlen...

LG Bettina

Autor:  Gast [ 28. Jan 2005 18:54 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Christine,

ich will nicht die Aussage des Arztes bestreiten, daß Du Dein Leben lang Cortison nehmen mußt.

Aber: niemals bei Hashimoto.

Deine Gelenkschmerzen, die nur mit Cortisonkuren verschwinden, deuten m. E. (bin Laie) auf eine andere Krankheit hin. Hast Du noch eine Form von Rheuma?

Gelenkschmerzen bei Hashimoto kommen vor - aber von dieser ausgeprägten Form habe ich noch nie gehört.

Außerdem stimme ich Bettina zu:

Warum habt Ihr bei all Euren gesundheitlichen Problemen keine Befunde und Werte zuhause? Es ist nicht nur Euer gutes Recht, nach meiner eigenen Erfahrung ist es sogar sehr, sehr wichtig, über sich und seine Krankheiten gründlichst informiert zu sein. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, daß ich vom Arzt eher als mündige Patientin angesehen werde, wenn ich ihm zeige, daß ich mich informiere und alles wissen will.

Anna-Lena

Autor:  Gast [ 28. Jan 2005 19:02 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Christine,

man sollte seine Antwort doch immer nochmals gegenlesen, ehe man sie abschickt.

Bei meiner Frage, ob Du noch eine Form von Rheuma hast, habe ich was vergessen, bzw. zuviel gelöscht.

Es gibt ca. 400 Formen an Rheuma und ein Nichtvorhandensein an Rheumafaktor im Blut bedeutet nicht, daß man kein Rheuma hat. Es gibt Formen, die sich eben nicht im Blut nachweisen lassen. Genausowenig hat jeder, der einen hohen Rheumafaktor im Blut hat, automatisch Rheuma.

Ich komme aus Deutschland und weiß nicht, wie die Ärztekultur in Österreich ist, daher meine Frage: Warst Du denn schon bei einem Facharzt, bei einem Rheumatologen? Wer verschreibt Dir denn diese Cortisonkuren? Cortison hat ja als Beinahedauermedikament nicht unbeträchtliche Nebenwirkungen, daher würde ich eher 10 Ärzte zuviel aufsuchen, als bei meinem Hausarzt zu bleiben, der sich nicht auskennt.

Anna-Lena

Autor:  Gast [ 28. Jan 2005 20:47 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo, lies mal in der homepage von www.weiss.de
es können hier mehrere faktoren schuld sein (Übersäuerung, Mangelerscheinungen). Ich bin selbst auch eine Betroffene.
Wenn Du möchtest melde Dich einfach bei:
krendelsberger@utanet.at
lieben Gruß
R.

Autor:  Gast [ 04. Mai 2005 21:46 ]
Betreff des Beitrags: 

Gast hat geschrieben:
Hallo, lies mal in der homepage von www.weiss.de
es können hier mehrere faktoren schuld sein (Übersäuerung, Mangelerscheinungen). Ich bin selbst auch eine Betroffene.
Wenn Du möchtest melde Dich einfach bei:
krendelsberger@utanet.at
lieben Gruß
R.

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