Also ich kann nur für mich sprechen. Für mich war es erlösend endlich zu wissen was es ist. Vorher ist es mir jahreland dreckig gegangen und mein voriger Hausarzt (habe zu der Zeit als endlich draufgekommen ist was es ist Hausarzt gewechselt) hat sich bei mir auch trotz durchgehender Familienanamnese geweigert mir zumindest mal die Schilddrüsenwerte zu machen geschweige denn mich zu einem Spezialisten zu schicken.
Ich bin dann auf eigene Faust bevor ich wechseln konnte (Quartalsbindung) nach Wien zu einem Spezialisten gefahren, dort hats geheissen ja am Ultraschall schauts katastophal aus aber die Blutwerte san so super da kann man mir nicht helfen ich muss eben damit leben (ich gehöre zu den Hashis wo trotz freien Werten unter der Norm der TSH sich nicht raufbewegt -warum das so ist hat keiner rausgefunden ist mir auch egal) Antikörper hab ich zwar gebildet aber zu wenig dass irgendwer laut geschrien hätte.
Von da an ging meine Odysee erst richtig los ich hatte die Diagnose in der Hand aber hab mir anhören müsen ich solls mit Antidepressiva probieren.
Mich hats dann noch mehrfach gesundheitlich ordendlich aufghaut war sogar im Spital hatte freie Werte die sogar fett gedruckt waren aber einen TSH von 0.6!!! also wieder nein das is was anderes ich bilde mir alles nur ein.
Dann hab ich endlich Hausarzt wechseln können. Meine neue Hausärztin hat sich die Werte angesehen und gleich gesagt gefallen tuns ihr nicht aber sie kennt sich beim Thema Schilddrüse zu wenig aus.
Also zurück in die Praxis wo ich schon war, mit der Bitte zu einem anderen Arzt zu kommen (ist eine Gruppenpraxis) das wurde aber nicht respektiert obwohl ich gleich gesagt hab ich bin flexibel mir isses völlig egal wann ich komme.
Dort wieder das Gleiche von wegen Ultraschall sieht echt mies aus, aber die Blutwerte wären ja traumhaft (???). Originalzitat dort "probieren sies mit Verhaltenstherapie um mit ihren körperlichen Symptomen klar zu kommen und essen sie noch bewusster und weniger damit sie nicht noch dicker werden".
Meine Körperlichen Symptome die zum Psychiater gehört hätten waren:
rezitivierendes Karpaltunnelsyndrom (beim 2. Besuch bereits 3 mal operiert)
Haarausfall ich musste meinen Hüftlangen dicken Zopf aufgeben und bin grad dabei sie wieder wachsen zu lassen
extremst trockene Haut die bereits aufgebrochen ist
extremes frieren (wir hatten 26 grad in der Wohnung und ich habe lange sachen gebraucht weil mir so kalt war)
müdikeit die auch durch schlafen nicht besser wurde
absolute unfähigkeit mich zu konzentrieren (einkaufen war sogar mit liste ein kampf)
sehr träge reaktion (ich bin glücklich dass ich mich nicht auf der strasse umbracht hab in der zeit)
totaler Libidoverlust
Gewichtszunahme trotz nur noch einer täglichen Aufnahme von 400-500kcal
Verstopfung
Wassereinlagerungen so ziemlich überall am schlimmsten im Gesicht und an den Händen/Beinen
Darauf hin hat mein Mann (ich war dazu nicht mehr im Stand) gesagt es geht so nicht weiter wir müsen einen Arzt finden der das behandelt, und so bin ich nach einem weiteren Fehlschlag endlich bei der Ärztin gelandet die dann auch erkannt hat dass das wirklich behandlungsbedürftig ist und von da an gings bergauf mit mir.
Ca 3 Wochen später habe ich mich wieder wie ein Mensch gefühlt 3 Monate später ist es mir bereits wirklich super gegangen.
Was für mich persönlich allerdings das schlimmste war, war dieses 2 malige Erlebnis mit dieser sogenannten Spezialistin, die so etwas von kühl und herablassend war und ernsthaft der meinung war ich hätte gerne Thyrexin weil ich ein faules fettes depressives Weib bin, dass nicht dran denkt ihr Leben zu ändern.... (ganz so krass hat sies nicht gesagt aber sie hat schon durchklingen lassen dass ich einfach zu faul zum abnehmen bin und wahrscheinlich einfach ein psychisches Problem habe)
PS: Insgeheim hoffe ich ein bissi dass einer der Initatoren dieses Forums diesen Beitrag liesst, diese Dame hockt nämlich in seiner Ordi
