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BeitragVerfasst: 18. Jan 2016 20:47 
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Registriert: 15. Jan 2016 15:04
Beiträge: 11
Hallo Allerseits!

Ich bin neu hier und lese seit meiner Hashimoto-Diagnose am 07.12.15. von Zeit zu Zeit in diesem Forum.
Hier ist immer wieder die Rede von neuen TSH-Grenzen (also 0,5 – 2,5 µU/ml) und mich würde brennend interessieren, wo man denn diese nachlesen kann?
Kurz zu meiner Person:
Ich bin 35 Jahre alt, 1,70 m groß und wiege derzeit leider ungefähr 110 Kilo.

Meine Werte 07. 12.15:
TSH (0.50 – 4.20 µU/ml): >100.00
FT4 (0.95 – 1.70 ng/dl): 0.20
FT3 (3.1 – 6.8 pmol/l): 2.2
TPO (<35.00 U/ml): 11.00
TAK (<115.00 U/ml): 459.90

Meine Werte 11.12.15 (NUK)
THS (0.50 – 4.20 mU/L): 136,50-
FT4 (0.93 - 1.70 ng/dl): 0.21¯
FT3 (3.1 - 6.8 pmol/l): 2.5¯
TPO (<5.61 IU/ml): 2.55
TAK (<4.11 IU/ml): 111.93-

Diagnose:
Manifeste Hypothyreose, Chronische Immunthyreoiditis

Szintigraphie:
TC-99m, Uptake: 2.0 %
Funktion stüchtig

Sonographie
Normogroß (F <18 ml, M < 25 ml)
Echomuster der Schilddrüse: inhomogen
echoarm

Therapieempfehlung:
Thyrex: 100 µg, ½ Tabl. Tgl. für 6 Tage, dann
Thyrex: 100 µg, 1 Tabl. Tgl. weiter

Kontrollen/ empfohlende Untersuchungen:
THS-Kontrolle in 2 Monaten beim niedergelassenen Arzt.
Kontrolle in unserer Ambulanz, am 13.06.16


Und dann hab ich noch einen von der Notaufnahme, da mir aufgrund der zu geringen Einschleichung das Herz mächig davonflatterte: :?

Meine Werte 14.12.15
TSH (0.50 – 4.20 mU/L): 156.30
fT4 (0.93 – 1.70 ng/dl): 0.44
fT3 (3.10 – 6.8 pmol/l: 3.24

Heute (18.01.16) habe ich meine Werte erneut nehmen lassen, jetzt bin ich gespannt was morgen rauskommt.

Mittlerweile habe ich mit meiner Ärztin auf 150 µg Euthyrox erhöht, ich habe zum Teil sehr heftige Über-, zum Teil sehr heftige Unterfunktionssymptome, insgesamt geht es mir aber um einiges besser als im Dezember.

Wenn ich Beweise für die herabgesetzte Norm habe, möchte ich das gerne meiner Ärztin zeigen, die immer noch überzeugt ist, dass ich den Hashi erst seit ein paar Monaten habe.
Denn mein TSH-Wert war am 20. 02.15 bereits auf 2, 65 und meine Ärztin kennt mich erst seit ca. 2 Jahren. Ich glaube fest daran, dass ich mich seit ca. 7 - 8 Jahren überwiegend in einer Unterfunktionsphase befinde.
Ausserdem bin ich davon überzeugt dass ich den Hashi bereits mein Leben lang oder spätestens seit meiner Pubertät habe.
Solange ich mich erinnern kann, hatte ich periodisch mit Unter- oder Überfunktionssymptomen zu kämpfen, zum Teil dauerte so eine Phase über Jahre hinweg an.
Zum ersten Mal ergibt meine gesamte Krankengeschichte einen Sinn.
Allerdings wird mir leider nicht geglaubt.
Und ich fühle mich - nicht nur im Bezug darauf - für nicht voll genommen und belächelt.
Mir kommt es vor, als ob ich meine Ärztin abholen muss wo sie steht, dabei sollte es doch eigentlich umgekehrt sein?
Ich finde dies äußerst anstrengend, vor allem mit dieser Krankheit!
Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann und mir einen Link bezüglich der Normruntersetzung des TSH-Werts schickt!!
Lg! Katrin

p.s: Im Übrigen wäre ich sehr an der Teilnahme einer Selbsthilfegruppe interessiert, die Beiträge dazu im Forum sind allerdings sehr veraltert - weiß diesbezülich jemand etwas?


