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 Betreff des Beitrags: Hormonspirale und Schilddrüse
BeitragVerfasst: 18. Nov 2004 11:07 
ich habe morgen einen termin bei meinem frauenarzt, um mir nach etwas über 3 jahren die hormonspirale entfernen zu lassen. ich habe das gefühl, dass sie mir nicht gut tut, andererseits habe ich aber auch schon oft darüber nachgedacht, ob meine gesundheitlichen probleme nicht auch mit der schilddrüse in verbindung stehen könnten: ich habe - abgesehen von ständigen zwischenblutungen, die aber eher durch die spirale begründbar sind - stimmungschwankungen, angstzustände, gelenksschmerzen, libidostörungen, ständiges kältegefühl, übermässige müdigkeit bei gleichzeitigen massiven einschlafproblemen,... das sind jetzt alles selbstdiagnosen, da mein frauenarzt meine beschwerden beim letzten besuch als hypochondrie abgestempelt hat ( ich gehe morgen auch zu einem anderen!). mir geht es aber einfach schlecht und nun frage ich mich, ob ich gleichzeitig mit der entfernung der hormonspirale auch eine blutuntersuchung machen lassen kann, oder ob ich erst einmal warten soll, bis ???
vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen!
danke im voraus!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Nov 2004 14:52 
Hallo,

Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich habe mir auch nach über drei Jahren die Hormonspirale entfernen lassen, aus dem Grund weil ich auch spürte, daß sie mir einfach nicht gut tut. Es war ein langes hin und her, und ich war dann echt erleichtert, daß sie entfernt wurde. Meine Beschwerden sind allerdings nicht verschwunden. Das ganze ist jetzt zwei Jahre her. Inzwischen habe ich mein drittes Kind bekommen (14 Monate), bin zwar sehr, sehr glücklich, aber gesundheitlich ging es mir seit der Schwangerschaft immer schlechter. Jetzt erst bin ich daraufgekommen, daß meine Schilddrüse (Mit)schuld an meinen Problemen ist und war. Ich habe einen Kropf (nach innen) und viele, viele heiße und kalte Knoten und Zysten. Eine OP wird unumgänglich. Kann nur hoffen, daß es mir dann besser geht.

Du allein mußt für dich entscheiden ob du glaubst, daß dein Körper mit der Spirale zufrieden ist oder nicht. Ich habe es sehr lange nicht erkannt, habe aber dann mit Hilfe einer Kinesiologin herausgefunden, daß einfach nicht der richtige Zeitpunkt für mich war die Spirale einzusetzen, und daß mein Körper sich nicht mit ihr anfreunden konnte. Mental ging es mir nach der Entfernung schon am nächsten Tag viel, viel besser und es war wie eine Erleichterung. Ich wünsche Dir, daß du für dich die richtige Entscheidung triffst. Vielleicht sagst du mir dann Bescheid wie du dich entschieden hast! Alles, alles Gute

Christine


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Nov 2004 13:02 
hallo!
erstmal danke für deine antwort!
das mit deiner op tut mir echt leid. ich hoffe es geht alles klar! hab da jemanden im bekanntenkreis, die hatte ähnliche probleme...jetzt nach der op geht es ihr aber wieder richtig gut...vielleicht hilft dir das!!!
ich hatte mich eigentlich schon entschieden, die spirale entfernen zu lassen, als ich diesen text geschrieben habe und ich hab sie jetzt seit 5 tagen draussen. ich habe zu meiner ärztin gesagt, dass ich mir auch vorstellen kann, dass was mit meiner schilddrüse net okay is, aber sie hat gemeint, sie glaubt das net und ich soll jetzt nach der entfernung noch ein bisschen warten und dann mal schaun...einen hormontest könnten wir ja in einigen monaten immer noch machen.
ich wollte dich noch fragen, wie du drauf gekommen bist, das mit deiner schilddrüse was net in ordnung is? hast du einfach einen bluttest machen lassen?
ich hoff, ich hör bald wieder von dir!
liebe grüße und alles gute für dich!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Nov 2004 21:43 
Hallo du!

Danke für deine aufmunternden Worte. Ich glaube fest daran, daß es mir nach der OP besser gehen wird. Fühlst du dich jetzt erleichtert, daß die Spirale draußen ist. Ich wünsche es dir. Ich hoffe nur, daß es dir besser geht. Auf jeden Fall würde ich die SD untersuchen lassen. Ich habe darauf bestanden, weil ich wollte dahinterkommen was mit mir nicht stimmt. Ich bin noch zu jung um das einfach so hinzunehmen. Mein Hausarzt hat mir einfach blutdrucksenkende Tabletten verschrieben, das wars dann. Mir ging es elendig. Ich bin mehrmals zu ihm gegangen und hab ihm gesagt, daß es mir nicht gut geht, hab ihm meine Zustände geschildert, aber er hat leider nur die Dosis erhöht. Meine Schwester war vor 4 Monaten Kropf-operieren. Sie hatte nicht so arge Beschwerden, aber wir haben den Kropf gesehen und haben gesagt sie muß das anschauen lassen (nach der Geburt ihres 3. Kindes). Sie mußte sofort operiert werden. Sie hat mir dann erzählt, welche Auswirkungen eine kranke Schilddrüse haben kann. Also bin ich auf eigene Faust zu einem Facharzt. Der hat ein Ultraschall gemacht, und Blut abgenommen, und hat mich sofort am selben Nachmittag zu einem weiteren Facharzt geschickt - zur Gewebeentnahme. Drei Tage später wußte ich: gottseidank gutartig. Aber es muß operiert werden, weil ich viele kalte und auch heiße Knoten habe und Zysten, und die kalten sind ja die gefährlichen, die einmal bösartig werden können. Und bei mir war es genau wie bei meiner Schwester. Nach dem 3. Kind. Mir ging es auch in der Schwangerschaft schon nicht gut. Mein Arzt hat gesagt so etwas ensteht über Jahre. Das kommt nicht von heute auf morgen. Ich kann dir nur raten lasse auf jeden Fall deine Schilddrüse untersuchen. Aber nicht nur das Blut, sondern auf jeden Fall ein Ultraschall. Wenn nicht alle Werte im Blut angeschaut werden kann das sehr trügerisch sein. Das war anfangs bei mir auch so. Ich habe gar nicht gewußt auf was sich die Schilddrüse alles auswirken kann. Aber man ist ja kein Arzt. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und wir dürfen ja nicht aufgeben. LG Christine


