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| Schilddrüse und Depressionen bzw. Panikattacken https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=3&t=5987 |
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| Autor: | ireneundwolfgang [ 20. Aug 2019 11:56 ] |
| Betreff des Beitrags: | Schilddrüse und Depressionen bzw. Panikattacken |
Hallo Leute, bin etwas enttäuscht, ich glaube, dieses Forum ist nicht mehr aktuell bzw. wird nicht mehr optimal gewartet, man findet wenig aktuelle Eintragungen. Bitte um Info! Mein Problem: alter Hut, Schilddrüse und Depressionen gehören leider zusammen. Vor 20 Jahren Knotenstruma festgestellt im Zuge der Diagnose Panikattacken. Vor 10 Jahren wurde die Schilddrüse komplett entfernt, seitdem hat sich alles ziemlich verschlechtert. Bin laut Blutwerte optimal eingestellt, trotzdem extreme Kälteempfindlichkeit, Übergewicht (habe 20 kg nach OP zugenommen, ob SD oder Antidepressiva, keine Ahnung, trotz Diät bekomme ich nichts runter, schlechter SToffwechsel, die Depressionen mit generalisierter Angststörung ist wesentlich schlimmer geworden, SD-Ärzte behaupten, hat nichts mit der Schilddrüsenentfernung zu tun, lt. Blutbild passt ja alles!!! Bin jetzt 59 Jahre und bin trotz allem der Meinung, dass es sehr wohl mit der SD zu tun hat, aber die Ärzte sind gegenteiliger Meinung. Hat jemand das gleiche Problem bzw. kennt jemand einen Arzt, der dieses Thema ernster nimmt und nicht der Meinung ist, stimmen die 3 Blutwerte (TSH, F3, F4) kann nicht die SD schuld sein. Wäre super!!!! LG |
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| Autor: | snooperl [ 20. Aug 2019 12:35 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Schilddrüse und Depressionen bzw. Panikattacken |
stell bitte mal deine werte ein. wenn ich hör nach werten perfekt eingestellt kommt mir schon das kalte grausen. das hatte ich mit meiner tochter. TSH unter behandlung von 3,9 ft4 unterkante und auf nachfragen ob wir bitte erhöhen können patzige antworten dass sie in die ÜF rutschen würde. da kam auch immer wenn die werte in der norm sind muss es ihr ja gut gehen ich selbst bin seit jahren nach freien werten eingestellt was zu einer TSH supprimierung führt aber mir gehts im gegensatz zur landläufigen meinung dass ich schon tot sein müsste super damit |
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| Autor: | ireneundwolfgang [ 20. Sep 2019 22:14 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Schilddrüse und Depressionen bzw. Panikattacken |
War jetzt länger nicht im Forum. Danke für deine Antwort. Was meinst du mit freien Werten? Dass du höhere Dosis einnimmst? Hat mir eine Bekannte auch empfohlen, sie nimmt fast das doppelte der empfo hlenen Dosis ein (250mg) und seither geht es ihr psychisch und auch körperlich wieder gut. Trau mich leider nicht so richtig. Hat jemand Erfahrung damit, sich selbst überzudosieren? LG |
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| Autor: | Ellen72 [ 21. Sep 2019 15:34 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Schilddrüse und Depressionen bzw. Panikattacken |
Wie hoch ist eigentlich deine LT-Dosis? Schreibe doch bitte mal deine letzten Werte (TSH, ft3, ft4) hier rein. Die freien Werte sind ft3 und ft4. Ich z.B. weiß wo mein ft4 liegen muss damit es mir gut geht. Ich habe freie Hand und darf meine Dosis selber bestimmen. Ich habe mich aber auch schon heftig überdosiert, weil ich zu schnell zu hoch gegangen bin. LG Ellen |
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| Autor: | snooperl [ 22. Sep 2019 13:39 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Schilddrüse und Depressionen bzw. Panikattacken |
Freie Werte sind wie Ellen schon geschrieben hat ft4 unf ft3 sie zeigen die aktuelle Versorgung mit verfügbarem Hormon an. Viele gute Ärzte stellen daher gar nicht nach TSH sondern nach freien Werten ein, es gibt auch genug Patienten wo TSH und die Werte und damit das Befinden überhaupt nicht zusammen passen. UND dann gibt es noch den persönlichen Wohlfühlbereich innerhalb dieser Werte. Den muss man selber finden. Überdosieren kann ich niemandem raten, wenn man sich in eine Überfunktion schiesst ist das noch viel hässlicher als eine Unterfunktion - einziger Vorteil man kommt schneller wieder raus. Ich wäre wenn man den TSH anschaut in einer Überfunktion, aber bin es nicht. Hatte erst kürzlich genau diese Diskussion mit einem praktischen Arzt. Dass im sogar im Beipackzettel von T3 und Kombipräperaten (und in der Fachliteratur sowieso) steht dass es den TSH suprimiert ist an den meisten Ärzten leider vorüber gegangen. Daher: lass bitte mal freie Werte machen und dann schau wo du stehst - einfach so rumbasteln ins Blaue hinein kann gut gehn, aber raten würd ichs niemandem - weil wenns dir dreckig geht hast du keinen Plan obs von einer UF einer ÜF oder sonst was kommt. Wegen deiner Freundin: Ich kenne auch so einen Fall wo jemand extrem hohe Dosen nimmt - aber da besteht irgendeinen absorbstionsstörung im Darm. Sonst sind 250 eher ungewöhnlich hoch (ausser das is a 2m frau mit 160kg) |
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