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BeitragVerfasst: 18. Jan 2016 22:01 
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Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
Die 2,5 beim TSH gelten bei unbehandelten, ich such dir morgen Quellen raus.

Wenn man behandelt wird sollte bei Hashimoto der TSH auf jeden Fall unter 1. Da du ja doch eher füllig bist solltest du weiter erhöhen, ich schätze mal bei 175 - 200 wirst du fürs erste auf einen grünen Zweig kommen dann sollte auch das Gewicht nach unten gehen.

Ich melde mich dann morgen nochmal


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BeitragVerfasst: 18. Jan 2016 22:17 
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Registriert: 15. Jan 2016 15:04
Beiträge: 11
Liebe Snooperl,
Erstmals vielen Dank für Deine prompte Antwort!
Super, dass Du mir da was raussuchst, danke! Das hilft mir sehr!
Und danke für den Tip!
Ja, leider bin ich jetzt so füllig (vor 8 Jahren wog ich 70 kg), weshalb ich gleich darauf bestand auf 150 zu erhöhen.
Im Moment traue ich mich auch nicht mehr, da ich gerade eher zu Überfunktionssymptomen neige.
Aber ich bin gespannt auf meine Ergebnisse morgen, sofern diese überhaupt schon aussagekräftig sind.
Lg und bis morgen! Katrin


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BeitragVerfasst: 19. Jan 2016 8:21 
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Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
Soda ich hab dir jetzt mal aus Wikipedia das rausgesucht, sogar dorthin hat sich der neue Normwert schon durchgesprochen ;)

TSH-Mangel, TSH-Überproduktion[Bearbeiten]
Fehlt TSH oder kann es nicht ausreichend produziert werden, dann hat die Schilddrüse keinen Anreiz mehr zu wachsen, Iod aufzunehmen und Schilddrüsenhormone zu produzieren, so dass sie immer kleiner wird und verkümmert. Es resultiert eine sogenannte hypophysäre Hypothyreose (sekundäre Schilddrüsenunterfunktion).

Produziert die Hypophyse beispielsweise wegen eines TSH-produzierenden Adenoms zu viel TSH, wird die Schilddrüse ständig zu einem beschleunigten Wachstum, einer vermehrten Iodaufnahme und einer gesteigerten Schilddrüsenhormonproduktion angehalten, so dass eine Schilddrüsenüberfunktion resultiert, die als hypophysäre Hyperthyreose oder sekundäre Hyperthyreose bezeichnet wird. Diese sekundären Schilddrüsenfunktionsstörungen wegen eines TSH-Mangels oder einer TSH-Überproduktion sind im Vergleich zu primären Schilddrüsenfunktionsstörungen, die durch eine Veränderung im Bereiche der Schilddrüse selbst zustande kommen, äußerst selten.

Durch Störungen der TRH-Produktion und -Sekretion von Seiten des Hypothalamus oder der Signalübermittlung im hypothalamo-hypophysären Portalgefäßsystem (Pickardt-Syndrom) kann es ebenfalls zu einem TSH-Mangel oder einem TSH-Überschuss und damit zu den sehr seltenen tertiären Hypo- oder Hyperthyreosen kommen, da der Hypothalamus über das TRH die TSH-Produktion im Hypophysenvorderlappen mit steuert.

Autoantikörper[Bearbeiten]
Immunglobuline, welche vom Immunsystem beim autoimmunen Morbus Basedow sowie bei der autoimmunen Hashimoto-Thyreoiditis produziert werden, können Veränderungen der Hormonproduktion in der Schilddrüse hervorrufen. Die Antikörper des Morbus Basedow, die sogenannten TSH-Rezeptor-Antikörper (TRAK) vom Typ IgG, blockieren die TSH-Rezeptoren der Schilddrüse und stimulieren selbstständig und ungeregelt das Wachstum, die Jodaufnahme und die Hormonproduktion der Schilddrüse. Eine Hyperthyreose ist die Folge. Die Antikörper der Hashimoto-Thyreoiditis führen zu einer Zerstörung des Schilddrüsengewebes und dadurch zu einer Größenabnahme und einem Funktionsverlust der Schilddrüse, was zu einer Hypothyreose führen kann.

