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 Betreff des Beitrags: ried im innkreis
BeitragVerfasst: 02. Nov 2015 14:06 
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Registriert: 11. Sep 2015 9:41
Beiträge: 38
Hallo ist wer von auch im kh von ried im innkreis.
Was sagt ihr dazu bzw.
War heute zum 2 mal der oberartz ist ein netter mensch der aich zeit nimmt.
Móchte gerne eure erfahrungen wissen.
Beim ersten mal sagte er wir sehen uns in 6 monaten wieder,und heute sagte er das wir sich de werte anschauen und am donnerstag grieg ich die ergebnisse.
Lg sabrina


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 Betreff des Beitrags: Re: ried im innkreis
BeitragVerfasst: 05. Nov 2015 10:16 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Freundlichkeit und Zuhören sich kein Garant für einen guten Diagnostiker oder Therapeuten. Es sollte Standard bei jedem arzt sein. Ist es leider selten. Dass er sich so viel Zeit nimmt kann daran liegen, dass er sich bewusst ist, dass es ein schwieriges Terrain ist, dass viel Aufmerksamkeit verlangt, wo man mit Schnellschlüssen gern daneben greifen kann.

Vielleicht hat er deshalb auch nicht sofort eine Therapieentscheidung getroffen, sondern wartet erstmal ab bis alle Daten, Sonogramme und Bilder zusammen sind.

Wieviel wiegst du? Wieviel Thyroxin bekommst du. Hast du überhaupt bisher eine Therapie angeboten bekommen? Manchmal zeichnet sich die Haltung der Ärzte gegenüber Schilddrüsenproblemen auch durch Erfolgsvermeidung aus. Wenn z.B. vor 6 Monaten die werte auffällig waren und der Arzt nur "Abgewartet" hat, dann kann es jetzt einen autoaggressiven schub geben wegen Thyroxinmangel. Oder er hat dich im Frühjahr auf eine erste Thyroxindosis eingestellt und dich bis heute auf der Einsteigsdosis von 25 oder 50µg belassen. Das kann jetzt vor allen Dingen in der kalten jahreszeit unmöglich ausreichen, die SD muss dann selber sich noch mehr anstrengen und produziert antigene auf die dein Körper mit Autoaggression reagiert.

Selten verstehen das unsere Ärzte, die die SD veraltet als Jodmangelkropf immer noch (miss)verstehen. Dass man die immunologischen Vorgänge bei Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse u.U. sehr leicht durch Substitution der RICHTIGEN (heute meist etwas höheren) Dosis Thyroxin beruhigen kann, ist leider nicht Standardwissen in der Ärzteschaft.

Ich schlage vor, dass man bei der Facharztausbildung für Endokrinologie und Nuklearmedizin auch ausführliche Immunologievorlesungen besuchen und Prüfungen dazu ablegen sollte. WARUM? Weil heute Hashimoto zur Volkskrankheit avanziert ist, häufiger als Diabetes Typ I. Wahrscheinlich sind bereits 20% der Bevölkerung betroffen. Rein genetisch betrachtet kann das noch auf 40% ansteigen, wenn die Klientel fortgeschrittenes alter erreicht hat.

Ich rate dir deine Werte mehreren Zweitmeinungen zuzuführen. Lass sie dir immer aushändigen, auch die alten rückwirkend, und hefte sie ab. Zusammen mit deiner Historie (Blutwerte, SD-Grösse und Konsistenz im Vergleich zur jeweiligen Therapie) kann man leichter deinen jetzigen Zustand und Entwicklung verstehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: ried im innkreis
BeitragVerfasst: 05. Nov 2015 12:14 
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Registriert: 11. Sep 2015 9:41
Beiträge: 38
Hallo ich wiege jetzt 54,2 hatte vor 2 monaten noch 55 kg ich schwanke voll herrum. Ich weiß es ist nicht viel.
Ich habe die diagnose haschi bekommen vor einen monat,und am 2.11 war ich nochmal durt wegen symtomen die ich bei mir nicht kenne. Therrabi grig ich keine weil der artz meint ich brauche sie noch nicht. Die schilddrúse ist klein.
Aber er sagte wenn ich schwanger bin brauch ich medi sunst nicht.
Ich werde mir jetzt eine anderre meinung einholen weil ich denke schon das bei mir was nicht passt. Mir ist immer kalt habe haar ausfall bin aktesive,schlafstórung,und gutes gefúhl einfach immer und úberal.
Mein hausartz hat mir anti depresiva verordnet weil an der sd liegt es nicht sagt er es liegt an der phyche. Ich finde es ja unter aller sau das mann symtome hat und nicht behandelt wird.
Lg sabrian


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 Betreff des Beitrags: Re: ried im innkreis
BeitragVerfasst: 06. Nov 2015 13:03 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Die Antidepressiva wirken höchstwahrscheinlich nicht wen du Hashimoto hast. Die Ursache deiner Probleme liegt in der sehr kleinen SD. Dein Hausarzt liegt falsch. Hast du die Diagnosen des letzten Monats mit deinem Hausarzt besprochen? Dann mach das jetzt, wenn nicht. Dein Hausarzt soll dir jetzt Thyroxin verordnen und die Antidepressiva ausschleichen.

Warten wir nochmal deine Blutwerte ab. Hole auf jedenfall mehrere Zweitmeinungen ein. Vielleicht macht auch dein Endokrinologe bereits die richtigen Überlegungen.

Vorsicht, bei Hashimoto werden manchmal unnötigerweise SD-hemmende oder zerstörende Therpaien verordnet. Dazu insbesondere Zweitmeinungen einholen..vorallem auch bevor du einer evt Operation zustimmst!!

Konfrontiere deien Ärzte mit der Frage, ob nicht ein autoaggressiver Schub deines Hashimoto bei Dir zur Gewichtsabnehme geführt haben könnte. Diesen kann man beruhigen und weitere verhindern indem man Thyroxin richtig dosiert substituiert und auch Selen dazunimmt.

Das passiert serh häufig. Leider missverstehen die Ärzte dann die Blutwerte nur als überfunktion, nicht als Folge einer immunologischen antwort. Da bei dir noch gar keine SD-Hormoen gegebn worden sind, kann der Arzt nicht mit Dosisreduktion oder Absetzen der Thyroxintherpaie reagieren....er denkt unter Umständen dann an Thyreostatika, die deine SD lahmlegen. DAS ist eine häufioge Fehleinschätzung, weshalb ich dich hier ausführlich davor warnen möchte.

Bitte nehme diese Hinweise hinzu zu deinen eigenen Recherchen. Bei Schilddürsnproblemen sollte man sich nicht auf eine Aussage versteifen. Wenn viel gegensätzliche Aussagen auftreten müssen weitere Anstrengungen unternommen werden bis Klarheit herrscht.

So wie ich es jetzt sehe, könnte Dir dein Hausarzt 75µg Thyroxintabletten verordnen. Und du beginnst erstmal mit einer halben Tablette täglich morgens nüchtern, 30 min bis zum ersten Kaffee oder Frühstück warten.


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