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Hallo ihr lieben Hashis, ich möchte mich natürlich erstmal bei allen Forenmitgliedern vorstellen.
Ich bin 37 Jahre jung und habe nach einem langen und hartnäckigen Kampf mit den Ärzten offiziell die Diagnose Hashimoto seit 8 Jahren. Vorher war ich ja laut der Ärzte einfach nur psychisch krank, typische Symptome wie Herzstolpern, Müdigkeit , Schlaflosigkeit, Wahrnehmungsstörungen und Depressionen bishin zu einer Sarkoidose kamen ja nur von meiner Angststörung...nun gut, das haben die meisten ja denke ich von euch auch durch ( schlimm genug ).... nun gut, ich bin irgendwie hartnäckig geblieben, bis die Diagnose anhand eines Ultraschalls und einer Szinti gestellt wurde. Allerdings sah man keinen Grund mir schon Thyroxin zu geben - Symptome sind ja nicht möglich, Blutwerte waren schliesslich im Normbereich ( angeblich- denn damals war ich blöde, wusste nichts von den neuen TSH Referenzwerten, meine waren schon die ganze Zeit bei 2,5 ...dann bei 3 etc...aber nunja die Ärzte wussten es besser) Dann waren plötzlich die Calciumwerte oben , Parathormon auch, kurz, es kam noch ein primärer Hyperparathyreoidismus hinzu....) Kurz und bündig, ich bin dann weiter weg in eine Uniklinik, da mein netter Herr Endo es trotz Angst, Depris, Herzrhythmusstörungen ( für mich bis heute noch das schlimmste Symptom)nicht einsah, dass ich mich an den Nebenschilddrüsen operieren lasse, man könne ja warten....wie schlecht man sich fühlt, das brauch ich ja keinem hier zu sagen. Kurz und schmerzlos, die Uniklinik sagte sofort einer OP zu und gab mir den Rat, die Schildkröte ganz raus zu nehmen ....ach so, ein Schilddrüsenlappen wurde mir damals entfernt , da sich da auch ein dicker heisser Knoten befand, jetzt kommt der Hammer....die Uniklinik forderte diese Unterlagen von damals und was darin stand hat mich so wütend gemacht. Im alten Bericht stand damals, und den hatte nur mein damaliger Hausarzt, dass sie einen Verdacht auf Hashi haben, das sollte genauer untersucht werden....wurde mir nie gesagt,nichts, weder im KH noch vom ehemaligen Hausarzt....Nein der gab mir damals Jod ( ) zurück....Schilddrüse nun raus vor 2 Jahren, Nebenschilddrüsen top ohne dass ich noch Calcium zusätzlich brauch....die Einstellung hat ewig gedauert, bis mir mein Endo sagte" oh, ich hab ihnen ja ständig eine andere Firma aufgeschrieben, wir müssen bei einem Hersteller bleiben...und siehe da, plötzlich war ich über ein Jahr mit einer Dosis von 125 LT super eingestellt mit einem TSH von 0, 7....und es ging mir nach und nach blendend.Ich hatte neue Energie, die Lebensfreude kam wieder, fast ohne Herzstolpern , ohne Angst....was ja eh nur von der Psyche kam .... das Ganze ging jetzt 1 Jahr gut...juhuuuuu ....gut....aber die letzten 8 Wochen fühle ich mich wieder schlecht...Herstolpern ist wieder zurück, zittern, Schlafstörung, Nervosität, extremer Schwindel....mein TSH lag vor 8 Wochen nicht mehr bei 0,7 (womit ich mich wohlfühlte sondern bei 0,33 ( ohne freie Werte vor 5 Wochen und der Arzt sagte "joah, kommen sie in ein paar Wochen mal wieder.... wir warten" ....so, vor 1 Woche wurden folgende Werte bestimmt
Ferritin ng/ ml 53,5 ( 15 -140)
fT3 pmol/l 4,0 ( 2,8-7,2 )
fT4 pmol/l 19,3 (9,0-22,7 )
TSH basal 0,4 (0,4-4,7 )
mein Endo, der mir das erste mal endlich zuhörte und wusste, dass alle Symptome mit einem TSH von 0,7 weg waren, sagte mir, dass ich meine Dosis auf 100 LT reduzieren soll, allein schon da fT4 und TSH grenzwertig sind und ich ja wieder Symptome habe....Wie seht ihr das ? Klar, die Symptome sollen schnell wieder weg, aber ist da nicht die Gefahr, in ein paar Wochen wieder in eine UF zu kommen? ICH SCHICKE ALLEN LIEBE GRÜßE....DANKE IM VORAUS FÜR EURE ANTWORTEN!!!!
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