Normwerte im Blutserum[Bearbeiten]
bei vorhandener Schilddrüse:

TSH: 0,3–2,5 mU/l
Der obere Referenzwert wurde 2003 überarbeitet, er war vorher bis 4,0 mU/l. Je nachdem, ob Beschwerden auftreten, kann eine Behandlung bei positiven TPO-Antikörpern und/oder sonografischen Zeichen für eine Hashimoto-Thyreoiditis bereits bei Werten > 1,6 mU/l erfolgen (Behandlungsversuch). Nach neueren Erkenntnissen geht man davon aus, dass ein TSH über 2 mU/l eher auf eine kranke als auf eine gesunde Schilddrüse hinweist und in der Schwangerschaft Anlass zur Hormonersatztherapie geben sollte, um Fehlgeburt, Frühgeburt und Hirnreifungsschäden des werdenden Lebens zu verhindern. Beispielsweise zeigt eine Untersuchung aus Italien an schilddrüsengesunden Frauen, die kein Schilddrüsenhormon einnahmen und auch keine Schilddrüsenantikörper aufwiesen, dass bereits bei TSH-Werten über 2,5 mU/l in der Frühschwangerschaft Schädigungen des Kindes auftreten können. Fehlgeburten im ersten Schwangerschaftsdrittel sind in der Studie bei TSH-Werten zwischen 2.5 und 5 mU/l mit 6,1 Prozent gegenüber 3,6 Prozent fast doppelt so häufig wie bei Frauen mit einem TSH-Wert unter 2,5 mU/l.[2]

Die amerikanische Organisation NACB (National Academy of Clinical Biochemistry) schlägt als obere Grenze für den Normbereich 2,5 mU/l vor, da in der dem alten Referenzwert zugrunde liegenden Studie fälschlicherweise Personen mit erhöhtem TSH einbezogen wurden.[3]

bei Hormonersatztherapie bzw. zur Strumabehandlung:

TSH: 0,3–1,2 mU/l[4]
TSH kann im Blut bestimmt werden. Bei der primären Schilddrüsenunterfunktion Hypothyreose ist es reaktiv erhöht. Bei der primären Schilddrüsenüberfunktion ist es erniedrigt.

TSH-Spiegel unter 0,1 mU/l[Bearbeiten]
Dieser Befund ist nicht selten, auch bei Personen, die eigentlich beschwerdefrei sind. Ein erniedrigter TSH Spiegel kann mehrere Ursachen haben:

Man nimmt Schilddrüsenhormone ein. Dann bekommt die Hypophyse die Meldung, dass bereits genügend oder gar zu viele Schilddrüsenhormone im Blut sind, und die Hypophyse bremst ihre TSH-Produktion. In diesem Falle sollte die Dosis der einzunehmenden Hormone angepasst werden, außer bei dringlicher Notwendigkeit dieser Dosis für das Wohlbefinden (insbesondere bei Therapie unter Zusatz von T3 und normalem freien T3).
TSH ist erniedrigt, freies T3 und freies T4 aber normal. Hier kann eine beginnende Schilddrüsenüberfunktion vorliegen, muss aber nicht.
TSH ist erniedrigt, freies T3 und freies T4 sind erhöht. Es liegt eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) vor.
Sehr selten kann ein erniedrigter TSH-Spiegel auch auf einem echten TSH-Mangel der Hypophyse beruhen. Meist sind dann auch freies T3 und freies T4 erniedrigt.
Bei den drei letzten Konstellationen sind eine weitergehende Diagnostik (z. B. Schilddrüsen-Sonografie, Szintigrafie, Laboruntersuchung auf TRAK) und gegebenenfalls eine entsprechende Therapie notwendig.

Sonstige Einflusskriterien auf den TSH-Wert[Bearbeiten]
Medikamente und auch endogene Einflüsse können den TSH-Wert beeinflussen.

Medikamente[5]

TSH-Sekretion wird gesenkt durch:

Dopamin und Dopaminagonisten (L-Dopa, Bromocriptin, Lisurid, Apomorphin)
Serotoninantagonisten (Metergolin)
Somatostatin, Octreotide
Morphin und Morphinderivate
Glucocorticoide
Heparin
L-Thyroxin
TSH-Sekretion wird gesteigert durch:

Dopaminantagonisten (Metoclopramid, Chlorpromazin, Sulpirid, Haloperidol)
Clomifen (Männer)
Lithium
Carbamazepin
Theophyllin
Iodid in hohen Dosen
Chronobiologie:

Für die klinische Interpretation von Laborergebnissen ist es wichtig, zu berücksichtigen, dass TSH pulsatil sezerniert wird[6][7][8], so dass die Serumkonzentrationen circadianen und ultradianen Rhythmen unterliegen.[9]


endogene Einflüsse:

Mangelernährung[10]
Störung der Nebennierenrindenfunktion[10]
erhöhtes Histamin[11]
TRH-Test[Bearbeiten]
Mittels des TRH-Stimulationstests kann die Stimulierbarkeit des TSH in der Hypophyse überprüft werden: TRH regt die TSH-Bildung übermäßig oder vermindert an.


