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BeitragVerfasst: 11. Mai 2014 14:27 
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Registriert: 07. Mai 2014 12:52
Beiträge: 4
Hallo,

ich habe auch Hashimoto und bin noch ganz am anfang, deswegen habe ich sehr viel recherchiert und bin auch in 2 Gruppen bei fb. Dort wurden mir sehr viele hilfreiche tipps gegeben, so einfach ist es mit hashimoto nicht, die einnahme der hormone ist nicht das einnzige was man tun kann.

ich habe mir das buch von dr. datis kharrazian bestellt, dort werden ganz viele dinge aufgezeigt, die man tun kann, um die funktion zu verbessern, es ist unwahrscheinlich was nicht alles möglich ist.

von progesteroncreme, viele haben eine glutenunverträglichkeit, mineralstoffmängel, vitamin da mangel und vieles, vieles mehr, wollte euch das nicht vorenthalten.

alles gute an euch


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BeitragVerfasst: 25. Mai 2014 23:39 
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Registriert: 24. Mai 2006 15:02
Beiträge: 37
Hallo!
Das ist schon richtig, das man mit Hashi auch verschiedene andere Mängel haben kann. Die Grundlage dabei ist aber immer die Einstellung der SD. Ist man bei Hashimoto nicht ausreichend mit SD-Hormonen versorgt, dann kommen andere Mängel dazu, weil der Körper unterversorgt ist und das Immunsystem zu kämpfen hat. Bei guter Einstellung sollte unser Körper so halbwegs normal funktionieren. Bei meinen Anfängen hatte ich z.B. einen ganz niedrigen B12-Spiegel, jetzt nach gut 10 Jahren Hashi hat er sich von ganz alleine normalisiert. Ich habe mich auch auf Gluten testen lassen, weil Zöliakie sich an Hashi anhängen kann und man eben auch bei nicht guter Einstellung Verdauungsprobleme hat, die einem Angst machen und an sowas denken lässt.
Die Kunst bei Hashi ist
1. eine gute Einstellung - was nicht leicht ist, weil die Krankheit immer wieder mit Schüben einhergeht,
und
2. seinen Körper zwar zu beobachten und versuchen diverse Symptome zuzuordnen aber dabei nicht zu ängstlich zu sein. Die Krankheit hat leider sehr viele Gesichter und mit diesen muss man im Laufe der Zeit umzugehen und sich nicht unterkriegen zu lassen.
Wenn man einen gebrochenen Fuß hat wird man von allen bemitleidet, weil man es sieht. Unsere Krankheit sieht man nicht, daher können nur wenige verstehen, wie es uns geht.
Liebe Grüße
Gracia


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BeitragVerfasst: 26. Mai 2014 16:53 
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Registriert: 07. Mai 2014 12:52
Beiträge: 4
gracia hat geschrieben :
> Hallo!
> Das ist schon richtig, das man mit Hashi auch verschiedene andere Mängel
> haben kann. Die Grundlage dabei ist aber immer die Einstellung der SD. Ist
> man bei Hashimoto nicht ausreichend mit SD-Hormonen versorgt, dann kommen
> andere Mängel dazu, weil der Körper unterversorgt ist und das Immunsystem
> zu kämpfen hat. Bei guter Einstellung sollte unser Körper so halbwegs
> normal funktionieren. Bei meinen Anfängen hatte ich z.B. einen ganz
> niedrigen B12-Spiegel, jetzt nach gut 10 Jahren Hashi hat er sich von ganz
> alleine normalisiert. Ich habe mich auch auf Gluten testen lassen, weil
> Zöliakie sich an Hashi anhängen kann und man eben auch bei nicht guter
> Einstellung Verdauungsprobleme hat, die einem Angst machen und an sowas
> denken lässt.
> Die Kunst bei Hashi ist
> 1. eine gute Einstellung - was nicht leicht ist, weil die Krankheit immer
> wieder mit Schüben einhergeht,
> und
> 2. seinen Körper zwar zu beobachten und versuchen diverse Symptome
> zuzuordnen aber dabei nicht zu ängstlich zu sein. Die Krankheit hat leider
> sehr viele Gesichter und mit diesen muss man im Laufe der Zeit umzugehen
> und sich nicht unterkriegen zu lassen.
> Wenn man einen gebrochenen Fuß hat wird man von allen bemitleidet, weil man
> es sieht. Unsere Krankheit sieht man nicht, daher können nur wenige
> verstehen, wie es uns geht.
> Liebe Grüße
> Gracia
hallo gracia,

zzt gehts mir gar nicht gut, ein arzt meinte ich brauch ein kombi präparat, aber das vertrag ich gar nicht gut, hatte ein 24 std. ekg und mein puls ist stark erhöht, bin jetzt wieder auf euthyrox umgestiegen, hab aber i-wo gelesene, das dieser wirkstoff aufgelassen werden soll, falls ich mich richtig erinnere.