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Nov 2004 10:15 
liebe christine!
du hast vollkommen recht: wir dürfen nicht aufgeben, obwohl ich vor knapp einem halben jahr fast schon soweit war. mein frauenarzt hat mich wie einen hysterischen hypochonder hingestellt. ganz allgemein finde ich es nicht okay, wie die ärzte mit uns umspringen. wenn ich arzt wäre, würde ich mich nie traun, jemanden abzustempeln, bevor ich nicht alle erdenklichen untersucheungen gemacht habe, meinst nicht auch. ich meine es ist ja traurig, dass du auf eigene faust zu einem spezialisten gehen musstest. hattest du vorher schon mal eine blutuntersuchung bei der nix rausgekommen ist? ich hab mich schon schlau gemacht und der dr. buchinger wäre in meiner nähe, da könnt ich also hingehen, aber ich werd jetzt echt mal warten, ob es mir nicht auch so bald besser geht und dann werd ich entscheiden, ob ich mir die schilddrüse noch untersuchen lass. ich freu mich für dich, dass du so positiv eingestellt bist und wünsch dir weiter alles gute. ich hoff wieder mal von dir zu hören.
Judith


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Jan 2005 11:06 
Hallo, ich bin neu hier, habe mich als Gast eingeklickt, und möchte zu dem Thema Hormonspirale und Schilddrüse folgendes anmerken: Ich hatte die Mirena über vier Jahre, hatte extremste Nebenwirkungen!!!! (Angst- und Panikattacken, ständige Nebenhöhlenvereiterungen, Schwindel, Herzrasen, Müdigkeit, Wechseljahrsbeschwerden etc. etc.) Geglaubt hat mir keiner; auch ich wurde als hysterisch hingestellt. Während manche Symptome seit Entfernen der Spirale deutlich besser geworden sind, kleben die Pfunde, die ich der Mirena verdanke (12 Kilo in drei Jahren) an mir wie Pech und Schwefel. Nun wurde festgestellt, dass ich eine deutliche Schilddrüsenfehlfunktion habe -- in meinen Augen eine klare Folge der Hormonspirale, da ich vor der Mirena nie Probleme hatte! Schwierig zu behandeln scheint das Ganze deswegen zu sein, weil die Werte auf eine Überfunktion hindeuten; meine Symptome aber auf eine Unterfunktion. Nun besteht der Verdacht auf Hashimoto. Ich bin, wie Ihr Euch vorstellen könnte, am Boden zerstört. Mein gesamtes Hormongleichgewicht ist dank diesem Teufelsding völlig durcheinander geraten, und es wird sicher einer unendliche Sisyphos-Arbeit werden, das wieder geradezubiegen. Wenn jemand noch Tipps für mich hat, wäre ich sehr dankbar!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Feb 2005 20:10 
Hallo!
Ich habe seit einerhalb Jahren Angstzustände und so lange habe ich auch die Hormonspirale. Habe dauernt überlegt wo die angstzustände aufeinmal herkommen das ist ganz schrecklich trau mich nicht einmal zum frisör zu gehen weil ich da herzrassen, atemnot,zitternde hände und ein gribbeln in den fingern bekomme dadu noch schweissausbruch und ich meine jeden augenblick würde ich unfallen das kommt in ganz verschiedene situiationen vor. Ich bin damals immer gerne weggegangen habe mich gerne mit Leute unterhalten aber da kommen dann meistens die angstzustände. Jetzt wollte ich wissen ob andere Frauen die, die Hormonspirale haben auch solche probleme haben und ob nach der entfernung der Hormonspirale die Angstzustände wegwaren oder gebessert haben.

Liebe Grüsse
Daniela


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. Feb 2005 11:30 
Liebe Daniela,

ich kann Deine Vermutung nur bestätigen!!! Ich hatte während der Mirena-Zeit die allerschlimmsten Panik- und Angstattacken meines Lebens. Und es erging bzw. ergeht ganz vielen so. Klick Dich doch mal durch die Beiträge unter www.hormonspirale-forum.de; mir sind damals die Schuppen von den Augen gefallen, als ich diese Leidensgeschichten las, die der meinen so haargenau glichen.

Meine Mirena ist (nach vier Jahren Tragezeit) seit einem halben Jahr draussen. Richtig gut geht es mir nicht, denn die Hormonumstellung wird einige Zeit dauern. Ausserdem haben sich meine Schilddrüsenwerte sehr verschlechtert. Aber -- die gute Nachricht: meine Angstzustände und die Panikattacken sind deutlich besser geworden!!!!!

LG, Vera


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