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BeitragVerfasst: 19. Jan 2016 15:14 
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Registriert: 15. Jan 2016 15:04
Beiträge: 11
Hallo Snooperl,

vielen Dank für die rasche Antwort!!
Allerdings ist Wiki leider nicht ausreichend, ich bin auf der Suche nach einer Studie, einer Dissertation oder Ähnlichem.
Vielleicht ist ja etwas in den Einzelnachweisen dabei, ich werde mal recherchieren.
Danke!
Jetzt hab ich auch meine neuen Werte, es scheint wieder alles so halbwegs ok zu sein! :)

TSH (0.50 – 4.20 µU/ml): 1.20
FT4 (0.95 – 1.70 ng/dl): 1.45
FT3 (3.1 – 6.8 pmol/l): 5.4

Mit einem lieben Gruß und danke fürs lesen und reagieren!
Katrin


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BeitragVerfasst: 19. Jan 2016 15:51 
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Beiträge: 676
Ja die Werte sind relativ schön, der TSH könnte noch etwas runter aber wenns dir gut geht kannst du das auch eine Zeit lang lassen und beobachten.

Ich hab da noch was für dich da steht auch 2,5 als Grenze drinnen

http://www.biowellmed.de/patientenbericht5350.html

http://www.aerztezeitung.de/medizin/kra ... itten.html

http://www.onmeda.de/behandlung/schildd ... (tsh-basal)-4445-3.html


wenn du willst such ich dir noch weitere raus, du hattest aber da "Glück" dass dein TSH so exorbitant hoch war, dass sie egal nach welchem Grenzwert sofort handeln mussten. Unter Substitution schaut die Welt nochmal ganz anders aus


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BeitragVerfasst: 19. Jan 2016 16:05 
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Registriert: 15. Jan 2016 15:04
Beiträge: 11
Hallo nochmal!
Ja, da hatte ich wohl wirklich Glück mit meinen Wahnsinnswerten!!
Dafür ging es mir aber schon jahrelang schlecht, ohne dass ein Arzt oder ich geahnt hätte, warum.
Ich habe mir schon gedacht, ich wäre zumindest depressiv.
Deshalb ist mir dieser 2,5er Wert auch so wichtig!!
Damit ich belegen kann, dass die Vermutung naheliegt, dass ich den Hashi schon länger als ein paar Monate habe.

Dazu kommt noch, dass ich vermute, dass meine kleine Schwester ebenfalls betroffen ist, sie sich (das nehme ich halt an) allerdings gerade in einer Überfunktionsphase befindet, allemöglichen nicht sehr lustigen Beschwerden und Symptome hat und sie aber die selbe Hausärztin hat als ich.


Und seit ein paar Tagen sieht die Welt wirklich wieder anders aus für mich!!
Ich spüre das FT3 förmlich durch meine Adern fließen und es fühlt sich sehr lebendig an!
Schöööööööön!!
:D
Mit einem lieben Gruß und danke für die Tips und die Antwort!
Katrin


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BeitragVerfasst: 19. Jan 2016 17:06 
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Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
Es ist nicht unwahrscheinlich dass deine Schwester aber auch deine Eltern ebenfalls Hashi haben. In meiner Familie ist das auch empidemisch. Meine Oma, mein Vater meine Schwester, meine Cousine und ich sind allein die von denen ich weiss, bei meiner Tochter bin ich mir auch ziemlich sicher, nur kriegt die noch kein LT ich muss da aber nachhaken weil ich finde sie wäre schon behandlungsbedürftig.

Das Problem ist, dass einem die Hashi Diagnose mit "zugutem" TSH leider genau nix bringt, also wenn man in der ÜF Phase ist kriegt man im schlimmsten Fall sogar thyreostatika anstelle von LT. Ich habs am eigenen Leib erlebt was es heisst die Diagnose zu haben aber die Behandlung verweigert zu bekommen. Mein TSH hat mir nicht den Gefallen getan raufzugehen (warhscheinlich weil ich rauche ist aber nur eine Vermutung) ich bin einmal mit dem Verdacht auf Hirnblutung ins Spital eingeliefert worden, herausgestellt hat sich dann ein sehr schwerer Mirgäneanfall. Zu dem Zeitpunkt war mein ft4 unterirdisch tief, aber mir wurde erklärt das muss ein Messfehler sein weil mein TSH um 1 herumgegründelt hat.