ja wenn nichts sichtbar ist, wird man oft als belächelt............

wünsch dir alles gute

liebe grüsse

karin


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BeitragVerfasst: 06. Jun 2014 23:27 
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Registriert: 29. Mai 2014 22:17
Beiträge: 5
Hallo,
ich bin neu hier im Forum.
Bei mir fing alles mit einer Schilddrüsenentzündung an, bis diese diagnostiziert wurde hatte ich laufend EKGs, niemand wusste was ich hatte und ich konnte nachts nicht schlafen, weil ich unkontrolliert zitterte, sobald ich auszuruhen versuchte.
Gott sei Dank bin ich mittlerweile mit Euthyrox weitgehend beschwerdefrei.
Gleichzeitig mit der Schilddrüsenfehlfunktion tauchten allerdings bei mir vermehrte Hautentzündungen (vor allem im Gesicht) auf. Antibiotikacreme und co brachten nur vorübergehend Besserung aber das Hautbild verschlechterte sich, sobald ich mich nicht mehr damit eincremte. Wieder einmal waren die Arztbesuche umsonst und ich bekam keine vernünftigen Auskünfte. Durch einen Zufall kam ich selbst drauf, dass ich ganz stark auf Getreideprodukte und Zucker reagiere und ließ mich auf ein Selbstexperiment ein. Gleich nach 2 Wochen (weitgehend) gluten- und zuckerfreier Ernährung verbesserte sich mein Hautbild nachhaltig. Getestet habe ich es allerdings nie (angesichts meiner Erfahrungen betrachte ich Arztbesuche mittlerweile als reine Zeitverschwendung - leider).
Dass sich hier im Schilddrüsenforum ein Forumstitel mit "Glutenunverträglichkeit" befindet, hat mich neugierig gemacht.
Gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Schilddrüsenunterfunktion und (offensichtlich erworbener) Glutenunverträglichkeit?
... und wer weiß, vielleicht habe ich ja dieses "Hashimoto" - genau gesagt hat mir noch niemand, was ich wirklich habe (außer: "ja das ist halt eine chronische Entzündung, die Schilddrüse bildet da so einen Knoten/bildet sich zurück und das bleibt halt so das ganze Leben") - bin erst 26!! Von den Symptomen her bin ich eine Mischung (Müdigkeit und Antriebslosigkeit in Verbindung mit Nervösität, Unruhegefühl, keine Gewichtszunahme).
Vielen Dank!


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BeitragVerfasst: 07. Jun 2014 18:42 
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Registriert: 07. Mai 2014 12:52
Beiträge: 4
sandra87 hat geschrieben :
> Hallo,
> ich bin neu hier im Forum.
> Bei mir fing alles mit einer Schilddrüsenentzündung an, bis diese
> diagnostiziert wurde hatte ich laufend EKGs, niemand wusste was ich hatte
> und ich konnte nachts nicht schlafen, weil ich unkontrolliert zitterte,
> sobald ich auszuruhen versuchte.
> Gott sei Dank bin ich mittlerweile mit Euthyrox weitgehend beschwerdefrei.
> Gleichzeitig mit der Schilddrüsenfehlfunktion tauchten allerdings bei mir
> vermehrte Hautentzündungen (vor allem im Gesicht) auf. Antibiotikacreme und
> co brachten nur vorübergehend Besserung aber das Hautbild verschlechterte
> sich, sobald ich mich nicht mehr damit eincremte. Wieder einmal waren die
> Arztbesuche umsonst und ich bekam keine vernünftigen Auskünfte. Durch einen
> Zufall kam ich selbst drauf, dass ich ganz stark auf Getreideprodukte und
> Zucker reagiere und ließ mich auf ein Selbstexperiment ein. Gleich nach 2
> Wochen (weitgehend) gluten- und zuckerfreier Ernährung verbesserte sich
> mein Hautbild nachhaltig. Getestet habe ich es allerdings nie (angesichts
> meiner Erfahrungen betrachte ich Arztbesuche mittlerweile als reine
> Zeitverschwendung - leider).
> Dass sich hier im Schilddrüsenforum ein Forumstitel mit
> "Glutenunverträglichkeit" befindet, hat mich neugierig gemacht.
> Gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Schilddrüsenunterfunktion
> und (offensichtlich erworbener) Glutenunverträglichkeit?
> ... und wer weiß, vielleicht habe ich ja dieses "Hashimoto" -
> genau gesagt hat mir noch niemand, was ich wirklich habe (außer: "ja
> das ist halt eine chronische Entzündung, die Schilddrüse bildet da so einen
> Knoten/bildet sich zurück und das bleibt halt so das ganze Leben") -
> bin erst 26!! Von den Symptomen her bin ich eine Mischung (Müdigkeit und
> Antriebslosigkeit in Verbindung mit Nervösität, Unruhegefühl, keine
> Gewichtszunahme).
> Vielen Dank!


