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Gute Frage.
ich wurde zuerst die Unterfunktion beseitigen lassen, am besten noch einige Jahre warten. Alle 7 Jahre erneuert sich ein Knochen 1x vollständig normalerweise.
Wenn du jetzt 7 Jahren mit unerkannter oder unbehandlter oder unterdosierter Unterfunktion gelebt hast, dann sind die Bedingungen für eine Implantation schlecht.
Es kann sogar sein dass wackelnde Zähne wieder fest werden, das Zahnfleisch schön straff wird, WENN du längere zeit suffizient mit Schilddürsenhormonen eingestellt bist.
Es gibt bestimmte Altersgruppen, die sollten sich solche Gedanken wie du sie dir machst wirklich gründlicher machen. Frauen in den Wechseljahren, Männer in der Andropause bekommen gern wegen solcher Hormonwirren Zahnprobleme. Mein Onkel hat sich in dieser Zeit seine schlechter werdenden Zähne grundsanieren lassen...wenige Jahre später war alles wieder kaputt und er brauchte neue Implantate. Die Wut hat er nun auf seinen Zahnarzt. ich erkenne mittlerweile auch wegen eigener Erfahrung, dass meine Zahngesundheit viel mit einer guten Einstellung meiner Schilddrüsenhormone und Vitamin D zu tun hat.
Manch einer braucht nachher weniger umfassende oder invasive Zahnversorgung.
Besser drauf achten dass der TSH nicht über 1,2 geht. Die freien Werte sollten im oberen Bereich der Norm liegen. Manchmal ist der TSH gar nicht auswertbar, z.B. dauersupprimiert...dann muss man ihn vernachlässigen.
Bist du in den Wechseljahren? Vitamin D und Thyroxin sind die Lösung.
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