Dann bin ich zu Spezialisten gelaufen (über 2 Jahre lang) bekam die Diagnose Hashimoto aber mir wurde geraten eine Verhaltenstherapie zu machen weil mein TSH zu niedrig ist, die extrem niedrigen freien Werte seien da nicht relevant. Eine Ärztin hatte sogar die Frechheit mir zu sagen "machens a Therapie dass sie lernen mit ihren körperlichen Symptomen umzugehen" mein damaliger Hausarzt hat mir erklärt "fressens halt weniger".

Erst als ich bei einer Ärztin gelandet bin die die Freien werte und das Befinden betrachtet bin ich behandelt worden. Ich bin inzwischen auch der Meinung dass es bei mir generell mit der Hypophyse was hat, denn mein TSH war schon bei sehr geringer Dosis unter der Norm, bei der Dosis mit der es mir gut geht und meine freien Werte auch schön sind ist er futsch


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BeitragVerfasst: 20. Jan 2016 15:02 
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Registriert: 15. Jan 2016 15:04
Beiträge: 11
Das klingt ja furchtbar!!
Vor allem die Ärzte-Odyssee.
Auch das kommt mir bekannt vor.
Das Schlimmste ist, wenn man einfach nicht ernst genommen wird!!
Und so wie ich das jetzt mitbekommen habe gibt es gerade bei der Schilddrüse eine riesige Palette von Symptomen die bei sehr vielen PatientInnen vorkommen, und ich verstehe nicht warum die Ärzte immer darauf beharren, dass es nicht davon kommen kann.
Meine Ärzte-Odyssee begann vor ca. 17 Jahren. Ich hatte (meiner rückblickenden Meinung nach) mit Beginn der Pille Unterfunktionssymptome, die muss da etwas in meinem Hormonhaushalt durcheinandergebracht haben.
Neben Antriebslosigkeit hatte ich vor allem starkes Kopfweh, 2 -3 mal pro Woche bin ich gelegen.
Ärzteodyssee: Neurologe, MRT, EEG, alles ohne Befund.
Schließlich meinte der Neurologe es sei Verspannungskopfweh ich muss halt zum Rauchen aufhören und zum Joggen anfangen.
Habe ich trotz leichtem Übergewicht gemacht und nichts hats gebracht.
Erst als ich 6 Jahre später mit der Pille aufhörte (übrigens egal welches Präparat) hörte auch das Kopfweh auf und meine Lebensmotivation kam wieder.
Und da rauchte ich bereits wieder seit 2 Jahren.
Rückblickend fühlte es sich sehr ähnlich wie meine jetzigen Unterfunktionssymptome an (ausser den Kopfschmerzen, die habe ich nicht mehr).
Aber auf die SD hat damals keiner getippt!
Da ich mittlerweile nicht mehr den selben HA habe möchte ich jetzt gerne meine Unterlagen anfordern und bin gespannt, welche Werte dort stehen.
Mit der Pille habe ich übrigens nicht mehr angefangen.
Vielleicht wird da einfach zuwenig auf den Zusammenhang von unterschiedlichsten Faktoren geschaut?
Also wenn die Pille darauf Einfluss nehmen kann, oder wenn man Raucher ist - was hat dann noch alles Einfluss auf diese Werte?
Im Übrigen bin ich seit 10 Monaten wieder rauchfrei und trotz erneuter Gewichtszunahme sehr stolz drauf! Vielleicht wurde deshalb der TSH so hoch?
Das einzige was ich in diesem Zusammenhang sehe ist, dass es viele Fragen gibt die mir leider keiner beantwortet und da ich kein Arzt bin, sind mir viele Zusammenhänge einfach nicht geläufig, weshalb das nachforschen sehr mühsam ist...
:(


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BeitragVerfasst: 20. Jan 2016 16:23 
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Registriert: 07. Jul 2015 15:27
Beiträge: 676
Mittendrin wars schlimmer als im Nachhinein draufgeschaut. Ich hab echt nicht mehr gewusst was ich tun sollte. Ausserdem hab ich noch einen Todesfall gehabt der mir extrem an die Nieren gegangen ist, ich hab zwischenzeitlich wirklcih geglaubt ich hab den Dachschaden den man mir einreden wollte. Erst als die psychologin zu der ich gegangen bin mir erzählt hat was die Schilddrüse bei ihrer Mutter angestellt hat hab ich die Kraft gefunden mich auf meine Füsse zu stellen und so lang zu kämpfen bis ich ernstgenommen wurde.


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