hallo,

viele die an hashimoto erkrankt sind, haben eine glutenunverträglichkeit. besorge dir doch das buch von dr. datis kharrazian, dort findest du sehr viele informationen zu diesem thema.

das kann ich gut verstehen, das mit den arztbesuchen.

ich selber suche dieses monat eine komplementärmedizinerin auf, die unter anderem auf schilddrüse spezialisiert ist, denn ich werde mich nicht damit abfinden, nur schilddrüsenhormone einzunehmen (ich habe sie abgesetzt weil ich sie nicht vertrage)

es gibt ganz viele Mängel zb bei hashimoto, an mineral und vitaminstoffen, oder an hormonen. ich nehme vitamin d, progesteroncreme, ka/mg, vitamin b komplex, zink, vitamin c, eisen.

lass mal deine werte überprüfen.

viele informationen, bekommst du auch noch beim schilddruesenguide.de.

viel glück

liebe grüsse


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BeitragVerfasst: 08. Jun 2014 12:43 
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Registriert: 29. Mai 2014 22:17
Beiträge: 5
Vielen Dank!
Ich habe mir jetzt das Buch bestellt.
Bei mir hat sich nämlich schon seit längerem der Verdacht aufgedrängt, dass meine Lebensmittelunverträglichkeiten bzw Fehlernährung (zu viel Getreide, Zucker usw) irgendwie mit meiner Schilddrüsenfehlfunktion zusammenhängen könnten. Aber mit "Selbstexperimenten" kann man sich ja nie sicher sein ;-)

Aus dem Ganzen habe ich jedenfalls gelernt, auf meine Körpersignale (nur in Bezug auf Ernährung - sonst wird man ja zum Hypochonder) zu hören. ZB steh ich grad voll auf Eier :D Aber ich bin mir zB nicht sicher, ob und welches Obst ich essen kann und ob etwa Reis, Mais und Hirse trotz Glutenfreiheit wirklich so toll für mich sind. Das Buch ist diesbezüglich bestimmt aufschlussreich.

Ich hoffe nur, dass ich nicht auf totale Blockade bei den Ärzten stoße, wenn ich mit dem Buch hingehe und bestimmte Blutwerte verlange (- so als ob ich es besser wüsste -) und bin schon gespannt, ob sich mit einer Ernährungsumstellung etwas an den Blutwerten bessern wird.

Vielen Dank nochmal für den wertvollen Tipp!
LG


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BeitragVerfasst: 08. Jun 2014 14:31 
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Registriert: 07. Mai 2014 12:52
Beiträge: 4
hallo,

freut mich das ich helfen konnte. ich lebe in wien und bei uns zahlt die krankenkasse die meisten werte leider nicht. wenn du das buch mitnimmst, denke mal zu einem schulmediziner, wirst du wahrscheinlich auf ablehnung stoßen. deswegen mein besuch demnächt bei einer komplementärmedizinerin, ich bin mir sicher, das hashimoto auch heilbar ist. denn woher kommt denn plätzlich eine autoimmunerkrankung? also nicht nur die symptome behandeln sondern die ursache finden.

es gibt viele gruppen auf fb zb. auch eine von dr. kharrazian, falls ich mich richtig erinnere, nennt sie sich: hashimoto 411

gib nicht auf.

alles liebe


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BeitragVerfasst: 31. Aug 2014 12:30 
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Registriert: 29. Mai 2014 22:17
Beiträge: 5
Das Buch ist toll! :-)
Danke für die Empfehlung!


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BeitragVerfasst: 11. Feb 2015 8:10 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Hallo Ich-steh-neben-mir,

du hast kurz erwähnt dass du von Euthyrox gleich auf ein Kombipräparat gewechselt wurdest und dann wieder zurück.

Kannst du Angaben zur jeweiligen Dosis, Zusammansetzung und dein Gewicht machen? War es ein Kombipräparat mit Jod, dann ist deine Reaktion verständlich.
Oftmals liegt es an einer schlechten Dosisfindung, wenn man meint die Schilddrüsenhormone nicht zu vertragen. Alles steht und fällt mit einer guten Dosisfindung. Mir scheint das wurde bei dir nicht ganz sinnvoll gemacht. Und bei soviel Wechsel und Hormonschwankungen, dass da der Körper streikt kann ich mir vorstellen.

Ich trinke Tomatensaft gegen den Mineralienmangel. Vitamin D substituiere ich auch. Progesteron nehme ich als Schafgarbeöl.

Welche Progesteroncreme benutzt Du? Wie hoch ist die dosiert?


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BeitragVerfasst: 17. Feb 2015 0:14 
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Registriert: 28. Jan 2012 18:45
Beiträge: 73
@Melissa
Du schreibst:
ich bin mir sicher, das hashimoto auch heilbar ist.

:(
Du machst damit vielen falsche Hoffnung.


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